Nachtelfen - Geschichte -

  • Quelle: http://eu.battle.net/wow/de/forum/topic/916825825 (aktueller Link eingefügt von Anduriel/Theiyar)


    Hier folgt ein kleiner Einblick in die Geschichte um die Festlegung des Alters und des Geburtsortes eines Charakters zu erleichtern. Ich beschränke mich hier nur auf die wichtigsten Daten und werde mich relativ kurz halten.

    Die Geschichte der Kal'dorei beginnt ca. 14.000 Jahre vor dem ersten Krieg*, als sich das nomadische Volk am Quell der Ewigkeit nieder lässt und sich unter dem Einfluss der arkanen Magie, welche aus dem Quell strömt, rasch zu einem starken und intelligenten Volk weiterentwickelt.


    Etwa 500 Jahre (Jahr: -13.500) später beginnen die Nachtelfen arkane Magie aktiv zu nutzen und erbauen mit Hilfe dieser Magie ihr großes Reich. Ein Teil von adligen erforscht unter der Anleitung von Königin Azshara den Quell der Ewigkeit und die arkane Magie genauer, sie nennen sich fortan "Hochwohlgeborene".


    Im Jahr -10.250 wird Sargeras auf den Quell aufmerksam und beginnt Azshara und ihren Hofstaat mit Versprechungen von unendlicher Macht zu manipulieren.


    250 Jahre danach (Jahr: -10.000) fallen die Dämonen in Azeroth mit dem Ziel ein, alles Leben auf der Welt auszulöschen und die Energien des Quells für Sargeras zu beanspruchen. Der Krieg zwischen Dämonen und Nachtelfen, der später als "Krieg der Urtume" in die Geschichte eingehen soll, tobt etwa 1 Jahr und endet erst, als Malfurion und Illidan Stormrage zusammen mit der Priesterin Tyrande Whisperwind den Quell der Ewigkeit zerstören und somit das Portal der Dämonen schließen.


    Dies führt nicht nur dazu, dass die Dämonen von Azeroth verbannt werden, sondern verursacht auch die Teilung der Welt. Aus dem damals einzelnen Kontinent Kalimdor werden durch die Implosion des Quells die Inseln und Kontinente geschaffen, wie wir sie heute kennen. In der Mitte der Welt, an jener Stelle wo einst der Quell der Ewigkeit war, sollte ein Sturm chaotischer Energien als ein Mahnmal zurück bleiben, der Maelstrom.


    Kurz nach der Teilung der Welt erschafft Illidan einen neuen Quell, indem er Phiolen mit Wasser aus dem alten Brunnen der Ewigkeit in einen See am Gipfel des Berges Hyjal leert. Für diese Tat sollte er auf ewig einkerkert werden.


    Aus Angst, die Dämonen könnten durch diesen neu erschaffenen Quell erneut in Azeroth einfallen, erschaffen die drei Drachenaspekte Alextrasza, Nozdormu und Ysera über dem neuen Brunnen den Weltenbaum Nordrassil, der die Nachtelfen mit Unsterblichkeit und Immunität gegen Krankheiten segnet und die Druiden der Kal'dorei an den Smaragdgrünen Traum bindet, wo sie über die Natur wachen sollen. (Nordrassil macht es den Druiden auch wesentlich einfacher den smaragdgrünen Traum zu betreten).


    In den Jahren danach schwören die Nachtelfen der arkanen Magie ab und nutzen fortan natürliche Magie. Sie errichten ihre Städte am Fuße des heiligen Bergs Hyjal um den Weltenbaum zu schützen. Außerdem verbannen sie die Magie süchtigen Hochgeborenen. Die Nachtelfen hüllen Kalimdor in einen Nebel, der den Kontinent vor neugierigen Blicken verbirgt. Die sogenannte "ewige Wacht" der Schildwache beginnt.


    Etwa 1000 Jahre vor Beginn der Zeitrechnung findet der Krieg der Sande statt. In diesem Krieg kämpfen die Nachtelfen zusammen mit den Drachen gegen die Qiraj und die Silithiden, ein Insektenvolk, dass von einem alten Gott (C'Thun) geschaffen wurde.


    Im Jahr 25 wird die Ruhe der Kal'dorei gestört. Die Orcs, die aus den östlichen Königreichen nach Kalimdor geflohen waren, beginnen die heilgen Wälder der Nachtelfen zu roden. Durch die Abholzung gereizt, greifen die Kal'dorei die Orcs des Warsongclans an. Im Laufe des Kampfes wird der Halbgott Cenarius von Grom Höllschrei, dessen Kräfte sich durch das Trinken von Dämonenblut vervielfachen, erschlagen.


    Tyrande Whisperwind erweckt die schlafenden Druiden und befreit Illidan auf der Suche nach Hilfe aus seinem Gefängnis. Illidan besiegt den Dämonen, der für die Verderbnis im Felwood verantwortlich ist und nimmt den Schädel des Gul'dan an sich, wodurch er sich in einen Dämonen verwandelt.
    Aufgrund der Verwandlung wird Illidan von seinem Bruder aus den Ländern der Elfen verbannt. Die Streitkräfte der Allianz, der Horde und der Nachtelfen versammeln sich am Fuße des Berges Hyjal um sich der brennenden Legion und der Geißel entgegenzustellen. Die vereinten Armeen können Archimonde jedoch nicht davon abhalten Nordrassil zu erreichen.
    Allerdings bemerkt Archimonde nicht die Falle, die Malfurion Stormrage ihm gestellt hat. Die Kal'dorei erfüllen den Weltenbaum mit ihrer Unsterblichkeit und all ihrer Macht. Durch die Kraft, der dadurch freigesetzten Energie wird Archimonde zusammen mit seinen Streitkräften ausgelöscht. Damit endet der dritte Krieg und die Nachtelfen schließen sich, aufgrund ihrer verlorenen Unsterblichkeit und Stärke, der Allianz an.


    Ab dem Jahr 30 beginnen die Handlungen rund um World of Warcraft.
    (Der zweite Weltenbaum, Teldrassil – Die Krone der Erde, auf welchem die Kal'dorei nun leben, wird zwischen dem Jahr 25 und 30 gepflanzt.)



    *Die Invasion der Orcs ist auch bekannt als der "erste Krieg". Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Zeitrechnung in Warcraft. Der Zeitpunkt an dem die Orcs ihre ersten Späher durch das dunkle Portal sandten ist also das Jahr 0.

    "Der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert."

  • Der Krieg der Sande

    (Quelle: WoW-Wiki)


    Der Krieg der Sanstürme ist der dritte große Krieg der Nachtelfen. Sie fochten ihn gegen die Silithiden unter der Herrschaft des bösen alten Gottes C'Thun. Der Krieg ist die Vorgeschichte der Öffnung und der Schlachtzüge von Ahn'Qiraj. Es ist der Beginn von Fandral Hirschhaupts Untergang.

    Geschichte

    C'Thun war wie seine Brüder im Krieg gegen die Titanen geschlagen worden. Er verbarg sich in der Wüste, die zukünftig Silithus heißen sollte. Dort schlief er und beobachte, wie die Neuschaffung der Welt und die Geburt verschiedener Völker von Statten ging. In der Mitte dieser neuen Welt lag der Brunnen der Ewigkeit. Mit dessen Hilfe und einem in Silithus ansässigen Insektenvolk, den Silithiden, erschuf er die mysteriösen Qiraji. Avatare, die so bösartig wie ihr Meister waren. Diese Wesen strebten nach der Eroberung Kalimdors.

    Kriegsbeginn

    Nach dem schrecklichen Krieg der Ahnen und der verheerenden großen Teilung waren die Nachtelfen zur Großmacht Kalimdors geworden. Sie erkannten die Gefahr durch die Qiraji und die Silithiden. Der mächtige Erzdruide Fandral Hirschhaupt und dessen Sohn Valstann formten eine Armee aus Druiden, Mondpriesterinnen und Schildwachen. In einer Schlucht konnten die Qiraji ihre zahlenmäßige Überlegenheit nicht ausspielen, nahe Silithus wollten sie diese aufkeimende Invasion im Keim ersticken.

    Die Hirschhaupts kämpften tapfer und unermüdlich. Sie führten eine Armee aus den besten Kriegern der Nachtelfen aus der Schlucht hinaus. Hinter ihnen taten Druiden und Priesterinnen alles, um die Kämpfer in der ersten Reihe am Leben zu erhalten. Doch für jeden geschlagenen Silithidenschwarm schienen tausende Neue von ihnen zu erscheinen. So ging es tagelang.

    Die Mondpriesterin Shiromar bereitete mit ihren Schwestern einen gewaltigen Segen der Elune vor. Dieser Segen vernichtete jenen Schwarm, der die Schlucht verstopft hielt. Dann erfüllte das Brummen tausender Insektenflügel den Himmel. Die Qiraji stürzten sich auf die Heiler der Nachtelfen und schlachteten sie ab. Um weitere Verluste zu vermeiden, drängte Fandral auf einen taktischen Rückzug der Armee, damit die Truppen mehr Platz zum Ausweichen erhielten. Doch an der Front sah es ebenfalls schlecht aus, am Horizont führte General Rajaxx eine Armee gegen die Nachtelfen.

    General Rajaxx führte seine Truppen jedoch in eine Falle. Die Nachtelfen vergalten jeden Toten mit hundert zertretenen Qiraji. Der Kampf zog sich bis in die Nacht. Shiromar hoffte, dass der Krieg enden würde, was sich aber als Irrtum herausstelle.Jedoch konnten die Hirschhaupts Rajaxx fürs Erste in die Flucht schlagen.

    Es gab eine kurze Kampfpause. Die Nachtelfen sammelten ihre Truppen, als Fandral erfuhr, dass sich die Qiraji und Silithiden von ihnen abgewendet haben und ihre Truppen nun gegen den Südwindposten richten.

    Rückzug nach Un'Goro

    Fandral Hirschhaupt überlegte nun, was er tun soll. Da es keine verlässlichen Informationen über die feindliche Armee gab, wollte er den Insekten keine Angriffsfläche bieten, indem er Teile des Landes wieder aufgab. Dennoch wollte Valstann den Posten halten und zum Helden werden. Valstann zog mit seinen Leuten zum Südwindposten ab.

    Die darauffolgenden Tage kämpften die Nachtelfen ausschließlich gegen die Silithiden, da von den Qiraji jede Spur fehlte. Als die Quiraji wieder auftauchten, riss General Rajaxx Fandrals Sohn in Stücke, wonach der Südwindposten zum Fall verdammt war. Mit Fandrals Zusammanbruch scheiterten auch die Truppen der Nachtelfen. Fandral Hirschhaupt war moralisch geschlagen und musste seine fallende Armee in den Krater von Un'Goro. Die Qiraji und Silithiden wurden an der Verfolgung der nachtelfischen Truppen gehindert, da etwas ihren Vormasch verhinderte. Der Segen der Titanen sollte den Nachtelfen eine Verschnaufpause ermöglichen. Die Nachtelfen waren in die Defensive geraten.

    Aufmarsch der Drachen

    In seiner Verzweiflung wandte sich Fandral Hirschhaupt an den bronzenen Drachenschwarm von Tanaris. Dieser gab seine neutrale Haltung erst auf, nachdem die Qiraji deren Brutplatz, die Höhlen der Zeit, angegriffen hatten. Anachronos, Sohn von Nozdormu, führte seine bronzenen Brüder in den Krieg. Doch selbst die Mithilfe des bronzenen Schwarms schien keinen Unterschied zu machen.

    Anachronos rief die Kinder der anderen Drachenaspkte an: Caelestrasz der Rote, Meritha die Grüne und Arygos der Blaue. Die Drachen bekämpften die fliegenden Truppen der Qiraji, am Boden kämpften die Nachtelfen. Als die Drachen über Ahn'Qiraj kreisten entdeckten sie C'Thun.

    Der Skarabäuswall

    Die Drachen berichteten Fandral Hirschhaupt von ihrer schrecklichen Entdeckung. Sie wollten dieses alte und schreckliche Wesen in Ahn'Qiraj einsperren. Um Azeroth zu retten, verzichtete man auf die Einnahme der Stadt. Um ihren Plan auszuführen drängten die Drachen und Nachtelfen als unaufhaltbare Mauer die Insekten in ihre Stadt. Kurz vor den Mauen Ahn'Qirajs gingen die Silithiden wieder in die Offensive über. Bis auf Anachronos opferten sich die Kinder der Aspekte um Zeit zu gewinnen. Unter Fandral und Anachronos errichteten die Mondpriesterinnen und Drachen eine magische Mauer.

    Der magische Skarabäuswall verhinderte den Ausbruch der Insekten. Anachronos erschuf den Skarabäusgong samt Altar, da irgendwann eine derart mächtige Armee geformt werden sollte, die den Wall einreißen und das Böse in Ahn'Qiraj vernichten soll. Doch Fandral wollte keinen weiteren Krieg gegen die Silithiden führen, denn der Tod seines Sohnes hatten ihm den Verstand gekostet. Er zerschmetterte das Szepter der Sandstürme, welches dazu benötigt wurde, den Gong zu schlagen und damit den Wall zu öffnen. Mit der Zerstörung des Zepters endete der Bund mit den Drachen.

    "Der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert."