Meliene Ithildin

  • *macht Euch um die Vergangenheit keine Gedanken, ...*


    Waren die Worte des Aufsehers wirklich so einfach umzusetzen? Meliene ging immer und immer wieder das kurze Gespräch im Teehaus in Gedanken durch, während sie in der Exobar ihr Zimmer räumte. Sie hatte nicht besonders viel aus Darnassus retten können und die wenigen Taschen machten den Verlust noch einmal deutlich. Auf dem Bett lag säuberlich geordnet die Uniform samt Insignien der verloren Heimat und sie nahm das Abzeichen der Sternenklingen in die Hand und setzte sich auf die Bettkante.


    Vor über 2000 Jahren kam Sie in Nordrassil zur Welt. Ihre Eltern waren eine Schildwache und ein Handwerker, Kyandra und Krundaar Ithildin. Sie war fasziniert gewesen von den Wäldern und der Tierwelt. Während der ersten 500 Jahre wollte sie nichts anderes als eine Waldläuferin werden, sehr zum Leidwesen ihrer Mutter. Ihre zweite Leidenschaft war die Arbeit mit ihrem Vater, ebenfalls sehr zum Leidwesen ihrer Mutter. Er konnte alles reparieren und er wusste alles über die Wälder und ihre Bewohner. Meliene konnte sich tagelang mit seinen Geschichten beschäftigen. Es änderte sich über Nacht… Eine junge Waldläuferin namens Nylefeé Mondblüte kam in den Ort und hatte einige Aufträge für ihren Vater dabei. Sie bot an Meliene mit auf ihre Reise zu nehmen…

    200 Jahre später entschied die Mondpriesterin Ehlunaa Dalnarea das Meliene nicht zu einer Waldläuferin werden soll. Die Jahrzehnte haben gezeigt, ihre Talente liegen woanders. Sie wurde zur Mondfederfeste nach Feralas geschickt und begann ihre Ausbildung zur Schildwache. Nach erfolgreicher Prüfung, vor über einem Jahrtausend, wurde Sie als Schildwache im Eschental eingesetzt. Ungefähr 500 Jahre versah Sie ihren Dienst ohne bemerkenswerte Vorkommnisse, da wurde Sie darüber unterrichtet das sie einer neuen Einheit zugewiesen wird. Hohe Schwester Darania Mondglanz führte die Sternenklingen und hatte Meliene angefordert, um ihr die Ausbildung zur Leibwache anzubieten. Meliene nahm an und erneut Stand die Ausbildung im Fokus.

    Wie sich herausstellte hatte die Mondpriesterin Ehlunaa Dalnarea stets ein Auge auf die junge Schildwache und verfolgte ihren Weg mit großem Interesse. Ihr Mündel, Nylefeé Mondblüte, berichtete ausführlich über die Fortschritte und so entstand die Entscheidung das Meliene nach ihrer Ausbildung eine Leibwächterin der Mondpriesterin werden sollte. Und genau so geschah es …


    Der Smaragdzirkel…. Sie selbst hatte nicht persönlich mit diesem zu tun, aber die Zeiten sind nicht allzu lange her vielleicht ein Jahrzehnt? Hohe Schwester Dalnarea war nicht oft einer Meinung mit den Druiden, aber der Tempel hielt sich aus den Angelegenheiten der Druiden raus. Ich erinnere mich an keinen Fall der nicht am Ende doch zufriedenstellend für alle Seiten gelöst wurde. Shan'do Morgennebel … die Diskussionen waren oftmals sehr laut gewesen. Seltsam! Der Verlust des letzten Jahres lässt so vieles in einem anderen Licht erscheinen.

    Natürlich…. DAS meinte der Aufseher! Sie erhob sich und legte die Rüstung an. Sorgfältig brachte Sie das Abzeichen am Umhang an und nahm die Taschen auf. In der Tür stehend drehte sie sich noch einmal um und betrachtete das Zimmer. Ich habe viel gelernt bei den Draenei, aber nun ist es Zeit wieder in der Heimat zu helfen. Leise murmelt sie vor sich hin „Schildwache Ithildin...Verteidigerin Ithildin… Verteidigerin Ithildin... Verteidigerin Ithildin“ ein langer Weg bis zur Mondlichtung lag vor ihr....

    kaffee#smiley# Nur dem Sprechenden kann geholfen werden kaffee#smiley#

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  • sooooo und nun der OOC - Teil:


    Ich bin kein Freund der schriftlichen Hinterlegung solcher Dinge daher nur der Kern:

    Baujahr 1970 und Geschlecht männlich.


    Zu meinem RP-Leben gibt es vielleicht folgendes uninteressantes zu erwähnen.

    Ursprünglich im P&P beheimatet war der Start von WoW eine Möglichkeit dieses Hobby in die virtuelle Welt zu verlegen. Gesagt und Getan. Mit 15 Bekannten starteten wir auf dem Rat von Dalaran auf der Hordenseite eine Taurengilde. Shirean Thunder war mein erster Char und die Gilde lautete Bewahrer des Donners. Im Frühjahr 2005 kam eine Anfrage einer Untotengilde und daraus entwickelte sich ein ziemlich langes Projekt. Licht und Schatten genannt und übergreifend. Da es keine Allianzgilde gab, die sich beteiligte, wurde im Losverfahren bestimmt wer was wo tun durfte. Ich verlor und so entstand auf der Allianzseite Ehlunaa Dalnarea. Ein weiblicher Char war notwendig, da es Loretechnisch nicht anders darstellbar war. Die Gilde Bewahrer des Mondlichts war somit 2,5 Jahre meine Heimat. Wie so viele Projekte starb es aufgrund des Verlustes der Spieler. Die "Resterampe" zog dann auf Die Nachtwache und versuchte einen Neustart (muss noch 2008 gewesen sein). Ich wurde der jahrelangen Planung müde und so entstand Rivera Ithildin die Schildwache. Damals noch auf einem zweiten Acc von mir - hatten alle um die Geschichte noch am Leben zu halten, man was waren wir verrückt!!!

    2010 wechselten wir erneut diesmal auf Die Aldor. Es war ein Versuch viele versprengte Bekannte noch einmal zusammen zu führen. Ehrlich gesagt gingen mir aber die Streitigkeiten innerhalb der RP Gemeinschaft so auf die Nerven das ich mit 10 Bekannten einen Neustart in SWToR startete. Ich selbst rührte WoW nicht mehr an bis Legion schon lange erschienen war. Meine Rückkehr war als Einzelgänger und ich entschied mich für eine Schamanin Draenei. Shirean war damals ein Taurenschamane und ich wandelte diesen Char um. Die männlichen Draenei finde ich... gewöhnungsbedürftig und somit blieb ich einfach bei der weiblichen Variante.

    Mir fehlte jedoch das Nachtelfenfeeling und so erweckte ich Ehlunaa Dalnarea und Rivera Ithildin wieder. Bei den Zin Nor Adore und den Sternenklingen begab ich mich also wieder nach Darnassus und verweilte da im Tempeldienst oder auf Dienst in der Stadt.

    Ehlunaa starb vor kurzem bei der Jagd nach der Banshee und Rivera zog es zu den Draenei wo sie die Flüchtlinge beschütze und half wo es von Nöten war.


    Warum heißt Rivera nun aber Meliene - tja... Charumbenennung und Chartransfers sind irgendwie komplizierter wie man denkt! Bei dem letzten Transfer war dann auf einmal bereits ein Char mit dem Namen Rivera vorhanden und da ich kein Freund tausender Schreibweisen mit '``* bin habe ich Sie umbenannt. Vielleicht auch ganz gut - es spielt sich befreiter seit dem.


    Bei Fragen ... fragen

    kaffee#smiley# Nur dem Sprechenden kann geholfen werden kaffee#smiley#

  • Hallo,


    wir haben ja schon kurz im Spiel geschrieben (mit meinem Zweitchar Valimee). Herzlich Willkommen bei uns! Ich bin sehr gespannt auf ein erstes Zusammentreffen und das Spiel mit dir.


    Fragen hab ich persönlich keine. Mir gefällt es, dass du direkt eine kurze Einführungsgeschichte gewählt hast. ;)


    Was die Streitigkeiten angeht...Aus denen halten wir uns seit 2010 vollkommen raus. Ich glaube, dass vielen dieses Jahr noch nachhängt und es einige auch geprägt hat, was die Kaldorei Community angeht. Das war damals sehr unschön. Mittlerweile ist die Community für Nachtelfen recht stabil, denke ich .


    Viele Grüße

    Gaomee

  • Herzlichen wilkommen!


    Toll das du hier noch etwas geschrieben hast, sowohl ic als auch kurz etwas ooc.

    Ich war schon so neugierig nachdem ich Freitagabend aufgrund deys ausfallenden Chats bei mir keine Gelegenheit hatte mit dir zu schreiben...jetzt bin ich ein wenig befriedigt ;D


    Ich freue mich schon auf tolle RP Gelegenheiten mit dir und deinem Char! Leider sind einige von uns noch in Astranaar, aber das ist ja nicht weit von der Lichtung entfernt. Und das Mondfest steht auch an...gute Gelegenheit dich zu entführen.


    Wir sehen uns im Spiel!

    An Eye for an eye, a tooth for a tooth...and Evil for Evil.

  • Grüß dich und herzlich willkommen!


    Wir hatten ja ic schon das Vergnügen (mit meinem Teehaus-Char Lylanai^^). Ich kann mich Gaomee und den anderen nur anschließen, insbesondere auch, was die Situation in der Community von vor 10 Jahren angeht :)


    femaleelf#smiley#

    "Der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert."

  • Meliene erwachte früh am Morgen. "Genug geruht" waren die ersten Gedanken und sie setzte sich auf. Wie vom Aufseher aufgetragen, hatte sie sich ein Bett im Quartier des Smaragdzirkels gesucht und zur Ruhe begeben. Nun sprang Sie aus dem Bett füllte die Waschschüssel und machte sich frisch. Ihre Habseligkeiten waren schnell verräumt und so legte sie ihre Rüstung an und begab sich vor das Quartier. Ihr Blick schweifte eine ganze Weile über die Gegend und sie fühlte sich seit längerer Zeit wieder ... heimisch. Es gab viel zu tun ...


    OOC:

    Vielen Dank für eure freundlichen Worte - sehen uns IC. Freue mich natürlich ebenso...

    Grüße

    kaffee#smiley# Nur dem Sprechenden kann geholfen werden kaffee#smiley#

  • Hallöchen,


    ich habe zwar keine Ahnung, um was für Dinge von früher es geht, ist mir aber auch egal.

    Frisches Blut ist immer gut und herzlich Willkommen!


    Mir wäre allerdings wohler, wenn du bei deiner Chargeschichte Orte an der Dunkelküste etc. wählen würdest, in Anbetracht dessen, dass Teldrassil nicht einmal sein 100jähriges Bestehen feiern durfte.


    Merci

    Nailka

  • OOC: Ich habe nichts besseres gefunden, daher schreibe ich diese Geschichte hier mit auf. Sollte es im Forum doch noch einen anderen Thread geben, wo dies besser aufgehoben ist - bitte verschieben.

    Dieser Bericht stammt aus einem Plot vom 29.05.2011 und ich dachte vielleicht interessiert sich jemand dafür...


    Einsatzbericht Rivera Ithildin


    Hohe Schwester


    Euren Auftrag für das Problem mit den Furbolgs haben wir abgeschlossen. Ich melde den Trupp zurück mit einer Verwundeten. Rekrutin Tsu wurde dem Tempel zur Pflege übergeben und befindet sich dort.


    Bericht


    Nach Erhalt des Auftrages versammelte ich die Einheit am Torbogen Richtung Teldrassil. Dort befragte ich die Einheit nach Vorschlägen, wie das Problem gelöst werden könnte. Es gab zwei Vorschläge. Einer kam von Rekrutin Tsu, welchen ich aber verwarf. Der zweite kam von Schildwache Sandhauch. Dieser erschien mir als effektiv, daher entschied ich diesen zu verfolgen. Ich teilte 3 Teams ein.


    Team 1: Kommandantin Blutfang mit Rekrutin Farien

    Team 2: die Schildwachen Sandhauch und Windlaub

    Team 3: Schildwache Ithildin und Rekrutin Tsu


    Kommandantin Blutfang wurde als Vorhut geschickt und sollte die Furbolgs ausmachen. Rest der Einheit würde folgen und dann mit Team 1 und 3 die Furbolgs unter Beschuss nehmen. Sobald sich die Furbolgs in die Nähe der Nahkampfreichweite gelangten, sollten die beiden Teams sich zurückziehen und Team 2 einen Ablenkungsangriff starten. Ich erwartete, dass die Furbolgs sich daraufhin dem Team 2 zuwenden würden und diese sich dann ebenso zurückziehen würden und die anderen Teams würden wieder angreifen. Dies wäre dann die Taktik gewesen, um so viele Furbolgs wie möglich zu eliminieren.


    Kommandantin Blutfang unterrichtete mich nach Antreffen der Furbolgs per Eule, dass diese Taktik nicht angewendet werden kann. Ich führte die Einheit bei Kommandantin Blutfang wieder zusammen. Die vor Ort befindliche Schildwachen Einheit unter Leitung einer Priesterin gab uns einen kurzen Bericht. Die Furbolgs kamen vereinzelt den Pfad aus den Bergen hinab und griffen an. Obwohl sie immer wieder zurückgeschlagen wurden gaben sie aber nicht auf und griffen immer wieder an.


    Mit diesem Lagebild entschied ich mich zu einem anderen Vorgehen. Team 2 sollte die Vorhut bilden und Team 1 den Pfad nach rechts Team 3 den Pfad nach links überblicken. Wir folgten dem Pfad nach oben und trafen auf eine Gruppe von 4 Furbolgs. Ich teilte 4 Schützen ein und teilte die Ziele von links nach rechts auf. Anstelle eines gemeinsamen Angriffes auf mein Kommando wurde ein Pfeil zu früh abgegeben. Die Furbolgs waren gewarnt und so wurden mit den anderen drei Pfeilen nur zwei der Furbolgs noch ausgeschalten. Ich befahl Schildwache Sandhauch, die keine Schützin war, den Furbolg zu stoppen bevor er fliehen konnte. Entgegen meiner Annahme gelang es ihr nicht und der Furbolg flüchtete. Bevor eine der Bogenschützen reagieren konnte war er aus dem Sichtfeld. Schildwache Sandhauch ebenso, die dem Furbolg hinterherrannte. Ich entsandte Schildwache Windlaub hinterher, damit Sie den Furbolg erledigen und Schildwache Sandhauch zurückbringen würde.


    Ich rief Kommandantin Blutfang zu mir, um die Situation mit ihr zu besprechen und das weitere Vorgehen abzustimmen. Wir warteten also auf die beiden Schildwachen und analysierten die Situation als wir ein lautes Heulen vernahmen. Die Schildwachen hatten den Furbolg scheinbar erwischt jedoch nicht lautlos. Die Frage war damit geklärt: Wir waren entdeckt.


    Einige Furbolgs waren am oberen Ende des Pfades aufgetaucht, sie warfen mit Steinen nach uns, aber sie erreichten uns nicht. Die Steine landeten weit außerhalb der Reichweite unserer Pfeile. An Bewaffnung ließen sich nur Knüppel erkennen sowie zwei Speere, Rüstung gar keine.


    Wir gingen weiter, obwohl Schildwache Sandhauch massive Einwände gegen diesen Befehl vorbrachte. Ich ignorierte diese jedoch, ich zählte nun 8 Furbolgs. An einer Wurzel angelangt waren wir in Reichweite von unseren Bögen. Ich teilte Team 1 und 3 ein, um den Fernkampf zu eröffnen, Team 2 sollte vor uns Position einnehmen und eventuell durchkommende Feinde aufhalten. Sechs Schildwachen mit zwei Kampfgefährten gegen acht Furbolgs erschien mir trotz der niederen Position als sehr aussichtsreich. Zwei Pfeile auf zwei Ziele pro Schildwache ist weniger als in den meisten Trainingseinheiten gefordert wird. Ein Vordringen bis zu Team 2 erschien mir kaum möglich. Darum diese Entscheidung!


    Der Kampf verlief für eine Einheit unserer Stärke und Anzahl sehr verhalten. Es wurden nicht alle Furbolgs durch die Fernkämpfer erledigt. Es gelang drei Furbolgs bis zu uns durchzubrechen. Einer wuchtete Schildwache Sandhauch auf Seite, ein weiterer riss Rekrutin Farien und mit Ihr Kommandantin Blutfang zu Boden. Dem letzten wich ich aus und er erwischte Rekrutin Tsu, die auf den Boden aufschlug und sich dabei eine Kopfverletzung zuzog. Alle Furbolgs wurden zwar erledigt, jedoch nicht in der von uns gewohnten Art.


    Schildwache Sandhauch war etwas erregt und schulterte Rekrutin Tsu, nachdem sie von dem Furbolg befreit war. Nachdem ich mich überzeugt hatte, dass alle anderen einsatzbereit waren, befahl ich den Rückzug zu den Schildwachen am Fuße des Pfades. Es tauchten bereits weitere Furbolgs am oberen Pfad auf und ich sah keine Möglichkeit nach dieser Leistung erneut einen Angriff zu starten. Bei den Schildwachen angekommen bat ich die Hohe Schwester um Hilfe für Rekrutin Tsu, diese wurde gegeben und Rekrutin Tsu wurde als transportfähig beschrieben. Mit den Schildwachen wurde der Angriff der Furbolgs, welche uns verfolgten abgewehrt und diesmal auch wie man es erwarten konnte. Danach erteilte ich Kommandantin Blutfang den Auftrag Rekrutin Tsu mit einem Säbler der Schildwachen nach Darnassus zurück zu bringen. Der Rest meiner Einheit verneinte die Frage nach Hilfe durch die Hohe Schwester und ich entsandte Sie zurück nach Darnassus, um sich bei euch zu melden. Schildwache Sandhauch machte uns mehrfach darauf aufmerksam, dass Sie sich Beschweren möchte. Ihr werdet demnach einen zweiten Bericht erhalten.


    Eigene Einschätzung:


    Ich bin erschrocken ob dieser Leistung. Eine sachliche und ruhige Aufarbeitung des Einsatzes ergab folgende Fehler meiner Führung:


    1. Ich überprüfte nicht die Waffen der Einheit bei Beginn, da ich davon ausging, dass die Befehle der Kommandantin Blutfang noch immer Bestand haben, dass alle Schildwachen zum Einsatz einen Bogen bzw. Fernwaffe dabeihaben.

    2. Ich kannte nur die Kommandantin aus dieser Einheit und war mir nicht im Klaren über den Zustand der Schildwachen und Rekrutinnen. Ich habe die Rekrutinnen als Schildwachen gesehen und auch so eingesetzt.


    Diese beiden grundsätzlichen Fehler sind nicht zu entschuldigen und durch nichts zu erklären. Es hätte deswegen trotz des, auch aus jetziger Sicht, leicht durchführbaren Auftrages zu schweren Verletzungen eventuell auch Todesfällen kommen können.


    Bis zu eurer Einschätzung und der zu erwartenden Verhandlung ob meines Fehlverhaltens befinde ich mich in der Schildwachen Baracke in Darnassus.


    Gez.

    Rivera Ithildin

    Schildwache und Einsatzführerin

    kaffee#smiley# Nur dem Sprechenden kann geholfen werden kaffee#smiley#

  • OOC: Ich habe nichts besseres gefunden, daher schreibe ich diese Geschichte hier mit auf. Sollte es im Forum doch noch einen anderen Thread geben, wo dies besser aufgehoben ist - bitte verschieben.

    Dieser Bericht stammt aus einem Plot vom 29.05.2011 und ich dachte vielleicht interessiert sich jemand dafür...


    Huhu,

    wir haben einen Geschichtenteil im Forum. Dahin kann dann alles verschoben werden, wenn die Aufnahme komplett ist :D Schreib also ruhig hier weiter rein.


    Viele Grüße

    Gao

  • OOC: Dann will ich das mal so tun und die Antwort aus dem Tempel diesbezüglich auch posten.


    Antwort Hohe Priesterin Mondglanz:


    Die Göttin mit Euch, Schwester Ithildin,


    in Anbetracht der Tatsachen, dass keine schriftliche Ausführung der Beschwerden gegen Euch eingereicht wurde, werde ich jene als gegenstandslos betrachten.


    Die gegen Euch vorgebrachten Vorwürfe gelten somit als fallen gelassen.


    gez.

    Darania Mondglanz

    Hohe Schwester der Sternenklingen

    kaffee#smiley# Nur dem Sprechenden kann geholfen werden kaffee#smiley#

  • Ein wenig reines OOC Wissen über Meliene, weil es so langweilig ist im ICE und welch Überraschung, schon wieder Verspätung hat und somit die Folgezüge weg sind. Ablenkung soll helfen.


    Meliene erwacht von einem Geräusch. Instinktiv mit einer flüssigen Bewegung zog sie die beiden Gleven am Kopfende und mit einem Sprung stand Sie mitten im Raum. In jahrelang trainierter Haltung stand Sie und betrachtete sorgsam den Raum. Ihr Zimmer im Hauptquartier des Smaragdzirkels war klein, trotzdem dauerte es eine halbe Stunde ehe sie entschied das niemand hier war oder ist. Ihr Körper entspannte sich nur sehr langsam. Sie fing an die beiden Gleven in einem Kreis um sich selbst zu drehen dabei verlagerte sie ständig das Gewicht und so gelang in kurzer Zeit ein perfekter rotierender Schild. „Jahrhunderte geübt und doch versagt“ diese Gedanken schossen wie immer durch ihren Kopf. Sie verringerte die Drehungen und kam wieder zum Stillstand in der bewährten Kampfhaltung. Weitere fünfzehn Minuten prüfte sie in der Dunkelheit ihr Quartier, kam aber zum selben Ergebnis wie beim vorherigen Rundblick. „Vielleicht werde ich langsam wahnsinnig?“ Sie steckte die Gleven wieder weg und setzte sich aufs Bett. „Was habe ich übersehen“ grübelte die Kaldorei. Ihre Gedanken schweiften zurück.


    Es war am achten Tag des fünften Monats im letzten Jahr. Hohe Schwester Dalnarea hatte am Tag vorher alle Befehle gegeben und die kleine Einheit brach vor Anbruch des Tageslichtes auf. Meliene hatte zwei Späherinnen vorausgeschickt. Die kleine Gruppe hatte die ersten drei Wegepunkte erreicht und Meliene die Zeichen der Späherinnen entdeckt. Es war alles ruhig und es bestand kein Grund der Einschätzung der Späherinnen zu misstrauen. Dennoch verspürte Meliene eine innere Unruhe. Sie konnte sich diese jedoch nicht erklären. Die vier Schildwachen ihrer Gruppe waren seit Jahrhunderten im Dienst der Hohen Schwester und auch die beiden Späherinnen waren mit die Besten, die sie kannte. Sie betrachtete aus den Augenwinkeln die Hohe Schwester konnte aber auch an ihr nichts entdecken, was ihre Unruhe begründen würde. Der nächste Wegepunkt wurde passiert und auch dort besagten die Zeichen, das alles in Ordnung wäre. Dann ging es einfach zu schnell! Der Klang eines Schusses riss die Schildwachen aus der Routine. Meliene brüllte knappe Befehle und die Schildwachen bildeten einen Bogen vor der Hohen Schwester. Alle hatten die Bögen hochgerissen und spähten angestrengt aber ohne Erfolg in das Dickicht und die Bäume. Der Schuss kam aus Norden und dort war dichtes Gestrüpp mit hohen ausladenden Bäumen, der ideale Hinterhalt. Ein weiterer kurzer Befehl von Meliene setzte die Schildwachen in Bewegung, zwei Zweiergruppen entfernten sich rasch. Sie selbst war beim ersten Geräusch vom Säbler gesprungen und zur Hohen Schwester gerannt. Zu spät… Hohe Schwester Dalnarea war sofort gestorben und auf ihrem Säbler zusammengebrochen.


    Meliene riss sich aus den Gedanken und lauschte nochmal ob sich im Hauptquartier etwas regte. Scheinbar war ihr „Wachtraum“ auch diesmal ungehört geblieben. Wobei, sie wusste nicht einmal wie viele oder ob überhaupt jemand im Hauptquartier nächtigte. Die Einheit war in Vorbereitung für die Reise in die Menschenstadt oder an der Dunkelküste unterwegs. Sie war fest entschlossen die Zeit bei den Menschen für weitere Nachforschungen zu nutzen. Sie kannte die Stadt und wusste wo Informationen zu bekommen waren. Meliene erhob sich, griff nach den Gleven und begann erneut ihr Training….

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