Beiträge von Luthien Nachtfeder

    Quelle: http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/916825825


    Wie bereits im Kapitel "Allgemeines" erwähnt, unterscheiden sich Nachtelfen auch in ihrer Kultur deutlich von ihrer Verwandtschaft. In diesem Kapitel findet ihr Informationen zu Gesellschaft, Familie, Namensgebung, Kleidung, etc.


    Lebensstil
    Auch im Alltag der Kinder der Sterne kommt die so oft erwähnte Wildheit zum Ausdruck. Eine beliebte Freizeitbeschäftigung unter den Nachtelfen ist z.B. die Schauspiele der Natur zu beobachten. Doch bevorzugen sie eher die brutaleren Spektakel, in denen sich die Natur zeigt. Kal'dorei würden z.B. lieber einem Machtkampf zwischen Elchen beiwohnen, als dem Gras oder den Bäumen beim Wachsen zuzusehen.


    Ihre Bindung zur Natur zeigt sich ebenfalls im alltäglichen Leben, besonders in den Städten. Irrwische schwirren überall herum um Holz zu sammeln, Urtume finden sich in den Stadtzentren und unterrichten junge Nachtelfen in den Wegen der Kriegskunst und der Geschichte. Die Hüter der Haine und Dryaden wandern durch die Straßen und spielen mit den Kindern der Kal'dorei. Selbst die normale Tierwelt, vom kleinen Frosch bis zum großen Bären, lebt in den Städten und in Harmonie mit den Nachtelfen.


    Es gibt aber auch Situationen, in denen sich die Nachtelfen in ihrem alltäglichen Treiben nicht viel von anderen Rassen unterscheiden. Auch bei den Kal'dorei gibt es z.B. so etwas wie Tavernen, in die man nach einem arbeitsreichen Tag bzw. einer arbeitesreichen Nacht einkehrt um Geschichten zu erzählen, zu trinken und sich zu entspannen. Jedoch verzichten Nachtelfen weitestgehend auf Alkohol und bevorzugen stattdessen lieber Mondbeerensaft, dessen Wirkung nicht aufgrund seines Namens unterschätzt werden sollte.


    Druiden, insbesondere jene, welche den Pfaden der Bärenzwillingsbrüder folgen, sollen jedoch bisweilen Geschmack an Bier und der Braukunst an sich finden.


    Auch Wein von wilden Traubenstämmen wird zu festlichen Anlässen durchaus genossen.



    Gesellschaftlicher Aufbau
    Die Gesellschaft der Nachtelfen ist relativ simpel aufgebaut, trotzdem gibt es einige Punkte, die oft falsch eingeschätzt werden, wie z.B. die Rollen von Priesterinnen und Druiden. Wenngleich Kaldorei untereinander starke Bindungen haben und sich generell als Brüder und Schwestern empfinden, so ist ihre Gesellschaft dennoch hirarchisch (fast kastenartig) strukturiert. Zudem herrscht, insbesondere in der Priesterschaft (der "Führungskaste" der Kaldorei) eine eher militärische Struktur, d.h. jene, die das Volk anführen sind gleichzeitig auch die Kriegerinnen der Kaldorei.


    An der Spitze der nachtelfischen Gesellschaft steht die Hohepriesterin, Tyrande Whisperwind. Sie war, in Malfurion Sturmgrimms Abwesenheit, lange Zeit die alleinige Anführerin der Kal'dorei. Unter ihr stehen die Mondpriesterinnen, welche die Schildwache anführen und, darüber hinaus, das geistige Band zwischen den Nachtelfen und ihren Göttern darstellen. Die Priesterinnen des Mondtempels genießen den größten Respekt im Volk der Nachtelfen.


    Die Schildwache ist die nachtelfische Armee. Sie besteht größtenteils aus weiblichen Kal'dorei und hat die Aufgabe, die Wälder zu schützen und für die Nachtelfen zu kämpfen. Auch den Schildwachen wird von der Bevölkerung viel Respekt entgegengebracht, da sie für den Schutz der Nachtelfen einstehen.


    Eine weitere Gruppe in der Gesellschaft der Kal'dorei sind die Wächterinnen. Sie fungieren als Richterinnen, Geschworene und - leider viel zu oft - Urteilsvollstreckerinnen (Oder wie die Wächterin in Warcraft III so treffend sagt: "Ich bin das Gesetz!"). Jede Stadt wird von einer Wächterin beaufsichtigt, in größeren Städten (wie z.B. Darnassus) wird für jeden Bezirk eine Wächterin eingesetzt. Eine weitere Aufgabe der Wächterinnen ist es, die Gefängnisse der Nachtelfen zu beaufsichtigen.


    Nachdem der Gründer und oberste Druide des Zirkel des Cenarius, Erzdruide Malfurion Sturmgrimm, an die Seite Tyrande Whisperwinds zurückgekehrt ist, herrscht - anders als zu Zeiten Fandral Hirschhaupts - wieder so etwas wie "Gewaltenteilung". Die Hohepriesterin und der Erzdruide kümmern sich (jeweils mit ihren spezifischen Aufgaben) nun wieder gemeinsam um die Führung der Kaldorei. Malfurion Sturmgrimm in erster Linie als Anführer der Druiden des cenarischen Zirkels, der nebem dem Tempel und der Priesterschaft, die zweite große Säule der nachtelfischen Gesellschaft darstellt.
    Erwähnenswert ist auch noch, dass es mehrere Druiden gibt, die den Namen "Erzdruide" tragen. Allerdings gibt es einen zentralen, der die Druiden anführt. Wird also von "dem Erzdruiden" gesprochen ist mit ziemlicher Sicherheit Malfurion Sturmgrimm gemeint.


    Die Druiden nehmen bei den Kal'dorei eine ganz besondere Stellung ein, da sie nicht direkt in die Gesellschaft integriert sind, sondern eher daneben existieren. Unkompliziert formuliert heißt das, sie kommen und gehen, wie es ihnen beliebt. Trotzdem wird den Druiden genau so viel Respekt entgegengebracht wie den Mondpriesterinnen.



    Geschlechtsspezifische Beschränkungen
    Der ein oder andere hat sicher schon einmal von diesen Beschränkungen gehört. Traditionell war das Druidentum den Männern vorbehalten, während die Frauen die Rollen der Mondpriesterinnen, Schildwachen und Wächterinnen einnahmen. Allem Anschein nach, waren diese Regeln strickt und konnten nicht umgangen werden.


    Durch die herben Verluste, die die Nachtelfen im dritten Krieg hinnehmen mussten, entschieden sich Malfurion und Tyrande diese Beschränkungen zu lockern. Deshalb ist es seit etwas weniger als 2 Jahrzehnten nun auch Frauen möglich den Pfad des Druiden zu beschreiten und Männer können natürlich auch Mondpriester werden. Da jedoch zum Einen die meisten Nachtelfen, wie in anderen Abschnitten bereits erwähnt, sehr traditionell veranlagt sind und zum Anderen, die Ausbildungszeit für beide Berufungen recht lang ist, gibt es immer noch nur recht wenige voll ausgebildete Druidinnen oder gar Mondpriester.



    Bestrafung
    Wie im Unterpunkt "Gesellschaftlicher Aufbau" bereits kurz angerissen, gibt es natürlich auch bei den Nachtelfen Gesetze, deren Einhaltung von den Wächterinnen überwacht wird. Logischerweise wird ein Verstoß gegen das geltende Nachtelfenrecht auch bestraft.


    Freiheitsentzug ist dabei die gängigste Bestrafung unter den Kal'dorei, wobei die Höchststrafe hier eine lebenslange Haft in den unterirdischen Gefängnissen der Nachtelfen ist. Um mit dem Tode bestraft zu werden, muss ein äußerst schwerer Verstoß vorliegen, möglicherweise wird diese Art der Bestrafung aber durch den momentanen Kriegszustand schneller verhängt. Auch Bestrafungen wie Bußgelder (Hierbei sind eher Güter wie Handelswaren o.ä. gemeint.) und Sozialstunden sind unter den Kal'dorei nicht unbekannt und werden bei geringeren Vergehen eingesetzt. Die Sozialstunden können z.B. beinhalten den Druiden beim Heilen und Behüten der Wälder zu helfen oder den Priesterinnen bei alltäglichen Arbeiten im Tempel zur Hand zu gehen.



    Bedeutung der Familie
    Der Familie kommt bei den Nachtelfen eine eher geringere Bedeutung zu, als bei anderen Rassen. Unter Kal'dorei ist es nicht wichtig, aus welcher Familie man stammt, sondern mit welchen Personen man sich umgibt. Oftmals lassen ganze Dörfer ihre Kinder zusammen aufwachsen und erziehen sie gemeinsam, um lang anhaltende Verbindungen zu schaffen, so lange bis alle Nachtelfen im Geiste vereint sind. Von dieser Art der Erziehung rührt wahrscheinlich auch die Ansprache mit Bruder bzw. Schwester her.


    Die Bindungen zu Mutter, Vater oder leiblichen Geschwistern können nichtsdestotrotz sehr stark sein. Denn der Umstand, dass sich bei Nachtelfen prinzipiell jeder für das Wohl der Kinder "zuständig" fühlt, bedeutet nicht zwangsläufig, dass Kaldorei keine Bindung zu ihren leiblichen Eltern/Verwandten haben.


    Grundsätzlich gilt auch, dass Nachtelfen nicht heiraten! Aber sie suchen sich einen Gefährten fürs Leben.



    Namensgebung
    Namen spielen bei den Nachtelfen eine sehr wichtige Rolle und haben stets eine besondere Bedeutung. Oftmals rühren sie von einem elfischen Wort her. Namen von bekannten Helden der nachtelfischen Geschichte sind auch verbreitet. Nachnamen deuten auf die familiäre Abstammung hin und lassen sich oftmals über Jahrtausende hinweg zurückverfolgen. Die Ursprünge eines Nachnamen sind teilweise auch auf Charaktereigenschaften oder das Aussehen bezogen.



    Kleidung
    Die Kleidung der Nachtelfen spiegelt ihre Bindung zur Natur wider. Sie tragen eher schlichte, mit natürlichen Stoffen (wie etwa z.B. Blätter oder Federn) verzierte Kleidung aus natürlichen Geweben oder Leder. Ausnahme bilden hier zum einen die verbliebenen Hochgeborenen z.B. in Eldre'Thalas (Düsterbruch) und zum anderen die Mondpriesterinnen. Während die Hochgeborenen sich eher aus ihrer Arroganz heraus ähnlich wie ihre "Nachfahren", die Hoch- / Blutelfen, in prunkvolle Stoffe kleiden, tragen die Mondpriesterinnen ihre Kleidung um die Anmut der Mondgöttin zu repräsentieren, weshalb die Roben des Mondtempels auch in den Farben des Mondes gehalten sind.

    Quelle: http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/916825825


    Hier werde ich die diplomatischen Beziehungen der Nachtelfen zu anderen Völkern ein wenig näher erläutern.


    Die Allianz:


    Um die Stellung der Nachtelfen besser nachvollziehen zu können, ist es wichtig, erst einmal den allgemeinen Zustand der Allianz zu verstehen. Wobei es schon fast ein "Fehler" ist von "der Allianz" zu sprechen, da es eigentlich zwei Allianzen gibt. Eine in den östlichen Königreichen (Sturmwind und Eisenschmiede) und die andere in Kalimdor (Theramore und Darnassus).


    Auf der einen Seite griffen die Truppen von Admiral Proudmoore (Jainas Vater) die Orcs ohne das Einverständnis Theramores an, da er der Meinung war, die Orcs haben es nicht verdient zu leben. Durch diesen Angriff gereizt, stürmten die Orcs Theramore um Admiral Proudmoore zu töten. Der Schaden hielt sich zwar relativ in Grenzen, da Thrall von Jaina gebeten wurde ihr Volk und ihre Truppen zu verschonen, aber dennoch hätte das Handeln der alten Allianztruppen unter Daelin Proudmoore beinahe zur Zerstörung Theramores geführt.


    Auf der anderen Seite haben wir die Mitglieder der älteren Allianz in den Königreichen, die sich von jenen, die über das Meer gereist sind, verlassen fühlen. Sie haben zwar von dem Sieg über die brennende Legion in Kalimdor gehört, aber spürbar ist dies nicht sonderlich. Auch wundern sie sich, warum die Helden, die die Dämonen besiegt haben, nicht zurückkehren um der Geißel im ehemaligen Lordaeron den Gar auszumachen.


    Wie ihr seht, gab es zwischen den beiden Allianzen gewisse Spannungen, die sich nach der Rückkehr Varian Wrynns zunächst noch verschärft haben, da dessen Kriegstreiberei den Waffenstillstand zwischen Allianz und Horde massiv gefährdete.


    (Weiterentwicklung muss noch aktualisiert werden)

    Kriegstaktik


    Wie sich nun bei der Beschreibung der Klassen gezeigt hat, setzen Nachtelfen im Kampf sehr viel Wert auf Verstohlenheit, Geschwindigkeit und Beweglichkeit. Aus diesem Grund ziehen fast alle nachtelfischen Streitkräfte eine leichte Rüstung der schweren Plattenrüstung, wie sie z.B. unter Menschen üblich ist, vor.


    Nachtelfen zeichnen sich vor allem durch ihre Fähigkeit aus ungesehen zu bleiben und dienen den Truppen der Allianz deshalb oft als Späher. Sofern es sich vermeiden lässt, kämpfen Nachtelfen nicht an der vordersten Frontlinie einer Schlacht. Wenn eine Kal'dorei jedoch einmal an der Front kämpfen muss, so bevorzugt sie es auf einem Säbler zu reiten (siehe Jägerinnen). Nachtelfen trauen keiner Art von Technologie, nicht einmal wenn sie von ihren Verbündeten genutzt wird. Mit Technologie sind dabei vor allem die weiter fortgeschrittenen Entwicklungen der Gnome gemeint und nicht etwa Kriegsmaschinen wie Baliste. Schließlich haben die Nachtelfen ja auch Glevenwerfer in ihrem Waffenarsenal.


    Die Druiden bereichern die Truppen der Allianz enorm. Ihre Heilkräfte sind ein Segen, auch dienen sie als Späher, Fernkampfunterstützung und die Druiden der Klaue kämpfen natürlich mit an der vordersten Frontlinie.


    Eine Gruppe von Schildwachen besteht im Normalfall aus einer Mondpriesterin, die die Gruppe anführt, einer Schildwache, die der Mondpriesterin als rechte Hand dient und darunter stehen die übrigen Soldatinnen der Truppe.


    Wenn Nachtelfen außerhalb der Allianz kämpfen bevorzugen sie wahrscheinlich eine Art Guerillataktik, sofern es die Umgebung zulässt. Sie töten ihre Feinde blitzschnell in einem Hinterhalt und verschwinden genau so schnell, wie sie aufgetaucht sind. Frei nach dem Motto: "Erst schießen, dann Fragen stellen."

    Magier


    Mit dem Cataclysm sind die Hochgeborenen und damit auch die Magier und die Nutzung arkaner Magie zu den Nachtelfen zurückgekehrt. Vollständig ausgebildete Magier dürften sich derzeit ausschließlich aus den Hochgeborenen rekrutieren. Seit der Rückkehr der Shen'dralar zu ihren Verwandten ist es jedoch auch den Nachtelfen wieder gestattet sich in den arkanen Künsten ausbilden zu lassen.


    Mögliche Klassen: Magier, evtl. Priester. Grundsätzlich auch Todesritter (z.B. als Frost-Battlemage), da die Blau leuchtenden Augen für Nachtelfen (sowie für Hochelfen, Hochgeborene oder Draenei) nichts Aussergewöhnliches sind, sondern lediglich ein Anzeichen für die Nutzung arkaner Magie (oder im Falle der Draenei schlicht ein Rassemerkmal). Allerdings... ist die Verwendung der Engineklasse "Todesritter" als IC lebender Charakter "Nicht-DK" innerhalb der Community sehr umstritten.

    Dämonenjäger


    Dämonenjäger sind düstere und schattenhafte Krieger. Illidan Stormrage war der Erste von ihnen. Allerdings ist und bleibt er ein Sonderfall, denn Sargeras persönlich brannte ihm seine Augen mit magischem Feuer aus und zeichnete dunkle Runen auf seinen Körper, die ihn noch mächtiger machten.


    Später gab es einige Nachtelfen, die Illidans Beispiel folgten und die brennende Legion mit ihren eigenen Waffen schlagen wollten. Logischerweise konnten sie ihre Macht nicht so erlangen, wie es bei Illidan der Fall war. Aber sie entdeckten andere Wege ihr Ziel zu erreichen. So ist es Teil der Zeremonie, die einen Nachtelfen zum Dämonenjäger macht, dass sich der Kaldorei die Augen mit einer heißen Klinge ausbrennt, welche vorher mit der Essenz eines Dämons erfüllt wurde, um so die Essenz des Dämons an seinen Körper zu binden. Dieses Opfer ermöglicht ihnen die Welt ohne Augenlicht zu sehen.


    Lebewesen nehmen sie als ein sanftes Glühen vor einem dunklen Hintergrund wahr und dämonische Energien lodern wie brennendes Pech, so dass der Dämonenjäger Dämonen sehr leicht erkennen kann.


    Dämonenjäger meiden schwere Rüstungen, da sie sonst Beweglichkeit und Geschwindigkeit einbüßen würden. Je mächtiger ein Dämonenjäger wird, desto dämonischer wird auch sein Aussehen. Die Veränderungen beziehen sich ausschließlich auf das Aussehen, wie z.B. schwarzes Blut oder brennende Augen. Wenn ein Dämonenjäger die Spitze seiner Macht erlangt hat, ist er ein verzerrtes und dunkles Bild seiner selbst. Trotzdem beeinflussen die chaotischen Energie in keiner Weise seine Persönlichkeit oder seine Einstellung.


    Ein weiteres Opfer, das Dämonenjäger erbringen ist die Außenseiterrolle in ihrer Gesellschaft. Sie werden von der Allianz und ganz besonders von ihrem eigenen Volk, den Nachtelfen, geächtet und teilweise auf eine Stufe mit Hexenmeistern gestellt. Dämonenjäger sind in den Städten der Allianz und auch der Horde nicht sonderlich gerne gesehen, doch wird es ihnen teilweise gestattet eine Nacht in den Gasthäusern zu verbringen oder ähnliches. Allerdings werden sie von den Wachen besonders gründlich beobachtet.


    Mögliche Klassen: Dämonenjäger. Aber auch Krieger oder Schurken sind möglich.

    Druiden


    Vor und während des dritten Krieges waren sämtliche Druiden Nachtelfen, seit dem Ende des Krieges ist es aber auch Tauren möglich diesen Pfad zu beschreiten. Damals waren Druiden in verschiedene Untergruppen geteilt, die alle ein bestimmtes Tier und meist einen der Halbgötter als ihren Patron hatten. In der Gegenwart haben viele Druiden (vor allem, der jüngeren Generation) diese statische Unterteilung abgelegt und vereinen nun alle diese Aspekte in einem.
    Dennoch gibt es einige Druiden, die immer noch einem einzigen dieser Totems folgen. Zum einen sind das ältere Druiden, die keinen Sinn darin sehen ihren Horizont zu erweitern und zum anderen junge Druiden, die sich spezialisieren möchten.


    Hinweis: Wenn ihr einen spezialisierten Druiden spielt, dann hat dieser nur jene Tierform, welche auch das Totem-Tier dieser Untergruppe ist.


    Druiden der Wildnis
    Die Druiden der Wildnis machen heute den größten Teil der Druiden aus. Sie sind jene, die die speziellen Totems abgelegt haben und nun alle Aspekte in einem vereinen. Eben weil sie die Mehrheit der Druiden darstellen, werden sie meist einfach nur Druiden genannt.


    Mögliche Klassen: Druiden mit jeglicher Talentverteilung



    Druiden der Klaue
    Druiden der Kralle haben den Bären und somit auch Ursoc und Ursol als ihr Totem gewählt. Sie nutzen die Stärke und die Ausdauer des Bären um ihren Feinden verheerenden Schaden im Nahkampf zuzufügen. Sie sind wahrscheinlich die einzigen Druiden, die rohe Stärke über Scharfsinn und Verstohlenheit stellen. Neben ihrer unglaublichen Kraft sind Druiden der Kralle auch fähig Heilzauber zu sprechen.


    Es gibt Klauendruiden, die sich eher dem Säblertotem, als dem Bärentotem zugehörig fühlen. Diese Druiden nehmen in ihrer Kampfgestalt Form und Eigenschaften eines Säblers/Großkatze an. Sie sind (durch ihre explizit katzenhafte Schleichfähigkeit) sowohl ausgezeichnete Späher/Kundschafter, als auch agile, kräftige und brandgefährliche Nahkämpfer, die gerne aus der Deckung oder den Schatten heraus über ihre ahnungslosen Opfer herfallen.


    Mögliche Klassen: Wächter Druide. Wildheits Druide.



    Druiden der Kralle
    Obwohl die Krallendruiden keinen allzu großen Einfluss auf den dritten Krieg hatten, waren sie doch eine wertvolle Verstärkung für die Truppen der Nachtelfen und heute auch für die der Allianz. Ihr Patron ist Aviana und als ihr Totem-Tier haben sie die Sturmkrähe erwählt. Sie sind keine Soldaten für die vorderste Front, wie etwa die Druiden der Klaue, aber ihre Vogelgestalt gibt ihnen die Möglichkeit den Feind unbemerkt auszuspionieren. Ihre magischen Fähigkeiten beziehen sich vor allem darauf den Feind zu schwächen.


    Mögliche Klassen: Gleichgewichts-Druiden



    Druiden des Geweihs
    Es ist, wie ihr im Text über den Halbgott Malorne lesen könnt, umstritten ob diese Druiden tatsächlich existieren. Dennoch kann man sie natürlich ausspielen wenn man es möchte. Diese Informationen hier sind reine Interpretation meinerseits, da es keine Quellen zu dieser Art von Druiden gibt.


    Da Malorne der Patron dieser Druiden ist und er als Vater aller lebenden Wesen angesehen wird, dürften sich die Druiden des Geweihs vorallem auf die heilenden Kräfte der Natur konzentrieren. Sie heilen im Kampf also die verletzten und schützen die Natur so gut es nur geht. Die erfahrendsten unter ihnen gelten als äusserst mächtige Wirker von Naturmagie aller Art.


    Mögliche Klassen: Wiederherstellungs-Druiden / Gleichgewichtsdruiden mit Heilungsaffinität, Mönch.

    Quelle: http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/916825825 (aktueller Link eingefügt von Anduriel/Theiyar)


    Mondpriesterinnen


    Die Mondpriesterinnen sind die Anführerinnen der Schildwache und stellen das geistige Band der Kal'dorei zu ihren Göttern dar. Dabei unterscheiden sie sich maßgeblich von Priestern anderer Völker. Denn so wie Elune verschiedene Aspekte hat, ist auch die Ausbildung der Priesterinnen in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Zum Einen lernen sie natürlich die heilende Kraft von Mutter Mond zu beschwören. Auf der anderen Seite besteht ihre Ausbildung aber auch aus einem harten Kampf- und Strategietraining.


    Mondpriesterinnen sind nicht nur für die Heilung von Verletzten usw. verantwortlich, sondern kämpfen mit den Kriegerinnen der Nachtelfen Seite an Seite an vorderster Front. Mit ihren Schlachtgesängen festigen sie einerseits die Motivation ihrer Truppen und rufen andererseits den Zorn der Mondgöttin in Form von herab regnenden Sternen auf ihre Feinde. Neben ihrer magischen Kräfte sind sie auch noch ausgezeichnete Bogenschützinnen und halten den Verletzten mit ihrem Bogen oftmals die Feinde vom Leib. Nach dem Ende eines Kampfes versorgen und heilen sie dann die Verwundeten. Auf dem Schlachtfeld tragen sie natürlich nicht nur ihre Stoffroben, sondern auch noch eine Rüstung darüber.


    Mögliche Klassen: Disziplinpriester, Heiligpriester und evtl. Jäger (vielleicht mit Schmuckstücken die Heilzauber als Benutzen-Effekt haben), Krieger, Schurke, Mönch



    Schildwachen


    Die Schildwache ist die Armee der Kinder der Sterne. Den größten Anteil dieser Armee machen die Jägerinnen und die Bogenschützen aus.


    Schildwachen / Bogenschützen:
    Viele Nachtelfen lernen bereits sehr früh wie man Waffen benutzt. Einige von ihnen zeigen ein besonderes Talent für den Umgang mit dem Bogen. Diese Bogenschützen sind exzellente Jäger, aber in Kriegszeiten werden sie zu wichtigen Streitkräften der nachtelfischen Armee, die Pfeilhagel auf ihre Gegner herab regnen lassen um ihren Verbündeten die Chance zu geben sich neu zu sammeln. Die Bogenschützen der Kal'dorei sind besonders für ihre Hinterhalte in den heimischen Wäldern berühmt. Sie können sich lautlos zwischen den Bäumen bewegen und selbst weit entfernte Ziele mit nur einem Schuss zur Strecke bringen ohne dabei gesehen zu werden.


    Nachtelfische Bogenschützen legen viel Wert auf Schnelligkeit und tragen deshalb meist nur leichte Rüstung. Sie tragen ihren Bogen stets bei sich und zollen ihm oft mehr Respekt als so manchem Menschen. Die Bogenschützen trainieren sowohl alleine als auch in Gruppen und konzentrieren sich meist auf ein einzelnes Ziel oder eine eng zusammenstehende Gruppe von Feinden. Dabei ist es ihre Absicht möglichst schnell viele Feinde auszuschalten oder den Anführer der feindlichen Truppen mit einer einzigen Salve töten. Auch tun sie alles um die Distanz zwischen ihnen und ihren Gegnern zu wahren.


    Hinweis: Scheinbar hat, wie so vieles, auch das Wort Schildwache zwei Bedeutungen unter den Nachtelfen. Es wird erwähnt, dass die Schildwachen etwa die gleichen Kleidungsstil haben wie die Waldläufer der Hoch- und Blutelfen. Denn Schildwache war der ursprüngliche Begriff für diese Art von Kriegerinnen.


    Mögliche Klassen: Jede Art von Jägern



    Jägerinnen
    Die Frauen der Nachtelfen werden in Verstohlenheit und Kampf ausgebildet. Viele von ihnen kämpfen um ihre Heimat zu schützen und die vorderste Front dieser Kriegerinnen bilden die Jägerinnen. Diese Elite der nachtelfischen Armee reitet auf furchteinflößenden Nachtsäblern in den Kampf und führt ihre Mondgleven mit einer tödlichen Präzision. In Zeiten des Friedens wachen sie über die Länder der Kal'dorei. Im Krieg jedoch stellen sie sich jedem entgegen, der töricht genug ist das nachtelfische Volk oder deren Verbündete anzugreifen.


    Auch die Jägerinnen bevorzugen leichte Rüstung, um ihre Beweglichkeit nicht zu verlieren. Sie tragen den Kampf zu ihren Feinden, indem sie nahe an sie heranstürmen bevor sie ihre Mondgleven nach ihnen schleudern. Die Geschwindigkeit und Beweglichkeit ihres Säblers ermöglicht es einer Jägerin schnell anzugreifen. Oft fertigen sie ihren ersten Gegner bereits mit einem Schlag ab und verbreiten so Panik unter den in der Nähe befindlichen Feinden. Es ist nicht unüblich, dass Jägerinnen auch ein Teil der Schwesternschaft der Elune sind, da sie während dem Kampf die Göttin um Stärke bitten.


    Mögliche Klassen: Krieger, Schurken und Jäger



    Nahkämpfer unter der Schildwache
    Natürlich gäbe es da auch noch die Schildwachen, die in den nachtelfischen Städten als Wachposten herumstehen. Allerdings dürften diese sich von den anderen beiden Gruppen nur insofern unterscheiden, dass sie Mondgleven als Nahkampfwaffen nutzen ohne diese auf Feinde zu schleudern und zu Fuß unterwegs sind.


    Mögliche Klassen: Krieger, evtl. Kampfschurken




    Wächterinnen


    Die Wächterinnen sind, wie im Kapitel "Kultur" bereits angedeutet, so etwas wie die "Polizei" der Nachtelfen, mit besonderen Fähigkeiten. Sie sind oftmals Kopfgeldjäger, Saboteure und wachen über die Gefängnisse der Kal'dorei. Es sind düstere und mystische Persönlichkeiten. Wächterinnen tauchen in einem Kampf wie aus dem Nichts auf und verschwinden genau so plötzlich, wie sie kamen. Sie sind tödliche Nahkämpfer die ihren Feind mit nur wenigen Schlägen auf die Knie zwingen können.


    Wächterinnen kleiden sich in düstere Farben und bevorzugen weite Mäntel, die wie ein Schatten über ihnen liegen um ihre Anwesenheit zu verbergen. Ein Großteil der Wächterinnen sind Frauen, aber es gibt auch einige Männer unter ihnen. Sie waren jederzeit eine wertvolle Verstärkung der nachtelfischen Truppen. In der Gegenwart vertreten Wächterinnen oftmals die Interessen der Nachtelfen in den verschiedenen Teilen der Welt.


    Mögliche Klassen: Schurken, evtl. auch Krieger

    Quelle: http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/916825825 (aktueller Link eingefügt von Anduriel/Theiyar)


    Dieser Bereich beinhaltet kleine Informationsblöcke, die in keinen anderen Bereich passen bzw. meiner Meinung nach zu wichtig sind, als dass sie evtl. von den vielen anderen Informationen in einzelnen Kapiteln "verschluckt" werden.


    Mondbeerensaft
    Mondbeerensaft wird aus, wie sollte es auch anders sein, Mondbeeren gewonnen. Sie wachsen in der Nähe von Mondbrunnen. Destilliert und braut man die Beeren, entsteht dabei eine Art Wein. Ähnlich wie Alkohol hat auch Mondbeerensaft eine berauschende Wirkung. Im Gegensatz zu Alkohol, der gelegentlich zu aggressiverem Verhalten führt, führt der Saft immer zu einem Zustand der Gelassenheit und erfrischt die Seele und den Geist. Demnach dürfte beim Genuss von Mondbeerensaft auch der Kater am nächsten Morgen wegfallen. Er bewirkt sogar das Gegenteil, man fühlt sich besser. *grins*



    Häuser
    Um Häuser zu erbauen benötigen die Nachtelfen nicht etwa Architekten oder dergleichen. Ihre Häuser werden praktisch gepflanzt und von Druiden in einem Ritual zum Wachsen gebracht. Im Alliance Player's Guide wird dieses Ritual etwa folgendermaßen aus der Sicht des Entdeckers Brann Bronzebeard beschrieben: "Druiden standen in einem Kreis um den Ort, an dem das Haus errichten werden sollte herum. In ihrer Mitte waren Fels und Pfeiler aus Holz. Irrwische schwirrten um das Holz herum und innerhalb von wenigen Stunden formte sich so ein zweistöckiges Haus. Und die Häuser wachsen nach dem Ritual weiter – Ja, richtig gehört! Sie sind lebendig! Ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen."


    Gleichgewicht vs. Baumschmuser
    Wie sich hoffentlich im Rest des Guides herauskristallisiert hat, sind Nachtelfen keineswegs Weichspülelfen sondern das genaue Gegenteil. Nun möchte ich noch auf einen weiteren Fehler eingehen, der oft passiert. Ja, es mag stimmen, dass Nachtelfen eine starke Bindung zur Natur und der Welt haben und jedes Wesen wertschätzen. Dass heißt aber nicht, dass sie Probleme damit hätten Leben auszulöschen, wenn es notwendig ist. Das Gleichgewicht wahren bedeutet: Raubtiere zu töten, damit sich die Population der Beutetiere erholen kann oder auch Bäume zu fällen, die anderen Pflanzen das lebenswichtige Sonnenlicht durch ihr zu dichtes Laubdach verwehren. Natürlich bedauern die Kal'dorei diese Opfer. Doch wissen sie genau, dass das Gleichgewicht ohne diese Maßnahmen durcheinander geraten würde und das dies wesentlich schlimmere Folgen hätte.


    [Augenfarbe und ihre Bedeutung
    Die Augenfarbe oder besser gesagt die Farbe, in denen die Augen der Nachtelfen leuchten, hatte vor der Teilung der Welt (und auch danach) eine wichtige Bedeutung unter den Kal'dorei.
    Kinder der Sterne, deren Augen in einem goldenen Ton leuchteten, waren äußerst selten und ihnen wurde nachgesagt, sie würden eines Tages große Taten vollbringen. Das bekannteste Beispiel eines Nachtelfen mit diesen Augen ist Illidan Stormrage. Vermutlich war seine Augenfarbe unter anderem auch ein Grund für seine letztendliche Entwicklung zu dem machthungrigen Wesen, das er heute ist.


    Heute wissen die Kal'dorei allerdings, dass diese Augenfarbe ein Indiz für starke druidische Fähigkeiten ist. Im Laufe der Zeit färben sich die Augen von Druiden, die mit silbernen Augen geboren wurden, nach und nach ebenfalls golden. So geschah es z.B. bei Malfurion Stormrage. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass es in der Gegenwart wesentlich mehr Nachtelfen mit goldenen Augen gibt, als vor 10.000 Jahren.


    Blau färben sich die Augen jener, welche die Arkanen Künste praktizieren. In der Regel sind es Vertreter der Hochgeborenen, sowie auch der Hochelfen. Seit der Rückkehr und allmählichen Wiedereingliederung der Hochgeborenen in die Nachtelfengesellschaft, mag man hier und dort auch dem einen oder anderen Kaldorei begegnen, welcher sich dem Studium der arkanen Magie zugewandt hat.


    Grün färben sich die Augen jener, die verderbte Fel- oder Teufelsmagie wirken.


    6 Sinne! … Moment mal 6 Sinne?
    Richtig gelesen! Nachtelfen besitzen eine Art 6. Sinn. Er ermöglicht es ihnen, instinktiv die arkanen Kräfte bzw. die damit verbundene Verderbnis, von denen die Blutelfen z.B. besonders stark umgeben sind, wahrzunehmen. Mit dieser Fähigkeit sollte man eventuell eher etwas sparsam umgehen, jenachdem inwiefern das Ganze z.B. einen Plot negativ beeinflussen könnte.


    Urtume und Urtume:
    Das Wort Urtum hat zwei Bedeutungen bei den Nachtelfen. Es gibt also Urtume und Urtume. Zum einen werden die Halbgötter der Nachtelfen so bezeichnet (siehe Götter & Glauben) und zum anderen ist die auch der Name für die großen Baumwesen, die den Nachtelfen ihr Wissen über verschiedenste Dinge anvertrauen.


    Männliche Krieger unter den Nachtelfen
    Eine Sache, die teilweise nicht direkt zur Art der Kaldorei passt und deshalb umso amüsanter klingt, ist mit der Ausbildung männlicher Krieger verbunden. Diese wurden nämlich eine Zeit lang, zumindest teilweise, von den Kaldorei zu den Menschen geschickt, um dort ausgebildetet zu werden. Das liegt wohl vorallem daran, dass die Kinder der Sterne seit dem Krieg der Urtume keine Männer mehr in den Reihen ihrer Armee hatten.

    Ausnahme bilden hier freilich die Kämpfer des cenarischen Zirkels, in dessen kämpfenden Truppen es zu jeder Zeit Männer gab. Es ist auch anzunehmen, dass ein großer Teil der Nachelfensoldaten/-krieger nach der Auflösung der Armee in den Dienst des Zirkels des Cenarius traten.


    Seit nunmerh etwa 2 Jahrzehnten bildet auch der Tempel männliche Krieger und Schildwachen aus.


    Sehkraft bei schwachem Licht
    Wie der Name der Kinder der Sterne schon vermuten lässt, können die Nachtelfen selbst bei schwachem Licht (z.B. in der Nacht) sehr gut sehen. Allerdings verlieren sie in der Dunkelheit die Fähigkeit, Farben zu unterscheiden.


    Schwarze Wangen
    Nachtelfen unterscheiden sich in einem weiteren Punkt von beispielsweise den Menschen. Während die meisten anderen Völker in peinlichen Situationen erröten, verdunkeln sich die Wangen der Kal'dorei. In ganz extremen Fällen können sie sich sogar schwarz färben.



    OFFENE FRAGEN & ANTWORTEN


    Was geschah mit der nachtelfischen Armee nach dem Krieg der Urtume?
    Die Armee der Kal'dorei bestand im Krieg der Ahnen größtenteils aus Männern. Die Ausnahme bildeten hier vor allem die Mondpriesterinnen und ihre Truppen (Sentinels), die mit in den Kampf eingriffen. Wie ihr festegestellt habt, gab es danach 10.000 Jahre lang keine männlichen Krieger unter den nachtelfischen Streikräften (Tempeltruppen). Was ist also mit dieser Armee passiert?


    Tyrande Whisperwind löste, als neue Anführerin der überlebenden Nachtelfen, die alte Armee auf und gründete die Schildwache. Sie unterstellte die Schildwache der Priesterschaft, wodurch Armee, Glaube und "Regierung" zu einer Gewalt vereint wurden.


    Die Männer, die der früheren Armee angehörten, haben danach wahrscheinlich verschiedene Wege eingeschlagen. Ein Teil folgte von da an dem Pfad des Druiden, andere meldeten sich als Wächter des Zirkels des Cenarius, wurden Teil der cenarischen Truppen und der Rest legte die Waffen, des Krieges überdrüssig, komplett nieder.
    Einige Mitglieder der Mondgarde, der früheren Magier-Elite der Nachtelfen, wurden wahrscheinlich zusammen mit den Hochgeborenen verbannt, weil sie das Verbot der arkanen Magie unter den Kal'dorei nicht akzeptierten.



    Warum werden Nachtelfen oftmals mit spitzeren Eckzähnen dargestellt?
    Darüber lässt sich leider nur spekulieren, da es hier von Blizzard keine eindeutige Quelle gibt (zumindest keine, die mir bekannt ist). Natürlich hat es nichts mit blutsaugenden Vampiren oder so etwas zu tun.


    Es gibt Gerüchte in Azeroth, die besagen, dass Nachtelfen von den Trollen abstammen. Möglicherweise sind diese spitzen Eckzähne also ein Überbleibsel dieser Hauer, die sich durch die Evolution der Kal'dorei am Quell der Ewigkeit zurück gebildet haben. Allerdings wäre es ziemlich gefährlich soetwas vor Nachtelfen laut zu äußern. (Danke an Khyrinda)


    Vielleicht dienen diese spitzen, etwas längeren Eckzähne auch schlicht und einfach als ein weiteres Mittel zur Darstellung der Wildheit der Kal'dorei. Denn diese Zähne erinnern stark an die von Raubtieren wie z.B. Bären oder Raubkatzen. Möglicherweise können diese Zähne bei Druiden auch größer werden, je mehr sie die Tiergestalten nutzen, da sie zum entsprechenden Tieraspekt eine immer engere Verbindung aufbauen.



    Welche Bedeutung haben die Tätowierungen der Nachtelfen?
    Auch hier kann leider nur spekuliert werden. Vermutlich sind die Tatoos schlicht und ergreifend als Körperschmuck für die Nachtelfen zu sehen und dienen der Verdeutlichung ihrer wilden Art. Möglicherweise beschreibt das Tatoo auch den Pfad, den eine Nachtelfe gewählt hat (Priesterin, Schildwache usw.). Welches Tatoo für welchen Pfad steht,möchte ich hier allerdings nicht festlegen. Das soll jedem selbst überlassen sein.


    (Zusatz: für Interessierte gibt es im Lesesaal einen Beitrag mit möglichen Bedeutungen für die Tättowierungen)

    Dies ist eine sehr interessante Zusammenfassung, über die Bedeutung von kaldoreischen Tättowierungen. Es ist keine offizielle Lore, sondern beruht auf Spielern. Wir fanden diese Interpretation jedoch so schön und stimmig, dass wir sie als Anregung hier mit aufführen möchten. Man darf es so verwenden, es ist aber natürlich keine Pflicht :) Viel Spaß damit.


    Eine Erklärung zu den Markierungen:
    (Quelle: http://sentinels.guildlaunch.c…s/viewtopic.php?t=7697845 )


    Bär
    Verbindung zu Ursoc der Mächtige und Ursol der Weise, welche hoch angesehene Götter der Furbolgs sind, und als Patron der Druiden der Klaue gelten.
    Qualitäten: Macht, Stärke, Wildheit, Kraft , Loyalität, Ausgleich, Weisheit und Heilung.


    Klingen
    Eine Konstellation. Symbol des "Krieger der Nacht"-Aspekts von Elune. Als Nachtkriegerin, sagt man, sammelt Elune die Seelen der Gerechten vom Schlachtfeld und verteilt sie als Sterne im Himmel.
    Qualitäten: Tapferkeit, Mut, Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit und Schutz.


    Klauen
    Eine Konstellation. Verbunden mit den Nachtsäblern und somit einem weiteren von Elunes "Kriegerin der Nacht"-Aspekt. Eine beliebte Markierung der Jägerinnen, welche wilde Nachtsäbler in die Schlacht führen.
    Qualitäten: Sich Herrausforderungen stellen, Mut, Wildheit, Stärke, Geschwindkeit und Agilität.


    Kranich
    Eine Konstellation. Symbol von Aessina, eine der großen Geister der Wildnis. Ihr Schrein wurde vor vielen Jahren von den Kaldorei erbaut und liegt inmitten den Wäldern von Eschentals Herz. Ihr Schrein ist ein klarer Brunnen mit einer Statue von Aessina, gekleidet in Efeu. Die Dryaden sind bekannt dafür den Schrein zu besuchen um Aessina zu huldigen. Öfter sieht man Kraniche beim Brunnen.
    Qualitäten: Geduld, Präzision, Gnade, Gelassenheit und Schönheit.


    Blatt
    Verbunden mit Malorne und Cenarius. Malorne ist der Begleiter von Elune, und Cenarius deren Sohn, welcher Malornes Macht über alle Natur innehat. Cenarius hegt große Zuneigung für seine Kaldorei Kriegerinnen und sorgt für sie mit väterliche Hingabe. Er ist der Herr des Waldes und Patron aller Druiden.
    Qualitäten: Harmonie, Gleichgewicht, Aufmerksamkeit , Frieden, Heilung, Weisheit, Reinheit, Stärke, Zorn und Macht.


    Eule
    Eine Konstellation. Verbunden mit Elune. Die Eule ist das bevorzugte Tier der Nachtkriegerin. Jägerinnen haben einen engen Bund mit den Eulen des Waldes, da diese Informationen sammeln und Spionage betreiben.
    Qualitäten: Dinge aus anderen Perpesktiven sehen, Vorahnung, Weisheit, Wachsamkeit, Verborgenheit.


    Schlange
    Verbunden mit Ysera und Alexstrasza. Ysera ist die "Mutter" und Mentor von Cenarius und leitet die Entwicklung der Natur von Smaragdgrünen Traum. Ysera und ihr Drachenschwarm haben eine besondere Vorliebe für die Nachtelfen und deren Druiden. Alexstrasza ist die Beschützerin allen Lebens, und die Druiden ehren sie am meisten von den Drachen, nach Ysera.
    Qualitäten: Wissen, Weisheit, Heilung, Führung, Gleichgewicht, Gelassenheit, Aufmerksamkeit und Friede.


    Schatten
    Zeichen des Schatten-Aspekts von Elune. Elune segnete ihre Kinder mit der Fähigkeit mit den Schatten zu verschmelzen.
    Qualitäten: Beobachten bevor man eingreift, Wissen wie man Schaden und unnötigen Kampf vermeiden kann, Weisheit, Vorsicht, Zuflucht, Friede, Verborgenheit.


    Schwingen
    Eine Konstellation. Das Zeichen Avianas, der Geflügelten Botin Elunes. Aviana war die Herrin des Mutterbaums, G´Hanir, aus dessen Samen Nordrassil wuchs. Ebenso war G´Hanir der Ort, an den Drachen reisten, wenn sie dem Tode nahe waren. Patronin der Druiden der Klaue und Gelehrter.
    Qualitäten: Kommunikation, Wissen, Einsicht, Beobachtung, Führung, Eile, Zweckmäßigkeit, Wissen wie man Dinge schnell und Sicher erledigt.


    Keine Markierung
    Nachtelfen ohne Markierung sind zumeist zu jung oder haben es abgelehnt ein Zeichen zu tragen. Es wird gemutmaßt, dass es der Hohepriesterin erlaubt wurde, dass ihr Zeichen verschwinden durfte, um einen offenen Geist und die Liebe zur Göttin und alle ihrer Aspekte zu beweisen.
    Generell ist es ein Zeichen des Stolzes.


    Zuletzt noch ein interessanter Link zu dem Thema (Achtung: Englisch!):

    https://www.wowhead.com/guide=…os-what-do-they-represent

    Hier mal eine kleine "Alchemie-Anleitung", die Artanej zusammengetragen und mir zugeschickt hatte, mit der Frage, ob wir etwas damit anfangen können. An dieser Stelle nochmal lieben Dank dafür!


    Ich finde die sehr schön und auch nützlich, insbesondere mit Blick auf Lehr-RP oder auch einfach, um dem eigenen RP im Umgang mit solchen Sachen mehr Tiefe zu verleihen.


    Natürlich ist das Ganze auf jeden Fall Ergänzungs- und Erweiterungsfähig^^.


    Viel Spaß damit ;-)


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    Alchemie - Verarbeitungsanleitung - Grundlagen für's RP



    Pflanzenheilkunde



    Anwendung:


    1) frisch


    2) als Aufguss bzw. Auskochung und Saft


    - Aufguss warm - geschlossen
    Pflanzenteile werden mit heißem bzw. kochendem Wasser übergossen und nach einer bestimmten Ziehzeit abgeseiht.


    - Aufguss kalt
    Pflanzenteile werden mit kaltem Wasser aufgegossen und nach einer bestimmten Ziehzeit abgeseiht,
    zum Beispiel bei schleimstoffhaltigen Pflanzen, da Schleimstoffe hitzeempfindlich sind.


    - Auskochung
    Pflanzenteile werden in Wasser gekocht und dann abgeseiht, vor allem bei Wurzeln oder kieselsäurehaltigen Pflanzen.


    - Mischformen
    Pflanzenteile werden beispielsweise mit kaltem Wasser aufgegossen, stehen gelassen, und anschließend ausgekocht



    3) Tinktur - ein alkoholischer Auszug, indem man beim Aufguss, der Auskochung und Mischform statt Wasser, Alkohol nutzt



    4) Pulver - getrocknet und zerrieben



    5) Ätherisches Öl


    -Wasserdampfdestillation:
    Dazu wird in einem verschlossenen Brennkessel mit zerkleinertem Pflanzenmaterial heißer Wasserdampf eingeblasen.
    Der Wasserdampf treibt das ätherische Öl aus der Pflanze. Das Öl-Wassergemisch wird in einem gekühlten Rohr wieder
    verflüssigt und in einem Auffangbehälter gesammelt, anschließend durch Abscheiden in einem Scheidetrichter getrennt.



    6) Salben und Pomaden


    - Salbe
    Pflanzenextrakte werden mit natürlichen Grundstoffen wie etwa Bienenwachs, Holzkohle oder einem Ölauszug vermischt


    - Absorption der Duftstoffe durch Fett
    Überwiegend wird als Fett Schweine- oder Rinderschmalz verwendet, wobei auf Geruchlosigkeit geachtet werden muss.


    Kalte (langsame) Gewinnung:
    Die frischen Blüten werden vorsichtig auf mit Fett bestrichene Glasplatten gestreut. Für einen Zeitraum von drei Monaten werden die Blüten täglich erneuert. Anschließend ist das Fett gesättigt mit dem ätherischen Öl der Blüten. Man nennt dies Pomade.


    Um eine reine Paste zu bekommen, misch man diese mit Alkohol und verdampft den Alkohol anschließend, es bleibt eine pastöse Masse aus ölhaltigen Pflanzenwachsen zurück


    Warme (schnelle) Gewinnung:
    Hier werden das Fett und die Blüten zusammen verrührt und später auf etwa 60 °C erhitzt.
    Nach jedem Erhitzungsvorgang werden die Blüten ausgetauscht.
    Wie auch bei der Gewinnung mit kaltem Fett wird auch hier das Öl durch Alkohol vom Fett getrennt



    7) Alkohol destillieren


    Geräte:
    -Mörser
    -Brennkessel
    -Scheidetrichter

    Fische


    Regenbogenflossenfisch:
    Dieser kleine Fisch, der vor allem in Tümpeln bei mildem Klima vorkommt, hat im Gegensatz zur allgemeinen Meinung, seinen Namen nicht nur aufgrund seiner bunten Schuppen, die zart schimmern.
    Das Fleisch des Regenbogenfisches ist unbedenklich genießbar. Aus der getrockneten Fisch-haut lässt sich jedoch ein Pulver herstellen, welches dem Konsumenten einen "intensiveren" Blick verleiht. Farben treten deutlicher hervor, wirken kräftiger und lebendiger. Die Sicht während der Dämmerung ist dadurch verbessert.


    Fangzahnhering:
    Dieser Zahnfisch besitzt vorne im Gebiss sehr feste Fangzähne aus deren Pulver eine Paste herstellbar ist.
    Mit Hilfe dieser Paste ist es möglich Sprengstoffe zu einer Art Knete zu verarbeiten. Hiermit wird es einfacher exakte kleine Sprengungen vorzunehmen.


    Imperialer Mantarochen:
    Ein schwer zu findendes Tier, da es in seiner Umgebung kaum bis gar nicht auffällt.
    Das besondere an diesem Tier ist nicht nur die aussergewöhnlich robuste Haut, sondern auch sein Schweif. An dessen Ende befindet sich eine unscheinbare Spitze, die jedoch ein tödliches Gift beinhaltet.
    Im Gegensatz zum Schlangengift, hat dieses Gift jedoch keine Auswirkung bei oberflächlicher Anwendung. Soweit bekannt kann lediglich ein Kribbeln auf der Haut entstehen; bei empfindlichen Opfern könnte das Gift einen Juckreiz auslösen.
    Gelangt es in die Blutbahn, ist es jedoch recht schnell tödlich, in den meisten Fällen sterben die Opfer an Herzstillstand.


    Lavaschuppenwels:
    Dieser harmlose, wenn auch nicht so verbreitete Fisch besitzt eine besondere Magensäure.
    Diese Säuren sind seit eh und je nicht sonderlich schön, die dieses Fisches ist jedoch beson-dern unangenehm.
    Beim Auftragen auf die Haut löst die Säure selbige auf und hinterlässt blutige Brandblasen, welche ebenso abstoßend aussehen wie schmerzhaft sind.
    Gelangt das Gift in die Blutbahn, löst es zumeist Übelkeit, Erbrechen und allgemeines Un-wohlsein aus.
    Der Rest des Fisches schmeckt allerdings ganz vorzüglich gebraten oder als Suppe.


    [b]Nesselfisch:[/b]
    In Verbindung mit Salz und ein klein wenig Winterbiss löst dieser Fisch jene Krankheit aus, von der er seinen Namen haben könnte.
    Die Symptome und Erscheinungen sind gleich zu denen des Nesselfiebers, halten sich jedoch nicht ganz so lange und können mit einer Salbe behandelt werden.
    Ein "netter" Trick gegen unliebsame Aufgaben, Familientreffen oder als Streich für unbeliebte Zeitgenossen.


    Zangarischer Sporenfisch:
    Auch dieser Fisch ist in der Lage mit Hilfe einer Drüse eine Art Lähmungsgift auszustoßen.
    Im Gegensatz zu Motten oder Sporenseglern, verteilen sie ihre Giftsporen jedoch nicht in einer leichten Wolke, sondern mit Hilfe eines flüssigen Schleimes,
    welcher sich im Wasser wolkenartig verteilt. Dieses Gemisch kann man am Besten mit einem dichten Behälter direkt unter Wasser einsammeln, je näher am Fisch, desto besser, da es dort am wenigstens verdünnt wird. Als Zusatz in einem Getränk oder einer flüssigen Speise bringt es das Opfer einige Zeit zum Schweigen und macht eine müde Zunge.


    Abyssmuschel:
    Das Fleisch der Muschel, die jedoch nur an wenigen Stellen tief im Meer heimisch ist, wird roh direkt aus der Muschel verzehrt.
    Neben einem angenehmen Geschmack wirkt das Fleisch in Verbindung mit einer Kräutermi-schung aus Salz, Lebenswurz und etwas Pfeffer sehr belebend bis anregend.
    Es gilt als Aphrodisiaka und schmeckt auch noch!

    Wald- und Wiesentiere


    Schlangen:
    Das Gift einer Schlange hat zwei Wirkungen:
    1. Bei oberflächlichem Kontakt wirkt es ätzend und ist daher sehr schmerzhaft, hinterlässt unschöne Verletzungen.
    2. Gerät das Gift in die Blutbahn ist es je nach Dosis lähmend bis tödlich. In den meisten Fällen bleibt dem Opfer nicht viel Zeit ein Gegenmittel einzunehmen.
    Für gewöhnlich beginnt es mit Übelkeit, Krämpfen und Lähmungserscheinungen bis das Opfer an Erstickung oder Herzstillstand stirbt.
    Man gewinnt das Gift entweder, in dem man einer getöteten Schlange die Giftbeutel entfernt oder in dem man eine fängt und ihre Zähne durch einen Widerstand treibt.
    Das Gift tropft dann aus ihrem Maul, daher sollte unter diesem Widerstand (Ein Baumblatt zum Beispiel oder festgespannter Leinen) einen Behälter haben, Glas eignet sich am Besten.


    Motten:
    Die friedfertigen Tiere besitzen kein Gift in dem Sinne. Aber sie bilden auf ihren Flügeln ei-nen lockeren Staubfilm aus, den man leicht abernten kann.
    Man sollte dabei lediglich behutsam vorgehen, damit das Tier sich nicht angegriffen fühlt und ihnen etwas über lassen als Verteidigung. Der Staub bildet sich mit der Zeit neu. Seine Wirkung ist vor allem bei Magiefuchtlern oder Plappermäulen geeignet, da man ihnen den Staub einfach entgegen pusten kann. Es nimmt dem Ziel für einige Sekunden die Luft und für mehrere Minuten bringt es zum Schweigen.


    Silithiden:
    Eine nicht ganz risikofreie Beute erwartet einen bei den Silithiden.
    Diese Tiere bilden in ihrem Körper einen feinen Stoff auf, welcher ihre Netze mit einem be-täubenden Gift versieht und das Opfer bewegungsunfähig macht.
    Um an diese Netz zu gelangen, müssen sie allerdings von den Tieren erst ausgebildet werden. Ein Silithid so weit zu bekommen, erfordert daher, es zu reizen und Geschick, um nicht ge-troffen zu werden. Das Netz sollte am besten in einem glatten Behälter aus Glas oder Metall aufbewahrt werden.
    Direkter Kontakt sollte vermieden werden. Die Netze haben allerdings nur eine Haltbarkeit von etwa 2 Wochen. Danach trocknen sie aus und verlieren ihre Wirkung.


    Würmer:
    Die meisten Würmer sind ebenfalls aggressiv und sollten daher nicht von unerfahrenen Leuten geerntet werden.
    Würmer bilden einen sauren Speichel aus, welchen sie gern auf ihre Feinde speien. Die Säure schwächt das Ziel, Körper wie Rüstung und erleichtert damit das Zufügen von Verletzungen. Gewonnen wird die Säure auf dieselbe Art wie das Schlangengift.


    Sporensegler:
    Diese zumeist friedvollen Tiere besitzen Drüsen, welche eine Art Staubfilm ausbilden. Sie pressen sie sozusagen heraus und nebeln damit ihre Umgebung ein.
    Innerhalb dieser Wolke befinden sich Sporen, welche die Zunge derer, die etwas davon einatmen lähmt.
    Ein solches Tier abzurichten ist aufgrund seines Naturells äußerst schwierig. Daher bietet es sich an, ihm eine Drüse zu entfernen. Diese Drüsen sind sehr fein und daher recht zerbrech-lich. Die Aufbewahrung sollte möglichst weich ausgestattet sein, wie zum Beispiel ein Lei-nenbeutel, welcher mit unverarbeiteter Wolle ausgefüllt ist.
    Sobald man eine der Wolken benötigt, drückt man den Beutel einfach aus und steht möglichst mit dem Rücken zum Wind.


    Wespen:
    Meist sind diese Tiere erstmal nicht aggressiv, was sich jedoch ändert, wenn man an ihr Gift möchte, denn dazu muss man ihnen ihren Stachel entfernen.
    Dieser befindet sich am Hinterteil und hat im Inneren einen Giftbeutel, welcher direkt mit der Stachelspitze verbunden ist. Dieses Gift wirkt betäubend und kann bei entsprechender Dosis auch tödlich sein. Man kann es entweder auf die Waffen auftragen oder direkt den Stachel als Waffe nutzen. Um das Gift dann dem Opfer zu verabreichen, muss man lediglich das offene Ende des Stachels eindrücken. Handschuhe sind zu empfehlen.


    Skorpide:
    Wie auch Wespen besitzen Skorpide solch einen Stachel. Es wird damit auf dieselbe Weise verfahren.
    Weiterhin ist selbst ein totes Tier noch von Nutzen.
    Skorpidblut ist ebenfalls giftig. Das Tier muss aus dem schützenden Panzer gegraben werden, dann kann man es wie ein Schwein aufhängen und ausbluten lassen.
    Das Gift hat einen extrem beißenden Geschmack, daher sollte man nicht auf die Idee kommen, es jemandem oral geben zu wollen. Er würde es sofort merken.


    Basilisken:
    Die Leber der Basiliken sondert ein einzigartiges Enzym aus, welches durch Extrahierung in der Lage ist, sehr hartes Material zu bearbeiten.
    Unter Zugabe von Feuerblütenextrakt ist es ebenso zur Durchätzung geeignet.
    An die Leber zu gelangen ist zwar etwas schwerer, dafür stinkt die Prozedur nicht so sehr und kostet weniger Zeit an sich, jedoch ist die Vorbereitungszeit höher.


    Gereinigtes Drachenhorn:
    Drachenhörner sind leider sehr teuer und keine Alltagsgegenstände.
    Das Horn ist jedoch eines der wenigen Dinge, die man einfach aushöhlen kann und für so ziemlich jedes Gift einen sicheren Behälter darstellt.
    Außerdem sagt man, dass ein Trank aus konservierten Ogeraugen, Drachenflanke, Herz der Wildnis und gemahlener Sirenenträne, welchen man aus einem gereinigten Drachenhorn trinkt, das Leben um einige Jahrzehnte verlängern kann. Leider wurden die Leute, die es geschafft haben sollen die richtige Mischung zu treffen in den vielen Kriegen getötet, weshalb unsicher ist, ob dieser Mythos wahr oder ein Märchen ist.
    Auf jeden Fall soll dieser Trank, soweit man noch Granatapfel und Alkohol hinzufügt, wohl der beste Longdrink überhaupt sein.

    Zitat Altra: "Aus der Giftmischerei der Nachtelfen stammt folgende Liste von Giften und Drogen, die ich mal etwas korrigiert incl. Quellenangaben der Verfasserin hier hineinkopiere. http://lieddeswaldes.forumiere…t180-gift-und-drogenliste


    Abweichungen zu den anderen Kräuterlisten bestehen, aber ich denke, das sollte weder den Nutzen noch das Spielvergnügen mindern."


    Sonstige Quellen: Altra, Rakel, "Kampfkunstschule", Liaril


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    Gifte:



    Geistig beeinflussende Gifte:



    Sabbeltrank:
    Eine Mischung aus Friedensblume und Wilddornranke verkocht als Tee wiegt den Trinker in Sicherheit und animiert zum Reden.


    Wahrheitstrunk:
    Sabbeltrank gemischt mit Goldklee lässt den Trinker nicht nur gern reden, sondern auch noch die Wahrheit erzählen.
    Es erfordert trotzdem entweder Geschick oder Druck, um an die gewünschten Informationen zu kommen.


    Wachzwang:
    Das Pulver der Erdwurzel als Pille verabreicht, zwingt jemanden für eine bestimmte Zeit wach zu bleiben.
    Der Schlafentzug hält je nach Gewicht zwischen 5 und 9 Stunden an.
    Das Pulver kann ebenso verbacken oder verraucht werden, die Wirkung wird jedoch nicht so lange anhalten, eher nur zwischen 3 und 5 Stunden.
    Zusammen mit dem Sabbeltrank eine nette Methode Informationen zu erhaschen.


    Verwirrung:
    Ein Extrakt aus Arthas Träne und Alptraumranke als Glimmstengel sorgt für Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zur völligen Verwirrung.
    Verstärkt mit Teufelsgras ruft es außerdem Halluzinationen hervor bis hin zu Wahnvorstellungen.


    Alpträume:
    Ein Pulver oder Extrakt in Getränken und Essbarem sorgt für einen tiefen Schlaf, welcher voll gestopft ist mit Alpträumen.
    Beides wird mit Hilfe von Alptraumranken gemischt mit Schlangenzunge erreicht. Es führt auf Dauer zu Depressionen und Angstzuständen.


    Konzentration:
    Ein Gemisch aus Maguskönigskraut und Netherblüte führt vor allem bei magisch Begabten zu einem unnachgiebigem Tatendrang.
    Die Person kann nicht still halten und muss sich auf ein Projekt konzentrieren, Gespräche sind kaum möglich, ebenso wird es schwer die Person von ihrer Idee abzubringen. Kann zusam-men mit "Verwirrung" gefährlich werden, da keine Logik das Opfer von einer schlechten Idee abbringen kann.



    Körperliche Gifte


    Wundbrand:
    Ein Extrakt aus dem Mark der Stiele von Silberblatt verlangsamt die Heilung von körperli-chen Wunden.


    Pulver oder Sud der Dornen von Wilddornrosen verschlimmern eine Wunde noch, die Wahrscheinlichkeit für Entzündungen und Narbenbildung wird erhöht.


    Eine Kombination der beiden Dinge bringt selbst eine einfache Wunde dazu, über Wochen offen zu bleiben und eine schlimme Entzündung entstehen zu lassen.


    Schwächungen:
    Wildstahlblume zusammen mit Beulengras als Trunk oder Rauchwerk schwächt die natürliche Regeneration der Knochen.
    Über eine Dauer von etwa zwei Wochen verabreicht lässt es Knochen porös werden und erhöht damit die Wahrscheinlichkeit von Brüchen.


    Blassblatt direkt oder als Pulver auf die Augen aufgebracht wirkt blendend. Bis eine gründliche Auswaschung stattfindet, ist das Opfer so gut wie blind.


    Winterbiss als reines Kraut, sowie geraucht, getrunken als Tee oder als Pille eingenommen ruft Fiebererscheinungen hervor.
    Es geht einher mit Schlappheit, das Opfer fühlt sich ähnlich wie bei einer schweren Grippe.


    Sonnengras gemischt mit Blindkraut als Kippe oder Pille lässt die Person besonders lichtempfindlich werden.
    Selbst der Schein von nur einer kleinen Kerze wirkt schmerzhaft in den Augen und kann gar ein Brennen auf der Haut erzeugen.


    Goldener Sansam wirkt lähmend. Es kann entweder als Sud auf eine Waffe aufgetragen werden oder als Pille verabreicht, ebenso kann es eingebacken werden.


    Pestblüte, egal wie verabreicht, wirkt allgemein schwächend, der Körper fühlt sich schwerer an als er ist, wirkt belastend. Die Reaktionsgeschwindigkeit wird gemindert, ebenso wie die Beweglichkeit. Da hierfür jedoch Blüten aus verderbtem Boden gebraucht werden, sind sie selten und schwer zu verabreichen.
    Den Geschmack zu übertünchen ist nicht einfach, sie sollte daher entweder mit scharfem Es-sen oder starkem Alkohol gegeben werden.


    Frostlotus hingegen lässt den Nutzer eine innere Kälte spüren, gegen die weder Tee noch aufwärmen am Feuer oder dergleichen hilft.
    Die Pflanze kann als konzentrierter Extrakt zusammen mit Grabmoos einen regelrechten Kälteschock auslösen bis zur Bewusstlosigkeit.


    Ein Sud aus geraspelter Traumwinde, Wilddornrose und Goldenem Sansam lähmt den Körper für 3 bis 6 Stunden, je nach Gewicht. Das Schmerzempfinden wird weitgehend minimiert, allerdings ist die Verabreichung mit Vorsicht zu genießen, da eine Überdosis tödlich sein kann.


    Würgetang als Kraut, Tee oder auch eingebacken führt zu schwerer Atemnot und Kurzatmigkeit.



    Tödliches:


    Tödliche Gifte können auf verschiedene Weise "angebracht" werden. Je nach Art variiert die Zeit bis zum Eintritt des Todes.
    An sich kann man folgende Reihenfolge nehmen, die Zuverlässigkeit ist überall gleich, soweit jemand kein entsprechendes Gegengift einnimmt:
    - Orale Einnahme (Per Sud, Pille oder Tropfen)
    - Über Verletzung in die Blutbahn geführt (Je tiefer und je direkter in eine Hauptader, desto schneller)
    - Geraucht (Je mehr des reinen Todeszeugs, desto schneller, allerdings auch desto geschmacksauffälliger)
    - Tee oder Backware (Am unauffälligsten, jedoch dauert es auch am längsten)


    Schlaf dich in den Tod:
    Schwarzer Lotus kann als starkes Schlafmittel, als K.O. Tropfen und sehr verdünnt als Beruhigungsmittel verwandt werden.
    In erster Linie benötigt es jedoch auch nur eine kleine Dosis, um das Opfer in den ewigen Schlaf zu schicken.
    Das Mittel ist später nicht nachweisbar, allerdings schwer zu beschaffen und herzustellen.


    Quäl dich in den Tod:
    Ebenso Traumwinde gemischt mit Golddorn. Dieses Gift ist jedoch bei weitem nicht so "nett" wie Schwarzer Lotus, jedoch einfacher zu beschaffen.
    Die Wirkung reicht je nach Konzentration von einem schmerzhaften Anfall mit unkontrolliertem Muskelzucken bis zu einem ebenso schmerzhaften Tod.
    Zumeist tritt dieser durch Verkrampfungen auf, das Opfer erstickt entweder oder erleidet einen schweren Herzanfall.


    Stirb, Stirb, Stirb Made:
    Das effektivste Mittel, jedoch auch nur äußerst schwer zu beschaffen und zu mischen, ist ein Gebräu aus Frostlotus, Lichblüte, Würgetang und Grabmoos.
    Der Tod tritt schnell und still ein, für gewöhnlich verfällt das Opfer in eine Starre und erstickt durch Lähmung innerhalb weniger Minuten. Die Zubereitung benötigt jedoch eine ganze Zeit und muss fehlerfrei verlaufen, um die Wirkung zu erzielen.



    Anderes


    Hallo Donnerbalken:
    In Getränken, Gebäck oder Glimmstengeln lässt sich dieses Nebenpflänzchen (Flitzdistel) wunderbar verabreichen.
    Es wirkt stark abführend und schickt jeden halbwegs normalen Menschen erstmal weg von anderen Wesen.
    Fluchlaute und wunde Hintern sind inbegriffen.


    Blut, Blut, woher kommt das Blut?
    Unschön, aber schmerzstillend bei Kopfschmerzen, kann Königsblut wirken.
    Eine Wunde blutet jedoch stärker als normal mit diesem Gift, da es das Blut um einiges verdünnt.


    Brenne!
    Der Saft von Golddorn, Feuerblüte oder Flammenkappe auf die Haut aufgetragen verursacht von einem sonnenbrandähnlichem Kribbeln bis zu Verbrennungsschmerzen und unansehnlichem Ausschlag jede Menge Aua.


    Na, wie wärs mit uns beiden?
    Lebenswurz, vor allem als Tee oder ein Saft aus Mondbeeren wirkt libidoverstärkend bis hin zu brennendem Verlangen nach Erleichterung.
    In geringeren Dosen sieht das bevorzugte Geschlecht "hübscher" aus und es wirkt lediglich aphrodisierend.




    Rauschmittel:


    Die Wirkung hängt zumeist von der Gewohnheit und dem Gewicht des Konsumenten ab, ebenso natürlich von der Qualität des Rohstoffes und der Verarbeitung.
    Ich nehme hier Angaben, die für einen Gelegenheitsnutzer von mittlerem Gewicht (etwa 70kg) gelten. Qualität und Verarbeitung sind ausgezeichnet.


    Trollkraut:
    Das Einsteigerrauschmittel. Trollkraut ist einfach zu besorgen und wird wie normaler Tabak konsumiert, also geraucht oder geschnupft.
    Es wirkt beruhigend und auflockernd. Es kann problemlos auch in Gebäck verarbeitet werden, verbittert den Geschmack jedoch etwas.
    Der Rauch ist grünlich und riecht süßlich.


    Arthas Träne:
    In geringer Dosis wirkt es auflockernd und antidepressiv. Es verstärkt die Wirkung von Trollkraut und löst Glücksgefühle aus.
    Der Rauch eines Glimmstengels mit Trollkraut und Arthas Träne ist türkis-violett und riecht neutral.


    Geisterpilz:
    Als Zusatz zu Alkohol ruft es je nach Dosis eine Intensivierung jeglicher äußerer Eindrücke und Gefühle hervor oder ruft Halluzinationen vor.
    Gemischt mit Teufelgras sind diese zumeist eher schrecklich, gemischt mit Zucker oder Lebenswurz wundervoll.


    Gromsblut:
    Berauschende Wirkung, stärker als Trollkraut, jedoch auch nicht so leicht zu beschaffen.
    Als "Tabak" wirkt es am besten, ebenso als Zutat in Backwerk, wobei der Geschmack hier süßer als normal wird.
    Der Rauch wird leicht rötlich und hat einen angenehmen Geruch.
    Gemischt mit getrockneten, geraspelten Mondbeeren erinnert der Geschmack wohl an Kirschen.


    Teufelgras:
    Als Tee verabreicht hat es eine belebende Wirkung und schmeckt wirklich gut.
    Vorsicht: Eine zu hohe Dosis hat negative Auswirkungen!
    Außerdem ist das Suchtpotential recht hoch, die Abhängigkeit ist körperlich.


    Talandras Rose:
    Selten und schwer zu besorgen, jedoch mit vielen anderen Drogen mischbar.
    Als Bonbon zum lutschen mit Honig lecker und lockernd.
    Als Kippe oder Tee ist der Geschmack an sich etwas fade, löst jedoch recht schnell Glücksgefühle aus.
    Die Welt sieht hübscher aus als sie ist.
    Das Suchtpotential ist nicht so hoch, da es nicht körperlich abhängig macht.
    Leider ist die Pflanze aufgrund ihrer Seltenheit jedoch recht teuer.


    Eisdorn:
    Aufgrund der kühlenden Wirkung eine herrliche Erfrischung an heißen Tagen.
    Beruhigende Wirkung und lässt es einen gut schlafen.


    Blutdisteln:
    Nur für magisch Begabte interessant, da es die Verbindungen zum Ley zu steigern vermag.
    Hohes Suchtpotential körperlich wie geistig! Wächst nur in blutelfischen Gebieten.


    Lebenswurz und Mondbeeren:
    Luststeigernd, aphrodisierend.
    Bei passender Dosis potenzsteigernd.



    Sonstiges:


    Ätzmittel:
    Extrakt der Flammenkappe gemischt mit Tigerlillie und Feuerblüte ätzt sich durch vielerler Material.
    Es ist sollte nur mit Vorsicht angewendet werden und erst bei Nutzung auf dem entsprechenden Material zusammen gemischt werden.
    Es stinkt ziemlich und benötigt je nach Material einige Minuten.
    Außerdem ist die Verätzung oder auch Schmelzung nun einmal recht auffällig.


    Kühlung:
    Der Dampf von Frostlotus und Eisdorn ist im Gegensatz zu normalem Dampf kühlend.
    Für eine effektive Anwendung werden jedoch mehrere Pflanzen benötigt und ist dementspre-chend teuer.
    Durch ein Verfahren mit bestimmten Salzen kann es Lebensmittel länger haltbar machen,
    diese sollten vor dem Verzehr jedoch unbedingt gründlich gewaschen werden!

    Draenor - Warlords of Draenor -



    (Quellen: Kirion Mondblume, Ergänzungen: Luthien Nachtfeder)



    Allgemeines


    Wer die Scherbenwelt kennt, wird sicherlich einiges in Draenor wiedererkennen. Leider hat die Zerstörung des ursprünglichen Draenor aber einen solchen entscheidenden Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt gehabt, dass keiner erwarten sollte, dass die Pflanzen, die er aus der einen Welt kennt, in der anderen wiederzufinden sind.


    Eine Besonderheit der Alchemie auf Draenor ist, dass viele Fischöle als Zutat verwendet werden. Ich möchte dies jedem geneigten Alchemisten als Experimentidee ans Herz legen. Vielleicht gibt es ja auch auf Azeroth Fische, die verwendet werden können, aber uns noch nicht als nützlich bekannt sind?


    Der einzige Heiltrank, der mir dort genannt wurde, besteht aus den Ölen von Sichelfischen und schmeckt widerlich. Kein Wunder, dass Garrosh wieder nach Hause wollte. Als Kämpfer wird er ihn öfter "geniessen" dürfen.


    Auch werden viele Kräuter gerne in der draeneischen Küche verwendet. Nebenwirkungen sind mir keine bekannt.



    Kurzbeschreibung



    Frostwurz: Verstärkt Wirkung anderer Kräuter.


    Feuerwurz: Sinnesschärfend. In Kampfelexieren zur Steigerung von Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Gewürz.


    Taladororchidee: fördert körperliche und geistige Ausdauer.


    Nagrandpfeilkelch: zur schnellen körperlichen Stärkung. Vorsicht: beeinträchtigt geistige Flexibilität.


    Sternenblume: Heilungsfördernd.


    Gorgrondfliegenfalle: Lederpolitur. Gegen Durchfall.



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    Frostwurz
    (Katalysator)
    Der Frostwurz wächst in kalten Gefilden. Eine der wichtigsten Nutzpflanzen von Draenor, die selber zwar über keine Heilkräfte verfügt, aber die Wirkung von anderen Kräutern verstärkt. Er ist seit langem in den Laboren von Draenor unersetzlich. Glücklicherweise sind seine Vorkommen häufig und er wird seit einiger Zeit auch in Gärten angebaut.


    Frostwurz wird gerne als Zutat in Eintöpfen verwendet oder gekocht als Gemüse gegessen.



    Feuerwurz
    (Elexiere)
    Der Feuerwurz ist an den Lavabächen und -Seen von Draenor zu finden.


    Seine Hauptverwendung findet er in Kampfelixieren, die Geschick und Schnelligkeit steigern sollen. Wie bei allen Tränken mit ähnlichen Wirkungen ist davon abzuraten, diese oft einzunehmen, da Suchtgefahr besteht. Wer möchte nicht dauerhaft mit der Grazie eines Säblers kämpfen?


    Außerdem ist er ein teures und daher nur von wohlhabenden Personen genutztes Gewürz, dessen Schärfe gut zu einem Drachenodemchili passen würden.



    Taladororchidee
    (Elexiere)
    Diese wunderschöne, fragile, hellblaue Blume ist ein beliebtes Geschenk bei den Draeneimännern für ihre Herzensdamen.


    Sie wird in der Alchemie in Elixieren verwendet, die die körperliche und geistige Ausdauer fördern.


    Die Pflanze weist Ähnlichkeiten mit der Manadistel auf. Diese sind jedoch noch nicht näher erforscht. Die arkanen Nebenwirkungen dieser Pflanze, geschuldet dem Zerbrechen der Scherbenwelt, sind natürlich nicht vorhanden.



    Nagrandpfeilkelch
    (Stärkung)
    Der Nagrandpfeilkelch ist nur an den Ufern der Gewässer von Nagrand zu finden. Er ist leicht an seinem honigartigen Duft zu erkennen. Oder den Bienen, die um die Blüten schwirren. Vorsicht beim Sammeln.


    Beliebt besonders bei Orcs und Ogern werden die Blüten roh gegessen und können so einen starken Kraftschub hervorrufen. Leider scheint dies auch die Intelligenz zu beeinträchtigen. Bei der Einnahme ist somit Vorsicht geboten. Es wurden auch schon Muskelrisse und Rückenprobleme festgestellt, wenn der Körper mit der plötzlichen Belastung nicht zurecht kam.



    Sternenblume
    (Heilpflanze)
    Ich werde nie meinen ersten Anblick einer Wiese voller Sternenblumen in der Abenddämmerung vergessen. Die Sterne begannen über mir zu funkeln und vor mir ihre verletzlichen Vettern. Unvergleichlich.


    Die Sternenblume ist die einzige brauchbare Heilpflanze auf Draenor. Sie wird mit (natürlich) Fischöl versetzt in Salben verwendet. Diese gelten praktisch als Allheilmittel bei allen Arten von äußeren Verletzungen, sowie Verbrennungen und sogar Frostschäden. Von letzterem konnte ich mich noch nicht vergewissern.



    Gorgrondfliegenfalle
    Diese hartnäckige Pflanze kann man praktisch überall finden, wo in der kargen Felslandschaft von Gorgrond ein Fleck Erde groß genug ist, um eine Pflanze zu nähren.


    In der Alchemie hat die Pflanze keine Verwendung. Warum ich sie trotzdem nenne? Wie jeder Druide trage ich Leder. Und ich habe festgestellt, dass sich aus der Gorgrondfliegenfalle die beste Lederpolitur herstellen lässt, die ich je gekannt habe. Bei Cenarius, ich könnte schwören, dass meine Rüstung jetzt noch kräftiger geworden ist. Das ist natürlich nur Einbildung, aber sie war noch nie so gut gepflegt. Wasserschaden? Sengspuren? Einmal polieren und das Leder ist so gut wie neu. Die unvergleichliche Magie der Natur.


    Oh, und essen kann man sie auch. Salat aus Gorgrondfliegenfallen hat einen angenehm fleischigen Geschmack, kann aber bei übermässigem Genuss zu Verstopfung führen.


    Diese Eigenschaft macht die Pflanze für die traditionelle Pflanzenheilkunde interessant. Als starker Würztee getrunken oder als Zutat von kräftigenden Gemüsebrühen wird Gorgrondfliegenfalle daher gerne gegen Durchfälle eingesetzt.

    Pandaria


    (Quellen: Kirion Mondblume, Ergänzungen: Luthien Nachtfeder)



    Allgemeines
    (aus den Aufzeichnungen des Druiden Kirion Mondblume)


    Pandaria ist ein Kontinent, der von den Geistwesen aller Art bewohnt wird. Ob es die unruhigen Geister der Toten, die Sha, als Personifizierung der negativen Emotionen oder Naturgeister sind: Sie alle können hier angetroffen werden.


    Viele Kräuterkundler berichten, dass ihnen in Pandaria manchmal hilfreiche Geister zur Seite standen. Ob es der verwundete Krieger ist, bei dem die Kräutersalbe plötzlich bessere Wirkung zeigt oder der Zauberwirker, dessen Kopf sich klärt, jeder scheint von ihrer Hilfe profitieren zu können. Beobachtungen ergeben dabei keinen Unterschied zwischen dem naturbewussten Druiden oder dem zerstörerischen Wirken eines Feuermagiers. Beiden wird gleichermassen geholfen.


    Beim Sammeln der Kräuter ist unbedingt auf die Umgebung zu achten. Die bereits erwähnten Sha verderben alle Lebewesen, auch die Pflanzenwelt. Es gibt daher in Gegenden, die von den Sha beherrscht werden, Kräuter, die nur mit einem klaren Geist gesammelt werden dürfen. Ein Unterfangen, dass vielen schwer fallen dürfte. Vorsicht ist also angeraten, wenn der Kräuterkundige plöztlich Zeichen von starken Emotionen zeigt.



    Kurzbeschreibung



    Teepflanze: Wird eine heilungsfördernde Wirkung nachgesagt.


    Seidenkraut: Erhöht körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.


    Regenmohn: Beruhigungs- und Schlafmittel


    Schneelilie: Kräftigend, gegen Erschöpfungszustände. Sinnesdroge.


    Narrenkappe: Beliebter Speisepilz. Bei übermäßigem Genuss berauschende, alkoholähnliche Wirkung.


    Goldlotus: Schmerz- und Schlafmittel


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    Teepflanze
    Die Teepflanze ist eine der häufigsten Pflanzen Pandarias, die in allen niedrigen Höhenlagen gefunden werden kann.


    Aus ihr wird ein wohlschmeckendes Getränk gebraut. Die Teepflanze wird dabei gerne mit anderen Kräutern, Obst und, beim Volk der Grummel, sogar Butter gemischt.


    Pandaren werden sagen, dass der Genuss die Heilung von körperlichen und geistigen Wunden beschleunigt, was die häufige Anwendung erklären würde.


    Vor einer Einführung der Teepflanze wird allerdings gewarnt. Da sie sich schnell vermehrt, wären die Auswirkungen auf die heimische Pflanzenwelt nicht abzuschätzen.



    Seidenkraut
    Das zarte Seidenkraut wächst in den Feuchtgebieten und in der Nähe von Flüssen und Seen Pandarias.


    Vermischt mit der Teepflanze (2 Teile Tee, 1 Teil Seidenkraut) ergibt sich ein anregendes Getränk.


    Der Konsum des Tees resultiert in erhöhter Aufmerksamkeit und körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Wie bei allen Aufputschmitteln bestehen aber Gefahren bei übermäßigem Genuss: Schlaflosigkeit, körperliche und geistige Abhängigkeit und Gereiztheit.



    Regenmohn
    Regenmohn wächst, wie der Name schon sagt, in regenreichen Gebieten.


    Er ist ein beliebtes Schlafmittel. Nebenwirkungen sind keine bekannt.


    Berichten aus den Klöstern Pandarias nach wird der Regenmohn auch in einer geheimen Mischung zur Bearbeitung von Kampfstäben genutzt. Details müssten von den geheimnisvollen Shado-Pan oder ihren Brüdern und Schwestern gewonnen werden. Es scheint aber, dass so behandelte Waffen im Kampf gegen die Sha, die Personifizierungen der negativen Emotionen, stärkere Wirkungen zeigen.



    Schneelilie
    Die Schneelilie wird wegen ihrer Schönheit oft in den Gedichten und Liedern Pandarias erwähnt. So oft, dass die Redewendung „ihr Gesicht gleicht in Anmut der Schneelilie“ nur noch ein höfliches Lächeln bei den anspruchsvolleren Dichtern hervorruft.


    Sie hat aber auch ihre nützlichen Seiten. Die Schneelilie kann einem Anwender von Magie helfen, Erschöpfungen zu überwinden. Die Nutzung ist aber gefährlich.


    Schneelilie zu Räucherwerk verarbeitet, versetzt den Zauberwirker in einen tranceartigen Zustand, aus dem er für mindestens 10 Minuten nicht geweckt werden kann. Offensichtlich macht ihn dies zu einem leichten Opfer für freche Ho-zen, hungrige Tiger oder andere Unannehmlichkeiten. Danach erwacht er mit voller Energie und Tatendrang. Es darf unter keinen Umständen öfter als einmal am Tag angewandt werden. Mehr könnte, auch ohne ungewünschte Besucher, tödlich sein.



    Narrenkappe
    Die Narrenkappe, ein auffällig roter Pilz mit schwarzen, weiß umrandeten Flecken, ist überraschenderweise trotz seiner Färbung nicht giftig. Er kann in den tiefen Wäldern Pandarias gefunden werden und wächst an toten Bäumen.


    Wie die Narrenkappe ihren Namen erhielt, ist eine beliebte Geschichte der Pandaren. Eine? Dutzende. Der Verfasser dieser Notizen durfte in praktisch jedem Ort die lokale Variante anhören und kann nur anraten, nie nach der Geschichte zu fragen. Moralpredigten können auch die Mondpriesterinnen halten. Da braucht man keine Pandaren für.


    Die Narrenkappe ist ein beliebter Speisepilz bei den Pandaren und neuerdings auch den Zwergen. Ihr Geschmack ist kräftig und sollte daher nur zu Gerichten zugegeben werden, die solche Dreingaben vertragen. Fisch wäre keine gute Wahl. Yak dagegen? Ganz ausgezeichnet.


    Vor übermässigem Genuss wird allerdings gewarnt. Abhängig von der Konstitution des Essenden stellt sich früher oder später ein Rauschgefühl ein, dass unmässigem Biergenuss nicht unähnlich ist. Eine weitere Quelle des Namens?



    Goldlotus
    Und was wäre Pandaria ohne den Lotus, der den Kräuterkundigen durch alle Welten begleitet? Elune hat mit ihr eine der schönsten Pflanzen erschaffen, die das sterbliche Auge je erblickt hat und ich danke ihr, dass ich sie auf allen Kontinenten Azeroths und sogar den Weiten Draenors finden und bewundern kann.


    Der Goldlotus ist selten und wächst nur an stillen Seen und in der Nähe von Klostern der Pandaren. Er wird in Letzteren gehegt und das Pflücken wird, außer auf direkte Anweisung der dortigen Heilkundigen oder Klostervorstände, als schweres Vergehen geahndet. Ich wurde informiert, dass 10 Bambusstockhiebe auf die nackten Fusssohlen die übliche Strafe ist.


    Die Heiler verabreichen einzelne Blätter des Goldlotus als Schmerzmittel. Ein Blatt, unter die Zunge gelegt und dort vergehend, soll die stärksten Schmerzen lindern, während der Patient in einen tiefen Schlaf versinkt. Sehr selten erhält dieser während des Schlafes Visionen, die die Zukunft vorhersagen.


    Nicht überraschend wird der Goldlotus daher auch gerne genutzt, um Prophezeiungen zu erhalten. Der Interessent sollte dabei dringend darauf achten, dass der Goldlotus frisch geerntet wurde. Auch in Pandaria sind Verbrechen nicht unbekannt und es wurde mehrfach versucht, mir Rosenblätter unterzujubeln. Nicht mit diesem Kaldorei!

    Cataclysm


    (Quellen: Altra + Luthien)



    Kurzbeschreibung der Kräuter und Wirkung


    Aschenblüte: Desinfektionsmittel, Wundreinigung


    Azsharas Schleier: Beliebter Zusatz zu Kosmetika und bei Hautcremes.


    Gertenrohr: Regt die Wundheilung an. Potenzsteigernd.


    Herzblüte: Verstärkt die geistige Widerstandskraft und die Konzentration. Süchtig machend. Herzstärkend.


    Schattenjasmin: starkes Schlafmittel. Beliebter Zusatz in verschiedenen Parfüms.


    Sturmwinde: verstärkt die geistige Widerstandskraft und Konzentration, süchtig machend. Gegen Blähungen.


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    Aschenblüte
    Die Aschenblüte wächst in den von Feuerelementaren verwüsteten Ascheebenen des Hyjal und des Schattenhochlandes. Mit der Heilung des Hyjal und hoffentlich bald auch des Hochlandes dürfte sie, bis auf vereinzelte Vorkommen in Vulkangegenden, bald ausgerottet sein.


    Der Saft aus den Stängeln der Aschenblüte kann auf Wunden aufgetragen werden und dient der Wundreinigung.


    Azsharas Schleier
    Diese hübsche weiße Pflanze wächst in allen Gewässern und auch gerne an den Ufern von Süßwasserteichen.


    Die hautpflegenden, -nährenden und -regenerierenden Eigenschaften sind legendär und so ist es nicht verwunderlich, dass sich Aszhara's Schleier als Zusatz zu Kosmetika und Hautcremes großer Beliebtheit erfreut. Hautunreinheiten, Rötungen oder kleinere Wunden verschwinden bei der Anwendung fast über Nacht. In ihren äußerlichen Anwendungen ist die Aszhara's Schleier unbedenklich und ohne Einschränkungen anzuwenden.


    Die Pflanze an sich ist jedoch alles andere als harmlos, weshalb Händler verpflichtet sind, die Abgabe größerer Rohmengen zu melden.
    Ein Extrakt aus den Wurzeln der Pflanze kann als "Sinnesdroge" benutzt werden. In niedriger (empfohlener) Dosis ist dies eher harmlos, wirkt sinnesanregend und leicht aphrodisierend. In hoher Konzentration macht es die betroffene Person beinflussbar und "lenkbar" bis hin zu willenlos. Die betroffenen Personen können sich später nicht an ihre Handlungen unter dem Einfluss der Droge erinnern.[/i]



    Gertenrohr
    Diese Binse wächst an den Flüssen und Seen von Uldum.


    Das Gertenrohr ist die typische Heilpflanze von Uldum. Die getrocknete und gemahlene Wurzel wird mit Wasser zu einer Paste vermischt, auf die Wunde aufgetragen und anschließend ein Verband angelegt. Sie regt die Wundheilung an.


    Der Saft des Stängels ist als Potenzmittel bekannt. Glücklicherweise hat sich diese Anwendungsmöglichkeit noch nicht außerhalb von Uldum herumgesprochen. Es besteht die Gefahr, dass diese nützliche Pflanze sonst übersammelt und ausgerottet wird.



    Herzblüte
    Herzblüte wächst in den Felsen von Tiefenheim, der Heimat der Erdelementare. Inzwischen hat sie sich auch in Wüsten- und Felsenlandschaften von Azeroth verbreitet. Der Zirkel des Cenarius hat angegeben, den Einfluss des Einwanderers auf die heimische Flora und Fauna zu untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.


    Ein Substrat aus den Fruchtständen der Pflanze wirkt, als Zusatz zu Tee oder Nahrung verabreicht, herzstärkend/-kräftigend. Die Blätter können als Salat gegessen werden und stärken die körpereigene Widerstandskraft gegen Wunden, Krankheiten und sogar den Körper bedrohende Zauber. Die letztere Anwendung sollte aber unter Aufsicht geschehen, da hier Abhängigkeitserscheinungen beobachtet wurden. Der Grund für diese unterschiedlichen Auswirkungen ist noch nicht untersucht.



    Schattenjasmin
    Dieser Verwandte des bekannten Jasmin ist nach dem Schattenhochland benannt, dem einzigen Ort, an dem er natürlich vorkommt. Allerdings wird der angenehm duftenden Pflanze eine große Zukunft in den Gärten der Adeligen und Reichen vorhergesagt.


    Die ätherischen Öle des Schattenjasmins dienen als Beruhigungs- und Schlafmittel. Dabei sollten 1-2 Tropfen auf ein Kissen geträufelt oder 3-4 Tropfen über eine Duftlampe verteilt werden.


    Die Öle werden auch als Zusatz in verschiedenen Parfums und Pomaden genommen, wobei hier nur sehr geringe Mengen verwendet werden



    Sturmwinde
    Die Sturmwinde wächst in den gleichen Gebieten, wie Azsharas Schleier.


    Eine Tinktur aus den Blüten, auf die Schläfen aufgetragen, reinigt den Geist und stärkt die Konzentration, sowie die Widerstandskraft gegen verschiedene, den Geist beeinflussende Schadenszauber und Drogen. Ähnlich, wie bei der Herzblüte, sollte die Anwendung unter Aufsicht geschehen.


    Eine amüsante Randnotiz: Die Sturmwinde hat ihren Namen aus der folgenden Anwendungsmöglichkeit: ein Stück (1 - 1,5 cm) der gereinigten Wurzel mit kochendem Wasser aufgegossen (etwa 10 Minuten ziehen lassen, nicht mehr!) und als Tee genossen, wirkt beruhigend auf den Magen-Darmtrakt und schafft Abhilfe bei Blähungen. Der Verfasser empfiehlt schon wegen des Preises die üblicheren Hausmittel.

    Nordend - Wrath of the Lich King


    (Quellen: Aurine + Altra + Luthien)



    Kurzübersicht der Kräuter und Wirkungen



    Goldklee: Beruhigend. Stimmungsaufhellend. Schützende Wirkung bei gefrorenen Kräutern.


    Tigerlilie: Belebend, besonders bei Kälteschock. Stärkt die Sehkraft.


    Talandras Rose: Meditations-Kraut, kann bei zu hoher Dosis alptraumartige Visionen hervorrufen


    Schlangenzunge: Kann sowohl als Gift als auch Gegengift dienen


    Lichblüte: Knochenstärkend


    Brennnessel: Gegen Erkältung. Entwässernde Wirkung (als Kur).


    Eisdorn: Gegen Schürfungen, leichte Verbrennungen


    Frostlotus: Hat bei Wunden einen kühlenden und blutstillenden Effekt. Starkes Schmerzmittel, analog der anderen Lotusarten.



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    Goldklee
    Dieses Kraut kommt eher in den wärmeren Regionen Nordends vor und wächst auf offenen Wiesen zwischen dem Gras. Meist sehr auffällig zu erkennen, da die goldenen Blüten in der Regel aus der natürlichen Umgebung herausstechen.


    Goldklee wird auch als die "Friedensblume Nordends" bezeichnet. Ein Tee, aus den Wurzeln der Pflanze bereitet, hat eine beruhigende, sowie stimmungsaufhellende Wirkung.


    Darüberhinaus wurde beobachtet, dass durch die Beigabe von Goldklee zu gefrorenen Kräutern in einen Topf heissem Wasser, die Wirkstoffe der Kräuter geschützt werden. So werden die Kräuter aufgetaut und dank des Goldklees werden seine Fähigkeiten trotz der Hitze erhalten.



    Tigerlilie
    Diese schöne, rote Blume wächst nur in der Nähe oder an Gewässern, darf jedoch nicht in die Kategorie der Wasserpflanzen eingeteilt werden.


    Die Blüten dieser Blume entfalten erst als Tee aufgegossen ihre Wirkung. Nach einer halben Stunde, in der man die Blätter im Wasser ziehen liess geben sie dem Tee eine sehr belebende Wirkung. Besonders bei Kälte erweist sich die Tigerlilie als sehr wirksam.


    Es wurde zudem beobachtet, dass ein regelmäßiger Teekonsum (1 - 2 Tassen täglich) sichauf die Sehkraft auswirkt. Aus diesem Grund wird der Tee gerne unterstützend bei der Behandlung von Augenkrankheiten verwendet.



    Talandras Rose
    Eine sehr geheimnisvolle Pflanze, die wohl schon sehr lange in Azeroth beheimatet ist. Sie ist nur in den Gebieten der Trollstämme Nordends zu finden und somit sehr selten.


    Die Priester der Trolle verwenden diese dunkelrote Blume, um sich in tranceartigen Zustand zu versetzen um zu ihren Göttern zu sprechen oder zu meditieren. Auch andere Völker können die Rose auf diese Art nutzen, doch ist eine Überdosis schnell erreicht, welche dann Halluzinationen und alptraumartige Visionen beim Konsument verursacht.


    Wird gerne als Zusatz in Bade- und Duftwässern, sowie Kosmetika verwendet. Die äthärischen Öle, aus den Blüten gewonnen, haben zudem eine beruhigende Wirkung. Besonders wirksam, wenn die Blüten bei Vollmond geerntet werden.


    Eingenommen wird die Blüte, indem man ein Blütenblatt zerkaut. Eine Abhängigkeit ist nicht ausgeschlossen.



    Schlangenzunge
    Schlangenzunge erkennt man an seinem Gewirr an grünen Ranken, die an Schlangen erinnern.
    Tatsächlich kommen sie vor allem im Sholazarbecken vor, in der Nähe der Schlangengebiete.


    Dieses Kraut ist äusserst heikel, da es sowohl als hochwirksames Gegengift, aber auch als Gift wirken kann.
    Um das Gift herzustellen ist es nötig einen Saft auszupressen, der in den Ranken vorhanden ist. Er ist beinahe identisch mit dem Gift der Schlangen, die um das Kraut herumziehen. Hat man erst genügend Saft ausgepresst muss dieser gesammelt werden und einen Monat lang reifen.


    Für das Gegengift darf ausschliesslich das Äussere der Ranken verwendet werden. Wenige Tropfen Restgift reichen um es unwirksam zu machen. Man presst also wieder allen Saft aus der Pflanze und wäscht sie gründlich mit Wasser aus. Ist dies getan muss man die Ranken ganz klein hacken und mahlen, sodass ein pulverartiges Mus entsteht. Dieses kann nun verdünnt mit Wasser als Gegengift angewendet werden.



    Lichblüte
    Nur in den nördlichsten und kältesten Regionen findet man dieses seltsame Kraut. Beachtenswert ist es, dass Lichblüten sogar aus Stein heraus wachsen können.


    Bei einem Knochenbruch vermag die Blüte nicht viel auszurichten, doch ist sie als vorbeugendes Stärkungsmittel bestens geeignet und würde am besten täglich eingenommen werden, wenn sie nicht so selten und schwierig zu beschaffen wäre.


    Von der Lichblüte sind einzig die Stängel zu gebrauchen, in welchen die stärkende Wirkung steckt. Anzuwenden sind diese idealerweise als Salbe, mit der man sich dann einreibt. Der angenehm herbe Duft des Krauts ist daher sehr willkommen. Alternativ kann eine Lichblüte auch zerstampft und als Mus eingenommen werden, was jedoch äusserst widerlich ist.



    Brennnessel
    Aussen sind diese Nesseln mit scharfen kleinen Stacheln versehen, die eine brennende Substanz abgeben, wenn man sie berührt. Brennnesseln wachsen gemeinsam mit Frostlotus, Goldklee, Tigerlilie oder Talandras Rose. Da die Brennnesseln meist an den anderen Kräutern angewachsen sind ist es doppelt schwer sie einzusammeln.


    Hat man dies aber erstmal geschafft, sind die Nesseln als Tee zubereitet ein sehr erffektives Mittel gegen mittelschwere Erkältungen. Nach einer Ziehzeit von etwa zwanzig Minuten sollten sie im Tee die ideale Wirkung entwickelt haben.


    Ein Tee aus den jungen, frischen Trieben und Blättern der Pflanze wirkt entwässernd. (Als Kur über einen begrenzten Zeitraum anzuwenden).



    Eisdorn
    Die eisblauen, mit Dornen versehenen Wurzeln wirken auf den ersten Blick wie eingefrorene Erdwurzeln, was nicht verwunderlich wäre, da sie in der Regel auf hohen, schneeumtobten Gipfeln wachsen. Tatsächlich handelt es sich aber um Eisdorn.


    Das eisige Kraut muss gänzlich gemahlen werden, bevor es brauchbar wird. Danach wird das Pulver auf einen Wassergetränkten Lappen verteilt. Nach einem kurzen Einwirken kann man diesen Eisdorn-Lappen auf Schürfungen legen, die zum einen gekühlt werden und die natürliche Heilung erheblich beschleunigt wird. Auch bei leichten Verbrennungen kann Eisdorn einen positiven Effekt haben.



    Frostlotus
    Zurecht wird diese schöne, diestelartige Blume als bestes Kühlungsmittel für Wunden bezeichnet. Frostlotus kühlt angenehm und verlangsamt die Blutung. Wenn man kalten Staub dieser Blumen auf einen Verband schüttelt und danach die Blüten darauf gibt, kann man ihn dem Patienten auf an der entsprechenden Stelle auflegen. Auch mit Wilddornrosen harmoniert Frostlotus.


    Wie die meisten anderen Lotusarten, hat auch der Frostlotus stark schmerzstillende Eigenschaften. Auch hier Vorsicht bei der Dosierung!


    Leider ist er so derart selten, dass man ihn kaum verwendet und wenn dann überaus sparsam.

    Scherbenwelt - Burning Crusade -


    Hier nun die offizielle, inoffizielle Liste der Heilkräuter, ihrer Funktionsweise und ihrer Anwedungsart.
    Sie ist enthält nun alle Kräuter der Scherbenwelt und wurde nach Rücksprache mit Shiranah erstellt.
    Diese Liste der Kräuter darf beliebig im RP genutzt werden, schriftliche Vervielfältigungen bitte mit Quellenangaben.



    Kurzübersicht der Kräuter und deren Wirkungsweise



    Alptraumranke: Schlafmittel, schmerzstillend


    Blutdistel: anregend, Suchtgefahr!


    Flammenkappe: Verbrennungen


    Manadistel: fördert die Konzentration, verstärkt die Fähigkeit Zauber zu wirken


    Terozapfen: erhöht körperliche Leistungsfähigkeit


    Teufelsgras: Wundheilung


    Teufelslotus: starkes Beruhigungsmittel


    Traumwinde: Hautkrankheiten, Kosmetikprodukte, leichte Wunden


    Urflechte: stärkt das Immunsystem


    Zottelkappe: keine Heilwirkung, aber verstärkt die Wirkung anderer Kräuter


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    Zusätzlich zu den einheimischen Kräutern wurden Pflanzen aus Azeroth eingeführt. Die Auswirkungen auf das Ökosystem sind noch unklar. Auffällig sind insbesondere: Blindkraut, Goldener Sansam, Sonnengras, Traumblatt und Geisterpilz, die auf der Höllenfeuerhalbinsel und in den Zangarmarschen anzutreffen sind.


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    Alptraumranke
    Diese Pflanze wird ausschließlich in Gegenden gefunden, die stark von der Verderbnis befallen wird. Sie wächst auf kargem Boden und hat Gift triefende Dornen, sowie kleine gelbe Blüten. Selten findet man auch ihren Samen.


    Die Blüten und Samen sind als einziges nutzbar. Da beide klein sind und unter den langen Dornen verborgen sind, ist das Sammeln gefährlich. Alle Teile der Pflanzen sind giftig und Anwendungen dürfen unter keinen Umständen länger als zwei- bis dreimal vorgenommen werden. Zwischen den An-wendungen ist eine Pause von mindestens einer Woche einzulegen. Es wird davon abgeraten, das Gift auf andere Weise zu heilen, da der Körper dennoch stark geschwächt ist.


    Die Blüten ergeben in Wasser gekocht ein starkes Schlafmittel, das aber nur über ein oder zwei Tage verwendet werden darf. Auch von einer Anwendung bei körperlicher Schwäche ist abzuraten, da alle Teile der Pflanze giftig sind. Dies wurde leider erst nach einigen Todesfällen sowohl in der Ehrenfeste, als auch unter den Mitgliedern der Expedition entdeckt.


    Die Samen können roh gegessen werden und wirken kurzfristig stark schmerzlindernd. Es gab Fälle, wo ein schwer verwundeter Kämpfer nach Einnahme eines Samens noch weiterkämpfte und nach Ablauf der Wirkung tot umfiel.



    Blutdistel
    Hier handelt es sich eigentlich um eine Pflanze aus Azeroth, die von den Sin’dorei in die Scherbenwelt eingeführt wurde. Die Blutdistel unterscheidet sich von der gewöhnlichen Distel durch die blutroten Blüten und rote Umrandung der Blätter. Sie wächst in Azeroth ausschließlich in den Landen der Sin’dorei und kann in der Scherbenwelt in den Laboren der Anhänger Kael’thas oder der Seher gefunden werden. Sie verdient dennoch Erwähnung, da sie oft genutzt wurde, um die Magiesucht dieser Leute zu lindern.


    Bei der Blutdistel werden die Blätter roh gegessen. Sie wirken belebend und anregend. Eine längere Anwendung kann aber süchtig machen. Die wenigen Exemplare im Besitz der Expedition werden daher nur ungern weitergegeben.


    Anmerkung: wirkt nach Aussage der Tempeldienerin Salinja auch gegen Blutflüche?



    Flammenkappe
    Die Flammenkappe ist ein seltener Pilz, der ausschließlich in Sumpfgebieten wächst. Er ist durch seine feuerrote Kappe leicht zu erkennen.


    Zerstampft und mit einer Salbengrundlage vermischt, wirkt er gegen Verbrennungen und sogar durch Säure verursachte Wunden.


    Angeblich ist die Flammenkappe auch Zutat in einigen teuren Hautcremes genutzt durch den Adel der Sin’dorei.


    Manadistel
    Die Manadistel wächst nur in hohen Gebirgen unterhalb der Schneegrenze und in der Nähe von Leylinien und -knoten. Sie ist leicht an den blauen, leicht leuchtenden Blüten zu erkennen. Während des Wachstums nimmt sie Mana in sich auf, dass beim Pflücken in die Umgebung - und damit auch den Pflücker - entlassen wird. Es wird daher vorgeschlagen, Werkzeuge zur Hilfe zu nehmen, bis eventuelle Risiken der arkanen Korruption durch diese Pflanze genauer bekannt sind.


    Generell ist die Nutzung der Pflanze in den Enklaven des Zirkels untersagt. Die folgenden Anwendungsmöglichkeiten stammen daher von Durchreisenden und konnten nicht überprüft werden.


    Genutzt wird die gesamte Pflanze. Die stärkste Wirkung erzielen aber die Blüten. Entweder kann die Pflanze gemahlen und als Tee getrunken werden oder die Blätter werden unter die Zunge gelegt, um dort zu vergehen. Der Genuss steigert die Konzentrationsfähigkeit, ob beim Lesen eines Vertrages oder Wirken von Magie. Nach Aussage eines durchreisenden Trollschamanens ist es dabei gleichgültig, ob arkane, Natur- oder heilige Magie. Die Verfasserin hält dies aber eher für unglaubwürdig und möchte erneut auf das Verbot durch den Zirkel hinweisen.



    Terozapfen
    Der Terozapfen wächst ausschließlich an Bäumen und kann nach dem Abfallen in ihrer Nähe gesammelt werden. Vom Pflücken unreifer Zapfen wird abgeraten, da diese noch keine Heilkräfte aufweisen.


    Beim Terozapfen werden die Samen gesammelt und zerstoßen. Aufgrund der geringen Menge der Samen wird diese normalerweise mit zerstoßener Zottelkappe vermengt. Der entstandenen Paste wird Honig zugeführt und alles langsam getrocknet. Die Masse wird dann grob zerstoßen.


    Das Granulat kann in beliebiger Form zu sich genommen werden und erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit. Normalerweise erfolgt eine langfristige Einnahme einer Menge von einem Teelöffel pro Tag über mehrere Tage hinweg, die Menge kann aber beliebig erhöht werden, um eine schnellere Wirkung zu erzielen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Körper sich im letzteren Fall später von der Überanstrengung erholen muss.



    Teufelsgras
    Diese Grasart verdankt ihren Namen der Tatsache, dass sie scharfe Kanten hat und nackte Füße empfindlich zerschneiden kann. Tatsächlich besteht bei ihrer Nutzung keine Gefahr der Verderbnis. Nur beim Pflücken sollte man vorsichtig sein. Das Gras hat ist dunkelgrün gefärbt und wächst auf steinigem Untergrund.


    Auch diese Pflanze wird zerstampft und mit einer beliebigen Salbengrundlage vermischt, um seine Wirkung zu entfalten. Die Salbe beschleunigt die Wundheilung. Es handelt sich hier um die häufigste Heilsalbe der Scherbenwelt.



    Teufelslotus
    Beim Teufelslotus handelt es sich um eine seltene Pflanze, die das Gegenstück zum azerothischen Schwarzen Lotus zu sein scheint.


    Dieses Kraut sollte unter keinen Umständen selbständig eingenommen werden! In den Enklaven befindet es sich unter Verschluss und wird nur unter Aufsicht eines ausgebildeten Heilers verabreicht. Eine Überdosis ist tödlich! Es handelt sich um ein sehr starkes Beruhigungs- und Schmerzmittel.


    Normalerweise wird nur ein Teil eines Blütenblattes direkt verabreicht. Idealerweise sollte Milch, Reis, weißes Brot oder ähnliches zusätzlich verabreicht werden, um den Magen zu schonen.



    Traumwinde
    Die Traumwinde, eine Verwandte der Manadistel, wächst am Fuß von Gebirgen und hohen Hügelketten. Sie ist leicht an den goldenen, leicht leuchtende Blüten zu erkennen. Während des Wachstums nimmt sie Lebensenergie in sich auf, die beim Pflücken in die Umgebung – und damit auch den Pflücker - entlassen wird. Es wird davon berichtet, dass sich Kratzer sofort geschlossen haben. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.


    Die Traumwinde ist eine beliebte Zutat in Salben zur Behandlung von kleineren Wunden, sowie bei Hautkrankheiten und findet sich auch in vielen Cremes und Kosmetikprodukten wieder.



    Urflechte
    Diese unscheinbare grünbraune Flechte ist in vielen Höhlensystemen zu finden. Das Sammeln wird im Allgemeinen durch die Bewohner der Höhlen erschwert. Auch die Notwendigkeit, die Flechte schnell zu verarbeiten, macht die Urflechte zu einer der seltensten Heilpflanzen.


    Die Urflechte muss unverzüglich, spätestens 3 Stunden nach dem Sammeln, zubereitet werden. Dies geschieht, indem sie gewaschen, vorsichtig abgetrocknet und dann in Lebertran eingelegt wird. Das Öl muss für mindestens zwei Wochen an einem dunklen Ort ziehen. Ein Löffel täglich genügt, um den Widerstand des Körpers gegen Krankheiten erheblich zu erhöhen. Der Geschmack ist allerdings widerlich und mehr als ein Kämpfer hielt Wundfieber für eine angenehmere Alternative.



    Zottelkappe
    Die Zottelkappe ist ein grauweißer Pilz, der in Marschen zu finden ist.


    Er wird gerne als Speisepilz verwendet. Eigene Heilkräfte hat er nicht, verstärkt aber die Wirkung vieler Heilpflanzen, wenn er diesen beigemischt wird. Beliebt sind Salben aller Art. Von einer Beifügung zum Teufelslotus wird aber abgeraten.

    Azeroth - Classic



    Kurzübersicht der Kräuter und deren Wirkungsweise


    Silberblatt: Desinfektionsmittel


    Friedensblume: leichtes Beruhigungsmittel/Schmerzmittel


    Erdwurzel: stärkt, wirkt belebend, bei zu geringem Blutdruck


    Magnuskönigskraut: konzentrationsfördernd, hilft gegen Kopfschmerzen


    Wilddornrose: blutungsstillend


    Flitzdistel: Gegen Durchfall


    Golddorn: wirkt gegen Infektionen (Antibiotikum)


    Wildstahlblume: Knochenstärkend (bei Brüchen etc)


    Khadgars Schnurrbart: Wehenfördernd, Geburtshilfe


    Beulengras: Salbe gegen Hautkrankheiten


    Blassblatt: Gegengift


    Sonnengras: Salbe gegen Brandwunden


    Würgtetang: bei Atemwegserkrankungen


    Königsblut: durchblutungsfördernd


    Winterbiss: Fieber senkend


    Traumblatt: Schlafmittel


    Arthas Träne: gegen depressive Verstimmungen


    Pestblüte: stärkt das Imunsystem


    Goldener Sansam: starkes Beruhigungsmittel, nur sehr niedrige Dosen


    Schwarzer Lotus: Morphium ähnlich, starkes Schmerzmittel



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    Silberblatt
    Silberblatt wächst im Schatten der Bäume, oftmals in der Nähe von Gebüschen. Die samtig, pelzigen Blätter der Pflanze sind sehr weich, feine Häarchen verleihen dem Blatt einen leicht silbernen Schimmer.


    Die optimale Verwendung von Silberblatt ist das direkte Auftragen auf offene Wunden. Das, nach Minze riechende, Kraut reinigt die Wunden und schützt so vor Infektionen. Bei den, im Tempel vorbereiteten, Wundverbänden wird Silberblatt gemeinsam mit Wilddornrose verwendet.


    Damit Silberblatt die bestmöglichste Wirkung entwickeln kann ist es notwendig dieses zu zermalen. Der Stiel ist nämlich nicht bekömmlich und muss von dem Blatt getrennt werden. (siehe beigefügte Skizze)



    Friedensblume
    Eine vielseitig einsetzbare Pflanze, die auf hellen, lichtdurchfluteten Lichtungen wächst. Den Blüten der Friedensblume wird eine entspannende, beruhigende Wirkung zugesprochen.


    Auch bei diesem Heilkraut sind nur die weißen Blätter verwendbar.
    Mit warmen Wasser als Tee aufgebrüht findet es bei vielen Kaldorei Anklang und kann bedenkenlos auch jeden Abend konsumiert werden. Die Blätter müssen hierzu nicht weiter zerkleinert werden, sondern können direkt mit dem Wasser aufgebrüht werden. Anschließend den Tee einige Minuten ziehen lassen und die Blätter der Friedensblume entfernen, so dass nur die Flüssigkeit getrunken wird.


    Bei direkter Gabe der Blüten unter die Zunge von Verletzten stellte sich zudem heraus das ebenso eine schmerzstillende Wirkung erkennbar ist. Diese Darreichungsform sollte jedoch nur bei Verletzungen angewendet werden, wird so doch die heilende Wirkung der Pflanze nicht verdünnt.



    Erdwurzel
    Das knollenartige Kraut findet man oftmals an Berghängen, anders als Wildstahlblume wächst es nicht auf dem Berggipfel, sondern oftmals im Tal am Rande des Hanges. Diese Pflanze ist als Ganzes verwendbar und sollte ebenso wie Silberblatt zermalen werden. Anders als das weiche Silberblatt ist bei der Erdwurzel jedoch ein großer Kraftaufwand nötig. Man kann daher die Pflanze einen Tag vorher in etwas Wasser einweichen um sie ein wenig geschmeidiger zu machen.


    Erdwurzel belebt den Kreislauf und hilft auch gegen Erschöpfung. Bei Patienten, die unter Schock stehen hat sich eine gemeinsame Gabe zusammen mit Friedensblumentee bewährt. Die Patienten kommen so zur Ruhe und werden zusätzlich noch gestärkt.


    Die beste Dareichungsform ist bei Erdwurzel ebenso der Tee. Die feingemahlenen Pflanzenteile können hierbei bedenkenlos mitgetrunken werden.



    Maguskönigskraut
    Die wohl beliebteste Pflanze für alle, die ihre Zeit mit dem Studieren von Folianten verbringen. Das rötlich schimmernde Kraut fördert die Konzentrationsfähigkeit und hilft ebenso gegen Kopfschmerzen. Es wächst an schattigen Plätzen, jedoch immer ein wenig abseits der Baumstämme.


    Maguskönigskraut braucht für die Behandlung nicht weiter vorbereitet zu werden. Auch diese Pflanze ist als Ganzes verwendbar.


    Zur Anwendung gegen Kopfschmerzen wird die Pflanze in ein feuchtes Leinentuch eingeschlagen und anschließend über die Augen des Patienten gelegt. Die Wirkung sollte sich nach einer halben Stunde einstellen.


    Um die Konzentration zu stärken ist es möglich, sich die Blüten direkt unter der Zunge zergehen zu lassen. Zu Bedenken ist jedoch, dass dies nicht regelmäßig angewendet werden darf, auch um den Gedanken einer Abhängigkeit nicht aufkommen zu lassen.



    Wilddornrose
    Dieses Dornengestrüb wächst oft in der Nähe von Baumstämmen. Vorsicht beim Pflücken, die Dornen sind nicht zu unterschätzen. Eine Möglichkeit hierbei wäre, die Pflanze mit einem längeren Stock auf den Boden zu drücken, um so mit einem Messer sie von der Wurzel abzutrennen.


    Wilddornrose hat eine sehr wichtige Wirkung bei offenen Wunden, die Blutung wird verlangsamt.
    Gemeinsam mit Silberblatt bildet Wilddornrose die Grundlage für die Wundverbände.


    Diese Pflanze ist recht selten und leider kann man auch nur einen Bruchteil davon verwenden. Nachdem man die Dornen mit einem scharfen Messer von den Ästen gelöst hat, ritzt man nun jeden einzelnen Ast mit dem Messer an und drückt diese danach nach außen. Das schimmernde Wilddornrosenmark ist es, was die heilende Wirkung bringt. Dieses wird mit dem Messer anschließend herausgekratzt und am Besten in einem Tongefäß verwahrt.


    Das Wilddornrosenextrakt darf nicht verdünnt werden, da es so einen Großteil der Wirkung verliert. Auch sollte man die Pflanze nicht vor der Verarbeitung einweichen (anders als zum Beispiel die Erdwurzel) da sie das Wasser stark aufnimmt und sich so das Wilddornrosenmark ebenso verdünnt.


    Das gewonne Extrakt wird direkt auf die Wunden aufgetragen um so die größtmöglichste Wirkung zu entfalten. Ein Auftragen auf einen Verband ist ebenso möglich.



    Flitzdistel
    Flitzdistel nährt sich aus den Wurzeln anderer Kräuter und ist somit nie alleine zu finden. Oftmals verbirgt sich die Pflanze mit den grünen gezackten Blättern unter den Dornen der Wilddornrose und geht mit dieser eine Symbiose zu beiderseitigem Vorteil ein. Wilddornrosen, die gemeinsam mit Flitzdistel gewachsen sind haben sich als besonders wirksam erwiesen.


    Die Flitzdistel selbst hilft gegen Unwohlsein und gegen Magenbeschwerden, ein gutes Heilmittel nach Genuss eines unverträglichen Essens. Das Kraut wird hierzu trocken im Mund zerkaut, dies kann man alle 4 Stunden wiederholen bis sich Besserung eingestellt hat.



    Golddorn
    Golddorn ist das wirksamste Kraut gegen Wundentzündungen jeder Art. Wichtig ist hierbei jedoch zu bemerken, dass es nicht wie Silberblatt als Präventionsmaßnahme angewendet werden kann, sondern erst wenn es tatsächlich zu einer Entzündung kam. Golddorn wird im Tempel mit Mondbrunnenwasser versetzt und mit Hilfe eines sauberen Leinentuches auf die entzündeten Stellen aufgetragen.


    Ein extrem brennender Schmerz lässt sich hierbei leider nicht vermeiden. Um die Wunde nicht weiter zu reizen sollte man dies nur einmal täglich anwenden und die Wunde anschließend mit einem Verband sichern.



    Wildstahlblume
    Die Wildstahlblume wächst auf den Gipfeln von Gebirgshängen. Große Vorsicht beim Sammeln, oftmals ist die Klippe nicht weit entfernt.


    Zur Unterstützung der Regeneration eines Knochenbruches eignet sich dieses Kraut hervorragend. Die Wirkung ist auch bei Draenei durchaus zufriedenstellend. In der Zubereitung entspricht die Wildstahlblume der Friedensblume. Auch hier werden die Blüten mit warmen Wasser aufgebrüht und der Sud anschließend getrunken.


    Bei einem Knochenbruch ist es sehr wichtig, dass dieser vor der Gabe des Wildstahlblumentees ordentlich gerichtet und versorgt wurde. Der Tee fördert das natürliche Knochenwachstum und stärkt den Knochen. Eine Verabreichung von 5 Tassen am Tag ist ausreichend. Für die Dosierung nimmt man auf eine normale Kanne Wasser 10 Blütenblätter.



    Khadgars Schnurrbart
    Khadgars Schnurrbart kommt nur in der Behandlung von Gebärenden zum Einsatz. Dies darf nur unter strenger Aufsicht der Mondpriesterinnen geschehen und wird daher an dieser Stelle nicht weiter erläutert.



    Beulengras
    Eine Pflanze, die ebenso wie Wilddornrose den Schatten bevorzugt, jedoch auch in der Nähe von Hauswänden wachsen kann. Beulengras ist das wirksamste Mittel gegen Entzündungen der Haut, unter anderem für Behandlung von Insektenstichen und allergische Reaktionen auf bestimmte Gräser.
    Zur optimalen Anwendung dieser Pflanze wird sie eine Stunde vor der Behandlung in ein Gefäß mit Wasser gelegt. Das aufgeweichte Kraut wird anschließend auf ein sauberes Leinentuch gedrückt und direkt auf die Wunden gelegt, bis es die Feuchtigkeit komplett in die betroffenen Hautregionen abgegeben hat. Eine mehrmalige Wiederholung bist zur vollständigen Genesung ist unbedenklich. Zur weiteren Behandlung wird den Patienten oftmals eine hergestellte Salbe aus Beulengras mitgeben, die diese selbst Auftragen können. Die Herstellung der Salbe ist ein komplexes Verfahren welches an dieser Stelle nicht in Kurzform erklärt werden kann.



    Blassblatt
    Das Blassblatt ist eine sehr robuste Pflanze, welche in verschiedensten Gegenden gefunden werden kann.
    So wächst es gern in feuchten, tropischen Gebieten, doch hat man es ebenso schon am Rande der nördlichen Gebirgsketten und gar in verderbten Gebieten gesehen.
    Es wächst bodennah und ist ohne ein geübtes Auge nur schwer zu finden. Die kleinen, dreieckigen Blätter legen sich flach auf den Boden und sind durch rankenartige Ausleger miteinander Verbunden. Diese Ausleger wurzeln selbstständig und bilden alsdann eine neue Pflanze. Beim Sammeln ist darauf zu achten nur die Blätter knapp am Stiel abzutrennen. Um die Pflanze zu schonen sollte nur jedes zweite Blatt entfernt werden.
    Blassblatt wirkt als universelles Gegengift gegen vielerlei natürlicher Gifte wie Schlangenbisse, Spinnen- und Skorpiongifte.
    Durch das Einlegen in reinem Wasser sowie das Verkochen der Blätter mit einer Giftprobe kann ein Trank hergestellt werden, welcher dem Vergifteten verabreicht wird.
    Da das Kraut das Gift aus dem Körper drängt, kann es zu Nebenwirkung in Form von Durchfall kommen. Es kann daher in Verbindung mit Flitzdistel eingenommen werden.



    Sonnengras
    Dieses Kraut erkennt man leicht an seinen grünen und gelben Halmen und Blätter welche in Büscheln hoch hinauf ragen. Man findet es in heißen und tropischen Gegenden und es wächst auch dort wo nur wenig Wasser hinkommt.
    Das Kraut ist dickblättrig und holzig. Beim Sammeln sollte man darauf achten sich nicht an den Halmen zu schneiden, denn sie sind sehr scharf.
    Sonnengras kann gut als Salbe verarbeitet werden indem man es mit einem Mörser kräftig
    zerreibt und mit etwas reinem pflanzlichem Öl zu einer weichen Pampe anrührt. Diese Pampe sollte etwa einen Tag lang ziehen. Anschließend kann man die Masse mit Bärenfett verdicken und in eine Dose geben. Sie hält so nun bei kühler Lagerung etwa 2 Monde.



    Würgtetang
    Würgetang ist eine Wasserpflanze welche sich im Salzwasser der Meere zu Hause fühlt.
    Mit ihren grasgrünen Auswüchsen sitzt diese Pflanze küstennah im Sand und ist für das geübte Auge sogut wie an jeder Küste Azeroths zu finden. Man sollte allerdings gut tauchen können.


    Würgetang kann auf verschiedene Art zubereitet werden und es dient als wirksames Mittel gegen Asthma, Bronchitis und weitere Atemwegserkrankungen.


    Eine Form der Anwendung wäre als konzentrierte Tropfen.
    Das Kraut wird zermahlen und in reinen Alkohol eingelegt. Dort verweilt es es nun etwa 3 Stunden damit sich die Wirkstoffe im Alkohol lösen. Nun wird die Flüssigkeit durch ein Leinentuch abgefiltert und in einer Phiole aufbewahrt, welche fest zu verkorken ist. Diese Lösung sollte in kleinen Dosen verteilt werden, dreimal am Tag einen Teelöffel voll bis der Patient gesund ist. In dieser Form ist das Medikament unbeschränkt haltbar.


    Eine weitere Form, welche schwieriger herzustellen, dafür aber für den Patienten angenehmer einzunehmen ist, ist das alkoholfreie Anrühren des Krautes mit Zuckersirup oder Honig. Diese Anwendungsart bevorzugen Kaldorei, welche ohnehin wenig Alkohol zu sich nehmen oder trockene Alkoholiker der Menschen um einen Rückfall zu vermeiden.
    Das Kraut wird klein geschnitten und in einer Presse oder Schleuder wird der Saft herrausgedrückt. Würde man ihn so trinken wäre es eine widerliche salzige Flüssigkeit, welche recht schnell Brechreiz verursacht. Verrührt man diese Flüssigkeit aber nun mit süßem Sirup, so wird sie genießbar und der Sirup schmeichelt dem Gaumen und wirkt wohltuend auf entzündete Rachen.



    Königsblut
    Dieses Kraut ist weit verbreitet und man findet es auf fast jeder halbschattigen Wiese.
    Seine doldenartigen Blüten enthalten den Wirkstoff, mit dem eine durchblutungfördernde Salbe hergestellt werden kann. Die Pflanze blüht jedoch nur im Frühjahr, man sollte also als guter Lazarettleiter einen Vorrat der Salbe, welche sicher ein Jahr lang haltbar ist, anlegen.
    Ebenso wie das Sonnengras, wird auch das Königsblut mit dem Mörser zerrieben und in Öl eingelegt. Nach einem Tag des Ziehens kann das Öl mit Bärenfett zu einer Salbe angedickt werden. Es ist bei kühlen Temperaturen zu lagern.



    Winterbiss
    Dieses unscheinbare, hellgrüne bis weißliche Kraut fällt dem Kräuterkundigen nur dadurch auf, dass es frech und dreist selbst durch dicke Schneedecken bricht um sich seinen Weg zu Sonne zu bahnen.
    Wie der Name schon erahnen lässt, so findet man Winterbiss ausschließlich in kalten Regionen, gern auch dort wo Schnee liegt. In Nordend wurde dieses Kraut aber noch nicht gesehen.
    Seine fiebersenkende Wirkung entfaltet das Kraut am Besten durch direkten Einnehmen und kauen der Blätter, sie sind allerdings recht zäh. Es wird nicht empfohlen einen Tee daraus zuzubereiten, da die Wirkstoffe sehr empfindlich auf Wärme reagieren und beim Kochen unbrauchbar werden. Allerdings konnten schon vereinzelte Versuche unternommen werden, welche vorsahen das Kraut in geweihtem Wasser einige Tage bei Raumtemperatur ziehen zu lassen. Die Wirkung des anschließend getrunkenem Wassers war durchaus positiv. Letztere Anwendungsmethode wäre sicher gut, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist zu kauen.



    Traumblatt
    Durch die Verderbnis ist diese Pflanze selten geworden, man findet kaum noch Exemplare die ihre Wirkungsweise nicht verloren haben. Bei Alpträumen und / oder Schlafstörungen hilft Traumblatt die nötige Ruhe zu finden. Eine längere Anwendung als zwei aufeinander folgende Abende ist jedoch äußerst Bedenklich. Traumblatt benötigt keine weitere Vorbereitung, man kann vor dem Schlafengehen sich die Blüte unter der Zunge zergehen lassen. Wichtig ist auch hier, höchstens eine Blüte zu verwenden und dies nur zu tun, wenn man anschließend wirklich die Möglichkeit hat zu ruhen.



    Arthas Träne
    Man könnte es als Ironie sehen, dass dieses Kraut seinen Namen bekommen hat, denn es wirkt gut gegen Depressionen.
    Dieses Kraut ist psychoaktiv und sollte daher mit Bedacht und Vorsicht angewandt werden. Bei falscher Anwedung kann es zur Abhängigkeit kommen.
    Arthas Träne ist ein extrem seltenes Kraut und ausschließlich in den dornigen Höhlen im südlichen Teil vom südlichen Brachland zu finden. Es scheint als wäre dieses Kraut über die Jahre ausgestorben. Es ist recht empfindlich was Klimaveränderungen betrifft.
    Sollte man einer Pflanze habhaft werden und gute Worte den Patienten nicht mehr helfen, dann kann man eine der violetten Blüten zu einer Tasse Tee aufkochen und dem Patienten verabreichen.



    Pestblüte
    Die Pestblüte ist Mutter Naturs Erwiderung zur Verderbnis. Einst kam sie nur in den östlichen Königreichen vor, da die Nachtelfen auf Kalimdor ihrer nicht bedürfen, da sie immun gegen Krankheiten sind.
    Die Pestblüte stärkt auf sehr starke weise das körpereigene Immunsystem. Aufgrund der Notwendigkeit durch den Einzug der Geisel, sprossen große Mengen Pestblüte in den Pestländern und halfen den Menschen Lordaeron gegen die Seuche stand zu halten.
    Mittlerweile ist die Pestblüte seltener geworden da die Geisel sich auf den Rückzug befindet, geht auch die Pestblüte zurück. Dennoch kann man einzelne Exemplare in den verseuchten Gebieten der Pestländer finden.
    Bevor man sie zu Tee verkocht, sollte die Pflanze allerdings gut gereinigt werden, im Optimalfall mit geweihtem Wasser.



    Goldener Sansam
    Dieses Kraut sollte unter keinen Umständen selbständig eingenommen werden! Selbst im Tempel ist es unter Verschluss und wird nur von Mondpriesterinnen verabreicht. Eine Überdosis ist tödlich! Es wirkt als starkes Beruhigungsmittel.
    Verabreichung: Ungekautes Verschlucken einer Samenkapsel.


    Schwarzer Lotus
    Dieses Kraut sollte unter keinen Umständen selbständig eingenommen werden! Selbst im Tempel ist es unter Verschluss und wird nur von Mondpriesterinnen verabreicht. Eine Überdosis ist tödlich! Anders als beim Goldenen Sansam handelt es sich hierbei um ein sehr starkes Schmerzmittel.
    Verabreichung: Direkte Gabe eines kleinen Teils des Blattes unter die Zuge. Nicht verschlucken lassen.