Caitia Kal'Nor (Bewerbung)

  • Bewerbung Caitia Kal’Nor



    Auf der Suche



    Es ist nass, kalt , dunkel - NEIN, ICH BRENNE! - Caitia schnellt hoch und fällt aus ihrer Hängematte. Der Aufprall holt sie schlagartig zurück in die Realität. “Ein Traum! - Schon wieder.” leicht zittrig steht sie auf, wischt sich den Schweiß von Stirn und Handflächen und blinzelte in die schaukelnde Dunkelheit. Noch an Bord. Bald müsste das Schiff ankommen, überlegt sie und lässt den Blick durch das Deck schweifen.

    Es ist voll mit vielen weiteren Flüchtlingen aus Teldrassil, einige Augenpaare blicken zu ihr aber niemand sagt etwas, die meisten schlafen oder versuchen es zumindest.

    Eine alte Kal’dorei lächelt Caitia beruhigend zu, worauf sie dankend zurück nickt und sich wieder in die Hängematte schwingt.


    Caitia greift gedankenverloren in ihre Westentasche und hält die Notiz der alten Kal'dorei vor sich in die Höhe. Der Smaragdzirkel. Das soll es sein Shan’do Mayven? Sie blickt zu der anderen Nachtelfe, welche bereits wieder die Augen geschlossen hat. Caitia vertraut der alten Mayven, auch wenn sie sie nur seit der Katastrophe kannte, hatte die weise Frau sich um viele Flüchtlinge gekümmert und Caitia war eine der ersten die zu ihrem kleinen Tross gehörten, der sich am Ende dieser Schifffahrt nun gänzlich auflösen würde.


    Caitia wusste eigentlich gar nichts über Mayven, vermutete nur dass sie eine Mondpriesterin sein müsse, aber vielleicht arbeitete sie auch nur schon lange bei den Priesterinnen. Viel magisches Talent schien Mayven nicht zu besitzen, war aber überaus gläubig und strahlte damit eine Ruhe und Gelassenheit auf alle Kinder Elunes aus wie es die junge Nachtelfe selten erlebt hatte. Und Caitia war trotz ihrer lächerlichen 333 Jahre schon an vielen Orten gewesen, natürlich nur in Begleitung der Eltern, hatte sie sogar ein paar Jahre unter Menschen gelebt. Das war gut,sonst hätte ich vor dieser Sturmwindfahrt wohl mehr Bedenken gehabt, dachte sie nun.

    Sie steckte den Merkzettel wieder weg und fuhr die Linien ihres neuen Bogens, welcher über ihr von der Decke baumelte, mit den Augen entlang. Die junge Elfe schöpfte Kraft aus der Stärke und Beweglichkeit verheißenden Waffe.

    Trotzdem, Caitia musste die Augen zudrücken um nicht zu weinen als sich die ungebetenen Erinnerungen vom Angriff auf eines der Katapulte der Horde und den Gegenangriff der Untoten in ihr Gedächtnis drängen. Sie sind alle tot.Die ganze 5 Wochen alte Ausbildungseinheit. Dachte sie und Bilder von toten Schwestern, Blut und Feuer füllten ihre Gedanken. Wie Caitia am Ende mit dem brennenden Ast ins Meer gestürzt und an der Küste von Mayven gefunden wurde, wusste sie kaum noch.

    “Andu-falah-dor”, echote Caitia leise in die Nacht und versuchte sich von den Wellen in den Schlaf schaukeln zu lassen. Wird dieser Zirkel wirklich aktiv unser Volk retten wollen und werde ich im erneuten Angesicht der Feinde des Lebens bestehen…. Caitia gähnte, doch ihre Augen starrten bis zum Morgen weit aufgerissen an die Decke.


    OOC:

    Hallo N811-Freunde,


    Ich hoffe die icEingangstory war nicht zu langweilig, ich lese seit mehreren Tagen euer Forum und habe lange überlegt welchen Hintergrund meine neue Bogenschützin haben soll.


    Ich möchte euch gern anschließen. Ich bin 33, m und Sachbearbeiter bei einer Versicherung. Ich spiele WoW mit Unterbrechungen seit Ende Classic. Meine Hauptzeit war daher BC als druidraidtank, Lichking schon weniger und der Pandaquatsch war mir nix. Cata habe ich ebenfalls ausgelassen bin aber mit WoD hier auf die Aldor gekommen und habe N811krieger Tank in der casual-raid-gilde "Die Bastion" gespielt. Zu Legion ist der Raid leider aufgrund Playermangel zusammen gebrochen und jetzt spielt dort leider kaum noch wer.

    Da ich erst mit der Bastion ins RP gestartet bin (vorher nur pve auf Frostwolf)) halte ich mich für keinen geübten RPler. Wir haben zwar einige schöne Events(Plots?) mit der Gilde gemacht, von Open RP oder würfeln habe ich aber keine Ahnung.


    Meine Elfe ist eine 110er addonaufwertung und jetzt lvl 114 glaube ich. Leider habe ich mir am Wochende auf einen Oktoberfest den Knöchel gebrochen und kann gerade nicht richtig an den Rechner und weiter spielen. Ich dachte mir aber ich bewerbe mich trotzdem schon mal für dann quasi in 3-4 Wochen oder so.


    Würde mich über Feedback freuen. Vll kann man die Aufnahme ja auch im Forum noch etwas ausspielen?


    PS: Kal'Nor müsste Sternenhimmel heißen

  • Willkommen bei uns und im Forum,

    du kannst dich hier natürlich überall einlesen. IT sind wir aktuell auf einem Einsatz, aber da wird sich sicher etwas ergeben. Daher macht es auch nichts, dass du aktuell verhindert bist.

    Aufnahmen finden bei uns nur Ingame statt. Whisper einfach einen von uns und wir schauen weiter, spiel etwas mit uns, damit du uns und wir dich kennenlernen können, dann gibt es eine Art kleines Bewerbungsgespräch und sollten wir uns alle gut verstehen, dann freuen wir uns auf eine neue Verteidigerin.

    Nur als kleiner Hinweis: Nachtelfen gelten ab ca. 300 Jahren als erwachsen, bitte überdenke das Alter deines Chars, mit 23 Jahren ist sie fast noch ein Baby.

    Gruß,

    Nailka

  • Danke schonmal für die Antwort. Das Alter ist Absicht und soll mir ausreichend Freiheit gewähren mein Mangel an Lorewissen zu kaschieren. Auch ist der char ganz frisch ohne Berufe außerdem soll es auch für etwas Reibungsmöglichkeit und gesellschaftsdrama ermoglichen, sowie der Dringlichkeit geschuldet sein das Teldrassil weg ist und ganz azerorh auf dem Spiel steht usw. Also ja gesellschaftlich Wahnsinn aber n811 dürften sich ja körperlich und geistig nicht langsamer entwickeln als Menschen oder ? Sie leben halt nur sehr viel länger

  • Die Diskussion gibt es immer wieder, im RP sind aber sowohl lvl als auch Berufe unwichtig, hier im Forum kannst du dir sehr viel Lore anlesen.

    Loremäßig gehört ein so junger Char allerdings nicht in eine kämpfende Einheit. Dazu sollte er zumindest als erwachsen gelten.

  • Na OK schauen wir mal, ich merke schon da kann man sich endlos streiten.


    Ich würde allerdings ungern jetzt davon abweichen, da ich mir schwer vorstellen kann wie eine 300 Jahre alte Person etwas anderes sein kann als völlig abgeklärt.

    Ich würde aber lieber eine eher unerfahrene Elfe darstellen,welche noch nicht alles gesehen hat im Leben und ich frage mich auch was man 300 Jahren machen soll wenn man eigentlich schon mit 20 ausgewachsen ist. Mein letzter/erster char war einfach 10.000 Jahre Einsiedler. Da war die Backgroundstory einfach, aber als normale Elfe 300 Jahre Elfenleben füllen? Wie ? - ohne über alles bereits nachgedacht und alles irgendwie schonmal probiert zu haben. Und ich wollte jetzt keine entrückte Dryade spielen, welcher ich ein leicht irrationalenes und gefühlsgesteuertes Verhalten trotz ihres hohen Alters noch zugestehen würde. Aber ich schlafe nochmal drüber und vll hat ja noch jemand eine Meinung dazu.


    Edit: will nur nochmal drauf hinweisen, das Caitia nur im Kampf war weil sie mit ihrer Ausbildungsgruppe halt in Darnassus zum Kampf gezwungen wurde


    Sorry wenn ich so viel schreibe, ich will jetzt nicht nerven, aber ich gehe davon aus, das der der Lust hat antwortet und wer nicht ignoriert es halt- oder?:/:)

  • Nun es mag einem merkwürdig vorkommen. Aber Nachtelfen sind nun mal ein Volk wo man eine andere Zeitrechnung hat. Ein Volk was sehr alt wird kann sich auch Zeit nehmen mit dem Erwachsen werden. Wie Nai sagte mit 24 bist du ein Kleinkind und wirst so behandelt. Und du würdest noch sehr behütet werden und nicht das Auftreten einer erwachsenen Elfe haben. Erst mit 300 Jahren gilt man nun erst als Erwachsen.

    Es ist nur ein nett gemeinter Hinweis und ist auch kein Problem dein Konzept ansonsten so beizubehalten.

  • Da ich mit Aerynne selber eine "eher jüngere Erwachsene" spiele, die den 1000er definitiv noch nicht geknackt hat, mal aus meiner Sicht: Erfahrung ist nicht gleich Erfahrung. Es gibt Dinge, über die hat sie nie nachgedacht, weil es nie einen Grund gab, über sie nachzudenken. Und sie hat nicht alles schon erlebt/gemacht, nur weil sie erwachsen ist.

    Das ist aus unserer Sicht natürlich erstmal seltsam, aber wie Anushor auch schreibt, die sind ja eigentlich alle in einer Welt aufgewachsen, in der sie, gewaltsamen Tod mal außen vor, einfach wirklich "alle Zeit der Welt" hatten durch Nordrassil. Einige waren vielleicht neugieriger als andere, sicher, dann haben die mit 200 was erlebt, wofür ein anderer sich bis 400 Zeit lässt. Aber einen "Zeitdruck" als solches gab es ja nie, irgendwas eher heute als morgen zu machen.

    Once you have tasted flight, you will forever walk the earth with your eyes turned skyward, for there you have been, and there you will always long to return.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Aerynne ()

  • Diese "300 Jahre" Grenze ist eine kulturelle Konvention. In einem Volk, das Jahrtausende alt sein kann und wird... braucht man einfach eine gewisse Lebenserfahrung, um als vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft anerkannt zu werden. Nach dieser Grenze spielt das Alter kaum noch eine Rolle. Dann kommt es eher darauf an, was du kannst.


    Was man in der Zeit machen könnte - nun, die übliche Ausbildung zu was auch immer, dauert etwa 100 Jahre. Gut, Aesir hat 120 gebraucht, aber er war schon immer beratungsresistent. Niemand erwartet von dir, 300 durchgeplant zu haben. Mal davon abgesehen... wenn man damit aufwächst, eine Ewigkeit Zeit zu haben, dann lässt man sich halt auch diese Zeit.



    Wenn du Gott zum Lächeln bringen möchtest: Mach einen Plan...

  • Guten Morgen


    Die anderen haben es schon sehr gut erläutert. Die Altersfrage ist bei Nachtelfen tatsächlich so ein Punkt. Die "300-Jahre-Grenze" ist wohl in etwa zu vergleichen mit dem Prinzip der "Großjährigkeit", die man in unserer Gesellschaft mit 21 Jahren erreicht.


    Als Nachtelf/e ist man mit 23/24 Jahren körperlich wohl vollständig entwickelt, was generelle Gegebenheiten wie z.B. die Größe angeht. Der "Feinschliff", bzw. wirkliche körperliche Aufbau etc., wird aber wohl für eine Nachtelfe in dem Alter erst beginnen. Ebenso der Aufbau des Wissens, denn alleine das Wissen das ein Nachtelf benötigt um auch nur die Grundlagen des nachtelfischen Lebens zu begreifen, dürfte das von z.B. Menschen bei Weitem übersteigen. Das alleine braucht seine Zeit und Zeit ist etwas, was Nachtelfen im Überfluss haben... auch nach dem Verlust ihrer Unsterblichkeit^^.


    Natürlich bist du im RP frei eine/n so unerfahrenen Kaldorei zu spielen. Allerdings sollten dir dann ein paar grunsätzliche Dinge bewusst sein. Zum Beispiel, dass du das "Erwachsenenalter" deines Chars niemals erleben wirst ;) . Oder dass andere Nachtelfen den Char seines/ihres Alters entsprechend behandeln werden. Oder, dass du dich/bzw. deine RP-Möglichkeiten doch recht deutlich einschränkst, mit dieser Alterswahl für einen Kaldorei.


    Was z.B. den Smaragdzirkel als IC-Gruppierung angeht, sehe ich da ehrlich gesagt, keine Möglichkeit, dass der Charakter "Caita" ein Teil der Einheit wird. Wir können sicher im RP miteinander spielen. Aber der Smaragdzirkel ist IC eine militärische Gruppierung des cenarischen Zirkels... und (ohne das böse zu meinen) kein "Kindergarten". ;)

    Wie gesagt, RP ist sicher möglich... aber in der jetzigen Konzeption fehlen Caita noch mindestens 100 - 150 Jahre um als "Frischfleisch" für die Einheit überhaupt in Frage zu kommen. Und auch dann wäre sie noch extrem jung für die Gruppe.


    Eine andere Möglichkeit wäre sicher auch, mit Caita erst mal in das RP hineinzuschnuppern und wenn du dich mit den Nelfen sicherer fühlst, später einen anderen, erfahreneren Char zu erstellen. Am Ende musst du ohnehin selber entscheiden, was du machen willst und womit du dich wohlfühlst.


    LG

    Luth

    "Der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert."

  • Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das mit dem Alter bei 333 gut geht. Fenu ist auch ungefähr in dem Alter und kam (zumindest in meinen Augen) glaubhaft als unerfahrener Schüler rüber.


    Damals war ich halt auch Anfänger und mit vielen Dingen noch unsicher.

  • Manchmal wünsche ich mir, das wir mehr erfahrene Druiden haben. Aber das setzt voraus das die Leute das auch spielen können. Und zwingen werde ich sicher niemanden.^^

    Erfahrene Druiden machen wir hier selber noch von Hand! Du bist als Nächstes dran!;)

    Das einzig schade ist, das man nicht zu einem Ältesten aufsteigen kann, man kann nur zu einem geweihten Druiden aufsteigen. Aber das hat wohl mit dem Alter zu tun der der Char hat. Man müsste fast den Char wieder gehen lassen und ihn duch einen älteren Ersetzen:/. Das bringt jede Rolle mit die eine erfahrene und meisterlich ausgebildete Figur verkörpern soll. Tatsächlich hab ich das wohl so gemacht, wenn auch unbewusst^^

    Eines Tages ist deine Caitia Kal’Nor dann eine geweihte Druidin und sicher eine Bereicherung für den Zirkel. Und 333 ist ein gutes Alter um einzusteigen mit dem Konzept wie ich es hier verstanden habe.

    Hoffe dir gefällt es bei uns ;) Ist toll wenn der Zirkel wächst! Also bin ich gespannt darauf wenn du bei uns Vorsprichst IC

    "The best argument against democracy is a five-minute conversation with the avarage voter."


    -Sir Winston Churchill

  • Was man in der Zeit machen könnte - nun, die übliche Ausbildung zu was auch immer, dauert etwa 100 Jahre. Gut, Aesir hat 120 gebraucht, aber er war schon immer beratungsresistent. Niemand erwartet von dir, 300 durchgeplant zu haben. Mal davon abgesehen... wenn man damit aufwächst, eine Ewigkeit Zeit zu haben, dann lässt man sich halt auch diese Zeit

    Also dieser Beitrag ist echt Gold wert. Dankeschön Aesir! meister#smiley Erstens konnte ich zu dem Problem nirgendwo im Netz was finden. Und zweitens ist es extrem ärgerlich, wenn man sich eine Geschichte (basierend auf gefährlichem Halbwissen) zurecht gebastelt hat und dann komplett von vorn anfangen darf.

    Außerdem hab ich irgendwo mal aufgegriffen, dass es im RP nicht gern gesehen wird, wenn die Geschichte eines Charakters im Laufe der Zeit zu oft verändert bzw angepasst wird.

    Vernon Sanders Law: "Experience is a hard teacher because she gives the test first,

    the lesson afterwards." :/

  • Was man gerne vergisst, ist, das Elfen so schnell lernen wie Menschen. Der Grundsätzliche Unterschied ist: Nelfen haben die Zeit Perfektion anzustreben in dem was sie tun. Ausserdem würde ich sagen wird auch mit mehr Hingabe gelernt, man will nicht nur gut sein, man will es mit der richtigen inneren Haltung und dem Respekt vor der Fertigkeit erlernen. So wie wohl ein japanischer Koch mit einer Hingabe an seine Ausbildung geht die bei uns in Europa wohl höchstens Sternenköche aufweisen.:/

    Im direkten Vergleich würde das heissen, das Mensch und Nachtelf gleichschnell erlernen können ein Schwert gekonnt zu nutzen. Doch wird der Nachtelf bewusst länger und langsamer lernen und mit Konzentration und Hingabe an die Ausbildung gehen. So erheben Nachtelfen ihre Hauptdisziplin zur Kunst und werden zu Meistern und besonders talentierte Nachtelfen erreichen eine Stufe der Schwertkampfkunst die den Menschen wohl verschlossen bleibt (ausser einigen Ausnahmetalenten) fechten#smiley#

    Es sollte aber NICHT als Recht oder Begründung verstanden werden, in jeder erwählten Fähigkeit des Charakters Menschen oder Zwerge zu übertrumpfen, das wäre schlecht fürs Rp und die Balance. Ausserdem besteht die Nachtelfengesellschaft nicht nur aus Leuten die aus allem eine Perfektion machen wollen, was sie angehen, obwohl der gesellschaftliche Grad an Disziplin hoch ist.

    Das zweite was ich oft höre ist das Nachtelfen wohl in vielem besser sind als es Menschen je sein könnten. Das ist eine vage und gefährliche Betrachtungsweise die oft auf falschen Gründen aufgebaut ist.

    Fakt ist das Nachtelfen-Körper durch die Magie des Brunnens der Ewigkeit geformt wurde aus Trollkörpern. Damit sind sie grösser, physisch stärker (im Schnitt) und sie verfügen über schärfere Sinne. 8)


    Doch ob man 10, 100 oder 1000 Jahre lang etwas trainiert, kann man schon in den ersten 10 Jahren auf dem maximal realisierbaren Potential ankommen. Das einzige was man voraushat ist also Erfahrung und Routine. Man wird nicht einfach immer besser, man erreicht sein eigenes maximales Potential und dann wächst nur noch der Erfahrungswert.

    Wir sind nicht bei Dragon Ball oder Bleach wo man einfach immer noch weiter kommt mit den eignen Fähigkeiten.^^

    Das mal nur als eingeworfene Meinung und Beobachtung.;)

    "The best argument against democracy is a five-minute conversation with the avarage voter."


    -Sir Winston Churchill

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Kelutral ()

  • Ich möchte die Gelegenheit gern noch nutzen, um auf zwei Wiedersprüche hinzuweisen, die sich Ingame für mich auf das RP bezogen ergaben:

    1. Wenn man in Legion mit Kadgar von Dalaran nach (glaube) Azsuna aufbricht, fliegt er in Gestalt eines Raben und spricht dabei. Ich verstehe nicht, wieso Druiden das nicht auch können.
    2. Druiden nutzen laut Zauberbuch auch arkane Zauber. Wieso das denn? Ich dachte, das Druidentum entstand im Zusammenhang mit der Ablehnung von arkaner Magie.

    Weiß Jemand Rat?

    Vernon Sanders Law: "Experience is a hard teacher because she gives the test first,

    the lesson afterwards." :/

  • Ganz einfach und unzureichend formuliert: Blizzard biegt die eigne Lore so oft das es kaum mehr auffällt.

    Also:

    1.

    Sie wollen die Charaktere etwas erzählen lassen an einer geeigneten Stelle, und wenn sie gleichzeitig eine Distanz überwinden müssen ists dann per Zufall egal das diese Charaktere in einer Tiergestalt unterwegs sind. Kadghar ist nicht der einzige, Malfurion redet andauernd in Tiergestalt und viele Questgebende Druiden in Val'shara auch. Ich für meinen Teil würde das mit "Ingame vorhanden aber nicht kanon" bedrucken.


    2.

    Die Schadensart der Zauber ist rein Engine. ABER tatsächlich ist die Gesellschaft der Nachtelfen nicht so Arkanmagiefrei wie man meinen könnte. Doch gibt es (abgesehen von den Hochwohlgeborenen usw) keine Arkanmagier mehr. Stattdessen findet Arkanmagie über Runen Anwendung (Leylinien-Energie). So wurde zum Beispiel das Portal in Darnassus geschaffen das zum Hafen führt.

    Weiter wird arkane Magie durch Elunes Segen geläutert, und zwar in den Mondbrunnen. Als "Astrale Magie" bezeichnet speisen Mondbrunnen das Volk der Nachtelfen um sich herum und erhalten sie gesund und langlebig mit der magischen Energie die die Elfenkörper brauchen. (Ohne diese Quellen wären die Nachtelfen wohl ebenfalls wie/zu Hochelfen degenerieren)

    Ausserdem ist arkane Magie in Form von Leylinien und in Form von astraler Magie überall in der Natur präsent und anzapfbar, sogar der Traum ist in einem gewissen betrachtungswinkel mit dieser Macht verbunden. Also hat es auch einen Einfluss auf die Magie die Druiden wirken. Wohlgemerkt wird deshalb nie ein Druide eine arkane Explosion auslösen oder blinzeln, die Kräfte des Arkanen kommen gereinigt und geläutert in der Naturmagie (quasi Spurenelemente) und in der astralen Magie (geläutert und gesegnet) vor.

    "The best argument against democracy is a five-minute conversation with the avarage voter."


    -Sir Winston Churchill

  • Ok, Punkt 1 kann ich mit deiner Antort abhaken. Aber Punkt 2 muss ich erstmal sacken lassen und vielleicht auch noch paar mal lesen. Du sprichst Runen, ein Portal und astrale Magie an. Die Hintergründe des Portals kannte ich nicht. Und dass Nachtelfen Runen und astrale Magie verwenden, wusste ich auch nicht. Aber das mit der Läuterung und Seegnung ist eigentlich schon irgendwie nachvollziehbar.


    Dank dir Kelu. thumbsup#smiley

    Vernon Sanders Law: "Experience is a hard teacher because she gives the test first,

    the lesson afterwards." :/

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Tachion Nebelhorn ()

  • Vielleicht ist es ganz gut, wenn man die "Kette" dieser Magieschule nachvollzieht. Die Quelle ist Nethermagie, auch bekannt als Fel oder Teufelsmagie. Das ist die Kraft des Nethers, dessen sich Dämonen und Hexenmeister bedienen. Sehr sehr viel Macht, sehr viel Korruption.


    Dieser Macht "weht" aus dem Nether nach Azeroth rein und wird von den Leylinien aufgenommen und teilweise entschärft. Die Teufelsmagie wird transformiert in Arkane Magie. Nicht so stark wie Teufelsmagie, aber immernoch mächtig in wissenden Händen. Ebenfalls nicht annähernd so korrupierend, trotzdem spürbar - besonders wenn man viel zaubert, mächtig zaubert und sehr alt werden kann. Alle klassischen Magier bedienen sich dieser Kraft.


    Die Leylinien strahlen diese Macht ebenfalls passiv und sehr gemächlich aus. Diese Macht kann von geeigneten Objekten aufgenommen werden. Dabei wird sie nochmals gefiltert und sauber. Diese Objekte sind der Mondbrunnen oder auch Runen und ähnliches. Deutlich schwächer nochmal, mit einer deutlich längeren Ladezeit, dafür aber keine Korruption, wie man sie von Teufelsmagienutzern oder Arkanisten kennt.

    Wenn du Gott zum Lächeln bringen möchtest: Mach einen Plan...