Bewerbung eines jungen Druiden - Urian Arvenholz

  • Urian Arvenholz

    Prolog 4 – Erste Schritte als Druide


    Am nächsten Morgen war Urian bereits früh wach. Er hielt es in dem fremdartigen Haus der Menschen nicht länger aus und verliess das Gasthaus im Magierviertel. Sein Kopf brummte etwas, aber mithilfe eines leichten Heilmittels liessen die Nachwirkungen des Alkohols rasch nach und er fühlte sich unbeeinträchtigt und erholt.

    Wieder wusste er nicht, wohin er gehen sollte, aber die Entscheidung wurde ihm abgenommen. Die Worgin vom gestrigen Abend stand plötzlich vor ihm, und lächelte ihn an.

    „Guten Morgen. Geschlafen gut?“ Sprach sie zu ihm in gebrochenem, aber trotzdem sympathisch klingendem darnassisch.

    Er erwiderte ihr Lächeln: „Guten Morgen, ja. Ich habe glücklicherweise rechtzeitig mit dem Bier aufgehört. Dank Euch! Ich bin übrigens Urian Arvenholz, aus Darnassus.“

    „Und ich Solynn sein. Einfach Solynn. Kommt, ich Euch zeigen Stelle, die Euch wohlfühlen könnte.“

    Ohne länger zu warten, nahm sie ihn mit zu einem stillen, wunderbaren See inmitten Sturmwinds, aber fern des hektischen Alltags der Menschenstadt. Er erwartete es nicht, einen solch idyllischen Platz mitten in Sturmwind anzutreffen, und sah sich erstaunt aber zufrieden um.

    „Danke, hier wirkt es wirklich friedlich. Ich bin auf der Suche nach meiner Schwester Vilerina. Ihr kennt sie nicht zufällig?“ Wollte er wissen, doch Solynn schüttelte ihren Kopf.

    „Ihr zuviele Kaldorei in Sturmwind. Ich nicht kennen alle Namen. Aber kommt, ich euch zeigen Kräfte der Natur!“

    Sie lachte spontan, nahm seine Hände und führte ihn ans Ufer. Urian liess sie gewähren und spürte, dass sie es aufrichtig und ehrlich mit ihm meinte. Er spürte, dass sie ein gutes Wesen war und es auch gut mit ihm meinte.

    In den nächsten Stunden weihte sie ihn in die ersten Geheimnisse der Druiden ein, zeigte ihm einfache Übungen und Zauber wie das Beschwören des Feuers des Mondes, das sie „Mondfeuer“ nannte. Ein einfacher Zauber, der Schaden an einem bestimmten Objekt verursachen konnte. Sie zeigte ihm auch einen ersten Heilzauber, das „Nachwachsen“.

    Urian war lernbegierig und dankbar, dass Solynn ihn in diese Geheimnisse einweihte. Die Worgin selbst wunderte sich über die einfache und natürliche Art, mit der Urian die neuen Kräfte lernte. Ihm fiel die erste Lektion nicht schwer und er schien bereits vertraut zu sein mit den Kräften der Natur.

    Nach einer Weile hielt Urian aber inne, und fragte sie: „Warum zeigt Ihr mir all das? Ihr kennt mich nicht, und Ihr habt keine Ahnung, wer ich bin. Ein Fremder aus dem fernen Teldrassil, und Ihr schenkt mir trotzdem all Euer Vertrauen und wertvolle Zeit?“

    Sie schaute ihn einen Moment lang ernst an und sagte dann: „Ich eines Tages auch geflüchtet aus Gilneas. Kaldorei mir helfen, jetzt helfen ich Kaldorei. Und Urian jetzt lernen Wandeln in Katze!“

    Im nächsten Moment war aus der zierlichen Menschin eine noch schlankere Raubkatze geworden. Sie blickte ihn einen Moment lang erwartungsvoll an, und sprang dann in die Schatten. Urian blickte ihr fasziniert nach, aber wusste rasch nicht mehr, wo sie sich versteckt hielt. Die Szene erinnerte ihn an ihre Schwester Vilerina, die sich stets ein Spiel mit ihm machte und ihn aus den Schatten schubste und pikste. Aber Solynn würde so etwas bestimmt nicht tun. Er konzentrierte sich und stellte sich vor, wie er sich in eine Katze verwandelte, aber ein plötzliches Gefühl der Angst kroch auf in ihm und lähmte ihn.

    Hinter einem Busch trat Solynn als Worgin wieder hervor und fragte: „Du noch müssen üben. Wenn wie geht wissen, dann einfach.“

    Er schüttelte den Kopf: „Nein, das kann ich NICHT. Ich fürchte mich vor der Verwandlung.“

    „Sein nicht schwer. Du nicht fürchten. Du bleiben DU, nur andere Gestalt. Probieren nochmal!“ Sie ermutigte ihn, es nochmals zu versuchen, aber Urian stockte der Atem beim Gedanken, die Gestalt eines Raubtiers anzunehmen. Die Angst, nicht nur die Gestalt zu wandeln, sondern auch seine Seele und sein ICH zu verlieren, war zu gross in ihm. Urian schüttelte nochmals den Kopf und blickte Solynn traurig an.

    „Tut mir leid, ich kann das nicht!“

    Sie blickte ihn einen Moment fragend an, aber nickte dann.

    „Genug übeng für heute. Morgen sein neuer Tag.“

  • Und meine Flitzdisteln, BITTE?“

    Er deutete auf ein kleines Beutelchen, das auf dem grossen Arbeitstisch lag. Sie trat dorthin, öffnete es und nahm die grünen, getrockneten Blätter hervor. Begeistert klatschte sie in die Hände.

    „DANKE! Das hilft mir und hält mich wach und flink. Du solltest unbedingt auch den Weg des Schleichens wählen, Bruderherzchen!“

    Also wenn ich das stück richtig verstehe....hast du da einen Fehler drin...Flitzdistel...ist für Magenverstimmungen. Es sei denn dieses 'hält mich wach und flink' ist auf etwas anderes bezogen

    Eigenartig, dass das Wort eigenartig etwas als Fremdartig darstellt eine eigene Art zu haben

  • Ich denke das bezieht sich noch auf classic da war es halt Kraut aus den sich schurken Tee machen konnten und Energie wieder bekommen haben.


    Deine Infos kommen wahrscheinlich von einer Kräuterliste die aber glaube ich nicht lore geträu ist aber so gängig das es allgemein als fakt anerkannt ist unter Rplern

  • Deine Infos kommen wahrscheinlich von einer Kräuterliste die aber glaube ich nicht lore geträu ist aber so gängig das es allgemein als fakt anerkannt ist unter Rplern

    Das ist eben das Problem mit der Spielerkräuterliste. Sie ist von Spielern für Spieler, sie ist nett, da ist eine Menge Arbeit hineingeflossen, aber niemand spielt "falsch", weil er sich nicht an eine von Spielern erdachte Kräuterliste hält ;)

    Once you have tasted flight, you will forever walk the earth with your eyes turned skyward, for there you have been, and there you will always long to return.

  • Disteltee wäre theoretisch immernoch sehr praktisch für Schurken, doch ist der Energiehaushalt zu den heutigen Zeiten gut steuerbar. Damals war Disteltee so essentiel wie eine Talentfähigkeit^^

    "The best argument against democracy is a five-minute conversation with the avarage voter."


    -Sir Winston Churchill

  • Ok ich nehm alles zurück ich wusste es nicht habe zu classig nicht gespielt..und nen Schurken hab ich eh nicht!

    Eigenartig, dass das Wort eigenartig etwas als Fremdartig darstellt eine eigene Art zu haben

  • Ich hatte das Vergnügen, zu classic-Zeiten einen Schurken zu spielen. Nebst den Flitzdisteln war auch Blendpulver und all die Gifte geeignet, das Inventar zu verstopfen... :(

    Die Diskussion ist doch ganz spannend, Neraluna ;)

  • Ich sage nur Progress-Raid-Hexer...

    Ich habe in classic mit meiner Hexe Stamm Zu Gurub geraidet ........das war die Hölle ^^

    "Ich kroch so oft durch Schlamm und Dreck und wurd verhöhnt, ich arme Schneck. Doch ich wurd dadurch nur STARK und KECK !"

  • *zieht das Spielverderber-Outfit an*


    Ihr Lieben... da die Bewerbung, nebst Vorsprechen etc. durch ist und damit das Anwärterforum nicht allzu arg als Diskussionsplattform zweckentfremdet wird... werde ich diesen Beitrag nun schließen. Alle weiteren Unterhaltungen/Diskussionen bitte im Plaudersofa oder im Internen weiterführen. Danke ;)


    Urian : für deine IC-Beiträge kannst du dir nun gerne im Lebendigen Archiv einen Thread für Urian aufmachen.


    closed#smiley#

    "Der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert."