Feinde - Die Brennende Legion

  • Die Brennende Legion


    Die Brennende Legion ist eine riesige Armee von Dämonen, Höllenbestien und korrumpierten Rassen, deren einziges Ziel es ist, jede Spur von Ordnung im Universum zu vernichten. Zweimal starteten sie eine Invasion auf Azeroth, zweimal wurden sie besiegt, doch der Preis für den Sieg war hoch. Der größte Teil der Geschichte von Azeroth wurde von der Legion beeinflusst, darunter auch der Erste und Zweite Krieg. Auch sollte man erwähnen, dass es scheint, das Azeroth der einzige Planet ist, der gegen die Legion siegreich war.


    In der Theorie scheint es die Aufgabe der Legion zu sein, all das was die Titanen erschaffen haben, wieder zu zerstören und das Universum in seinen anfänglich chaotischen Zustand zurückzuversetzen. In der Praxis jedoch vernichtet die Legion jegliches Leben, bis hinunter zu Pflanzen und Mineralien der Welten, in die sie eindringt. Die Legion ist damit verantwortlich für den Mord an tausenden Zivilisationen.



    Der Ursprung


    Die Titanen, Schöpfer von Ordnung im Universum, wussten um die Gefahren für ihre Kreationen, die sich im wirbelnden Nether versteckt hielten. Diese dämonischen Wesen existierten nur, um die Lebensenergien des Universums zu fressen. Die Zeit verging und diese Dämonen gingen ihren Weg vom Nether in die Welt der Titanen.
    Die Titanen sandten Sargeras aus, ein edler Riese aus gegossener Bronze, der über Jahrtausende als erster Verteidiger seinen Dienst erledigte. Er suchte und zerstörte die Dämonen auf seinem Weg. Doch immer mehr verfiel er in eine tiefe Depression. All das bösartige was er antraf und vernichtete, soviel Korruption die ihm begegnete und trotz der Siege, es wurde nicht weniger.


    Mitten in seiner tiefen Depression traf er auf die Nathrezim. Die Rasse von vampirartigen Dämonen hatte eine Reihe Welten erobert, indem sie die Bevölkerung übernommen und in den Schatten geführt hatten. Die hinterhältigen Schreckenslords führten ganze Nationen gegeneinander in den Krieg und manipulierten sie durch Misstrauen und Hass. Sargeras konnte die Nathrezim zwar leicht besiegen, jedoch traf ihn ihre Verderbnis schwer. Als Zweifel und Verzweiflung Überhand in Sargeras' Denken nahmen, verlor er seinen Glauben.


    Er begann zu glauben, dass das Universum einen Fehler hatte, der es unmöglich machte die von den Titanen gesteckten Ziele zu erreichen. Er stellte fest, dass die anderen seiner Art fehlgeleitet waren, die Ordnung in der Schöpfung wiederherzustellen. Doch schienen sie nicht voranzukommen, die Situation war festgefahren und bot nur einen Ausweg – alles zu zerstören und ohne Fehler neu aufzubauen. Nur so war er sich sicher, konnte die Wahre Ordnung hergestellt werden. Die anderen Titanen versuchten ihn zu beruhigen, doch vergebens. So ließ der Pantheon seinen Bruder ziehen, ungewiss welche Folgen das haben würde.


    Selbst Sargeras' Äußeres wurde von dem Hass, der ihn innerlich zerfraß, verändert. Seine Augen, Haare und Bart gingen in Flammen auf und seine bronzene edle Haut zersprang und ließ lodernden Flammen des Hasses Platz. Nachdem der Wahnsinn auch den letzten Funken Verstand in Sargeras' Geist vernichtet hatte, gab er den Titanen selbst die Schuld für den Fehler in der Schöpfung. Er fasste demzufolge den Plan, ihre Schöpfung zunichte zu machen und in seiner Wut ließ er die Nathrezim und alle anderen Dämonen, welche er seinerzeit eingefangen hatte, frei. Sie boten dem dunklen Titanen im Gegenzug ihre Hilfe an und knieten vor ihm nieder - die Brennende Legion war geboren.



    Die Invasionen


    Bislang gab es zwei Versuche der Legion Azeroth zu zerstören, eine dritte Invasion befand sich bereits in Planung.


    Die erste Invasion


    Vor 10.000 Jahren wurde die Brennende Legion, aufgrund der Rücksichtslosigkeit mit welcher die Magie hier gewirkt wurde, auf die Welt Azeroth aufmerksam.
    Die Hochgeborenen Nachtelfen unter der Königin Azshara und deren Berater Xavius unternahmen Experimente, um dem Brunnen der Ewigkeit, der Quelle der Magie auf Azeroth, mehr und mehr Energien zu entziehen. Die Rücksichtslosigkeit mit welcher die Hochgeborenen Zauberer sich ihrer Magie hingaben entsandte Wellen in den wirbelnden Nether und erweckten die Neugierde Sargeras.

    Als er die frühzeitliche Welt Azeroth erblickte und die grenzenlose Macht des Brunnens der Ewigkeit, wurde er von einem unstillbaren Hunger überfallen. Er entschloss sich, die Welt zu zerstören und die Energien für sich zu beanspruchen. Sargeras rief seine Brennende Legion zusammen und unternahm seine Reise zu der nichts ahnenden Welt Azeroth. Sargeras' Leutnants Archimonde und Mannoroth bereiteten ihre höllischen Sklaven zum Angriff vor.


    Königin Azshara, völlig benommen von der Magie die sie umgab, gab sich Sargeras hin und versprach Sargeras, ihm Zugang zu ihrer Welt zu gewähren. Selbst ihre hochgeborenen Diener gaben sich der Verderbnis hin, und huldigten Sargeras als Gott. Um ihre Loyalität gegenüber der Legion unter Beweis zu stellen, halfen sie ihrer Königin ein großes Portal in den Tiefen des Brunnens der Ewigkeit zu öffnen. Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, begann Sargeras mit seiner Invasion und stürzte sich auf die schlafenden Städte der Nachtelfen. Die Kaldorei-Krieger eilten zum Schutz ihrer Ländereien herbei, mussten aber Stück für Stück nachgeben.


    Durch die Taten des jungen Druiden Malfurion Sturmgrimm konnte das Portal und letztendlich der Brunnen der Ewigkeit zwar zerstört werden, der Preis dafür war die Spaltung des Kontinents Kalimdor in mehrere Teile.


    Die zweite Invasion


    Jahrelang wartete die Legion geduldig auf eine zweite Chance, Azeroth einzunehmen. Kil'jaeden wurde zu dieser Zeit aufmerksam auf die kleine Welt Draenor, Heimat der schamanistischen Orcs und friedlichen Draenei. Kil'jaeden fasste den Entschluss dass die Orcs das ideale Werkzeug für die Rache der Legion wären. Nachdem er den Schamanen Ner'zhul auf seine Seite gezogen hatte, war es eine Frage der Zeit bis sich das Volk der Orcs der Legion gänzlich hingab.


    Die Orcs tranken Mannoroths Blut welches sie zu Wildheit und Blutdurst verfluchte. Die Orcs unter dämonischem Einfluss versuchten zweimal, Azeroth einzunehmen, indem sie durch das Dunkle Portal in die Gebiete einfielen. Jedoch trafen sie auf einen energischen Widerstand, welcher letztendlich zu ihrer Niederlage am Ende des Zweiten Krieges durch die Allianz von Lordaeron führte. Die übrigen Orcs wurden in Internierungslager der Allianz gebracht, Draenor durch Ner'zhuls Portale letztendlich in Stücke gerissen.


    Kil'jaeden fasste den Entschluss, eine neue Armee auf die Beine zu stellen, welche dort siegen würde, wo die Orcs versagt hatten. Der Lichkönig und die Geißel waren geboren. Archimondes Hauptaugenmerk lag unterdessen auf Nordrassil, dem Weltenbaum der Nachtelfen in Hyjal. Die Nachtelfen opferten ihre Unsterblichkeit als Malfurion die Geister der Natur und des Baumes gegen den Dämonen entfachte, welche ihn und den Baum zerstörten.



    Geplante dritte Invasion


    Nachdem Illidan versagt hatte, den Frostthron zu zerstören, schickte Kil'jaeden seine Agenten in die Scherbenwelt um ihn dafür zu bestrafen. Jedoch waren die Illidari der Legion wohl ebenbürtig, so dass es über einen längeren Zeitraum keinen eindeutigen Sieger gab. In der Zwischenzeit gelang es der Legion, Hochlord Kruul nach Azeroth zu schicken, ein möglicher Invasionsversuch, bislang ohne Folgen. Allianz und Horde bekämpften die Legion am Dunklen Portal und hielten sie dort in Schach.
    Nachdem die wahren Machenschaften von Prinz Kael'thas Sonnenwanderer aufgedeckt wurden und ersichtlich wurde, dass sich jener der Legion verschrieben hatte, wurde zwischen Sehern und Aldor die Offensive der Zerschmetterten Sonne gegründet. Kael'thas hatte vor, Kil'jaeden mittels wiederentfachtem Sonnenbrunnen zu beschwören, konnte jedoch aufgehalten werden.


    Die wichtigsten Namen


    Folgend findet sich ein kurzes Verzeichnis der wichtigsten Lords, Kommandanten oder Verbündeten (teils ehemalige) der Brennenden Legion.


    Lords der Legion
    Sargeras der Dunkle Titan, Zerstörer der Welten. Er ist der Oberkommandierende der Legion, sein aktueller Status ist unbekannt.
    Archimonde der Entweiher, Feld-Kommandeur der Brennenden Legion. Getötet in der Schlacht am Berg Hyjal.
    Kil'jaeden der Betrüger, Kommandant für spezielle Missionen und Rekrutierung der Legion. Momentaner Oberbefehlshaber der Legion.
    Tichondrius der Verfinsterer, Anführer der Schreckenslords, Leiter für spezielle Operationen. Er wurde von Illidan Sturmgrimm getötet.
    Anetheron, er war der erste Noachfolger für Tichondrius, wurde jedoch bei der Schlacht am Berg Hyjal getötet
    Mephistroth, Zweiter Nachfolger für Tichondrius
    Azgalor, aktueller Nachfolger von Mannoroth


    Wichtige Kommandanten und Verbündete
    Verdammnislord Kazzak, Anführer der Verdammniswachen. Ehemaliger Feld-Kommandeur der Legion in Azeroth. Nun Feld-Kommandeur der Scherbenwelt.
    Detheroc der Telepathiewirker, einer der Schreckenslords die die Führung über Lordaeron übernommen hatten. Seine Streitmacht wurde von Sylvanas vernichtet.
    Hochlord Kruul, Nachfolger von Kazzak in Azeroth.
    Prinz Kael'thas Sonnenwanderer. Lord der Blutelfen, ehemaliger Diener von Illidan Sturmgrimm und Leutnant von Kil'jaeden. Er wurde von den Helden Azeroths getötet.
    Gul'dan der Hexenmeister. Erster Anführer des Schattenrats und Meister des inneren Zirkels des Schattenrats. Er wurde von Dämonen im Grabmal des Sargeras getötet.


    Ehemalige Verbündete der Legion
    Königin Azshara, die bei der Großen Teilung im Maelstrom mit ihren Anhängern versank und von den Alten Göttern in Naga verwandelt wurde. Kaiserin von Nazjatar, Hauptstadt der Naga.
    Ner'zhul war einer der älteren Schamanen der die Horde gründete. Wurde später von Kil'jaeden in den LichKönig transformiert. Er verriet die Brennende Legion nach der Schlacht am Berg Hyjal - trotz des Versuchs des Versuchs von Illidan Sturmgrimm, ihn zu zerstören - befahl er weiter die Untote Geißel.
    Grom Höllschrei, war der erste der von Mannoroths Blut trank. Später erlöster er die Orcs, in dem er den Grubenlord tötete.
    Sylvanas Windläufer, obwohl sie ursprünglich den Schreckenslords half, verriet sie diese am Ende des Widerstands. Sie ist nun Regentin der untoten Verlassenen.
    Varimathras gehörte einst zu den drei Schreckenslords, die die Untote Geißel in Archimondes Namen kontrollierte und ist nun Sylvanas Windläufers Majordomus.
    Illidan Sturmgrimm, Bruder des Malfurion Sturmgrimm, ehemaliger Verbündeter der Legion und einst unangefochtener Lord der Scherbenwelt. Er wurde von den Helden Azeroths getötet.


    Archimonde


    Archimonde der Entweiher war neben Kil'jaeden die linke Hand des gefallenen Titanen Sargeras. Archimonde war einer der mächtigsten Eredar. Seine Unbarmherzigkeit und seine Intelligenz ließen ihn schnell innerhalb der Ränge aufsteigen, bis er schließlich einer ihrer Anführer wurde. Nach seiner Verführung durch Sargeras wurde er einer seiner Kommandanten, ein Erzdämon.


    Der Ursprung


    Vor fünfundzwanzigtausend Jahren war Archimonde neben Kil'jaeden und Velen einer der Anführer der Eredar auf Argus. Sargeras nahm Kontakt zum Triumvirat auf und bot ihnen im Austausch gegen ihre Loyalität enorme Macht an. Archimonde und Kil'jaeden nahmen das Angebot an, Velen widersetzte sich jedoch und war gezwungen, gemeinsam mit vielen anderen Eredar - die sich nun Draenei nannten - von Argus zu fliehen, während die übrigen Eredar ein Teil der Brennenden Legion wurden.
    Sargeras ernannte Archimonde zu einem Truppenkommandanten, während sich Kil'jaeden vermehrt um verdeckte Operationen und die Rekrutierung neuer Rassen in die Legion kümmerte. Dadurch bildeten sich unter den beiden zwei verschiedene Hierarchien von Dämonen sowie eine Art Konkurrenzverhalten.


    Der Krieg der Ahnen
    Etwa fünfzehntausend Jahre später, als Königin Azshara's unbekümmerte Experimente mit der Magie des Brunnens der Ewigkeit Sargeras' Aufmerksamkeit erregte, führten Archimonde, Mannoroth und Hakkar der Hundemeister die verheerende Invasion. Mit tausenden dämonischen Dienern strömten sie durch das von den Hochgeborenen erschaffene Portal um Alles zu vernichten, was ihnen begegnete. Trotzdem konnten sie besiegt werden.

    Der junge Druide Malfurion Sturmgrimm sammelte eine kleine Gruppe nachtelfischer Widerstandskämpfer, die es schließlich mithilfe von Cenarius, weiteren Halbgöttern, sowie dem mächtigen Drachenschwarm Alextrasza's die dämonischen Streitkräfte zurück zu schlagen. Das Portal wurde instabil und zerbrach schließlich - und mit ihm die Welt. Trotz der verheerenden Teilung des Landes wurden Archimonde und die Legion dadurch zurück in den Nether verbannt.


    Die zweite Invasion
    Zehntausend Jahre lang wartete Archimonde in den Tiefen des Nethers, während die brennende Legion eine weiteren Angriff gegen Kalimdor vorbereitete. Sein Bruder Kil'jaeden fand einen Weg, dieses Ziel zu verwirklichen in Form der Orcs Ner'zhul und Gul'dan auf der Welt Draenor. Mit Mannoroths Hilfe wurden die Häuptlinge der orcischen Horde verdorben. Die Orks sollten als Vorboten der Legion alles zerstören was Widerstand leisten könnte.
    Dieses Vorhaben war allerdings nicht erfolgreich. Die Horde wurde wenige Jahre nach ihrer Invasion von den menschlichen Königreichen und ihren Verbündeten besiegt. Die Orcs waren für die Legion zwar nicht mehr von Nutzen, allerdings fasste Kil'jaeden den Plan, sich Ner'zhuls ein weiteres Mal als Werkzeug zu bedienen.


    Die Erschaffung des Lichkönigs
    Ner'zhul hatte auf der Suche nach anderen Welten, die die Horde unterjochen konnte eines der Portale auf Draenor betreten und war von Kil'jaeden erfasst und in den Nether geworfen worden. Kil'jaeden verwandelte Ner'zhul daraufhin in den Lichkönig. Danach brachte er diesen zurück nach Azeroth, um dort weiter zu machen wo die Orcs versagt hatten.
    Archimonde, der Azeroth nicht so einfach betreten konnte wartete, bis er vom im Auftrag des Lichkönig handelnden Kel'Thuzad kontaktiert wurde. Da eine große Menge Energie notwendig war um ein so mächtiges Wesen wie Archimonde zu beschwören befahl er Kel'Thuzad, Medivh's Zauberbuch aus Dalaran zu stehlen. Nachdem es Kel'Thuzad mithilfe des Todesritters Arthas Menethil gelungen war, das Buch zu entwenden begann er die Beschwörung des Erzdämons.


    Der Zorn der Legion
    Nachdem die Beschwörung beendet worden war übergab er die Befehlsgewalt über die Geißel dem Schreckenslord Tichondrius - auch wenn er nicht wusste dass der Lichkönig auf diese Entwicklung vorbereitet war. Danach löschte er im Handstreich die Stadt Dalaran aus.


    Die Invasion der Legion kam nun erst richtig in Fahrt. Während die Legion über Lordaeron fegte fand Tichondrius heraus dass die Orcs verschwunden waren - sie hatten das Meer überquert und waren in Kalimdor gelandet. Die Legion folgte den abtrünnigen Orcs über das Meer, wo sie neben den Orcs auch noch die Menschen-Expeditionen sowie die verhassten Nachtelfen fanden. Archimonde begegnete auch Tyrande und den Schildwachen wieder, die sofort den Kampf aufnahmen.
    Unbarmherzig und zielstrebig wurde die Invasion von Kalimdor fortgesetzt.
    An vielen Fronten tobte die Schlacht zwischen Streitkräften von Legion und Geißel und den vereinten Streitkräften von Allianz und Horde sowie den Wächtern. Die Legion erlitt einen schweren Rückschlag als Tichondrius von Illidan erschlagen wurde, aber Archimonde scherte sich nicht groß darum und setzte den Schreckenslord Anetheron und den Lich Rage Winterchill - einer der wenigen Lichs die der Legion treu ergeben waren - an dessen Stelle.


    Das Ende des Entweihers
    Archimonde setzte die Invasion der Legion fort und griff schließlich den Weltbaum Nordrassil an. Er plante, die Macht des Baumes zu absorbieren. Nicht nur würde er dadurch unaussprechliche Macht erlangen, er würde die Nachtelfen auch von ihrer Quelle der Kraft und Unsterblichkeit trennen - dieser Plan wurde ihm allerdings zum Verhängnis.


    Gemeinsam mit Rage Winterchill, Anetheron und dem Grubenlord Azgalor, der den in der Zwischenzeit von Grom Hellscream getöteten Mannoroth beerbt hatte führte Archimonde den Angriff an. Dabei kam er nur sehr langsam voran, denn die mittlerweile vereinten Streitkräfte von Allianz, Horde und Wächtern, die ein Bündnis mit den Dunkeltrollen und Furbolgs der Region eingegangen waren leisteten erbitterten Widerstand. Dabei dachte er das ihn nichts und niemand in dieser Welt, besonders nicht die Irrwische, die sich um den Weltbaum gesammelt hatten, aufhalten könne - worin er sich irrte.


    Während Archimonde den Weltbaum empor kletterte erhob Malfurion das Horn des Cenarius und rief die uralten Wächter des Waldes. Die Irrwische stiegen aus dem Wald, sammelten sich um Archimonde, stürzten sich schließlich auf ihn und detonierten in einer gewaltigen Explosion, die den Erzdämonen, den Weltbaum sowie die Wälder um den Baum herum vernichteten. Die Natur selbst hatte sich geopfert um den Entweiher aufzuhalten.


    Kil'jaeden


    Kil'jaeden ist einer der letzten großen Dämonenlords der Brennenden Legion. Einst war er zusammen mit Archimonde und Velen, welchem er am nächsten stand, der Herrscher der Eredar. Als Sargeras den Eredar das Angebot der Macht machte, nahm Kil'jaeden zusammen mit Archimonde an. Als Velen mit den Naaru von ihrer alten Welt Argus floh, schwor Kil'jaeden, diejenigen, die Velen gefolgt waren, bis ans Ende des Kosmos zu jagen. Und das tat er auch, bis er die Exilanten, die sich die Draenei nannten, auf der ruhigen Welt Draenor fand.


    Aussehen
    Kil'jaeden sieht zwar aus wie ein normaler Eredar, ist jedoch inzwischen weit mehr. Wie Archimonde ist er zu riesigem Ausmaß gewachsen, doch hat sich seine Haut im Gegensatz zu Archimondes rot gefärbt. Narben überziehen sie, eine für jede zerstörte Welt. Seine Augen brennen vor ewigem Hass und als einziger Eredar hat Kil'jaeden Flügel. Seine Rüstung ist schwarz und ähnlich der von Archimonde beschaffen. Er versteht Sargeras innere Motivation besser als jeder andere der Brennenden Legion und wurde daher nach Sargeras verschwinden ihr Anführer.


    Mannoroth
    Dieser Dämon, dessen Alter unbekannt ist, aber auf weit mehr als 30.000 Jahre geschätzt wird, ist einer der großen Lords. Mannoroth der Zerstörer ist ein Wesen, das nur aus blindem Hass, Bosheit und Wut besteht. Er ist die ultimative lebende Zerstörungsmaschine. Sein erklärtes Ziel ist es, alles zu vernichten und zu töten, was ihm in die Quere kommt. Als die Brennende Legion gegründet wurde, führte er sein Vok in sie ein und unterstellte sich dem Befehl des mächtigen Eredars Archimonde. Mannoroth hat zehntausend Jahre gewartet, auf dass er zurückkehren und zu Ende bringen kann, was er im Krieg der Ahnen begonnen hat. Nun endlich ist der Zeitpunkt für seine Rache gekommen.


    Es gibt Spekulationen, wonach es Verbindungen zwischen ihm und dem Volk der Orcs gibt, dass er der Grund für ihren Kampfrausch und ihre Verderbnis sei. Denn die Orcs haben sein Blut getrunken und sind so in einen Kampfrausch verfallen, worauf sie die Draenei niedergemetzelt haben. Nachdem der Kampfrausch sich aber verflüchtigte, als die Horde in den Internierungslagern der Allianz eingesperrt war, war der Bann gebrochen. Doch in der Schlacht in den Wäldern Eschentals unter Führung Grom Höllschrei, gegen den Halbgott Cenarius und seine Wächterinnen, fanden die Orc-Krieger einen vergifteten Brunnen, der die Flamme Mannoroths wieder aufglimmen lies. Nachdem Grom von seinem Freund Thrall gerettet wurde, machten sich beide auf, um Mannoroth zu töten. Siegessicher stellte er sich den beiden Helden und wurde von Grom tödlich getroffen. Beide fielen in diesem Kampf, und die Flamme des Rausches erlosch für immer.


    Rüstung von Mannoroth
    Die Rüstung von Mannoroth befindet sich in Orgrimmar. Ihre Inschrift lautet:
    „Diese Dämonenplatten wurden von der Kreatur getragen, die unser Volk erstmals mit dem Kampfrausch verfluchte. Durch die Heldentat eines tapferen Orcs wurde sie besiegt. Mannoroth der Zerstörer ist nicht mehr. Mögen uns diese Platten daran erinnern, wie weit wir gekommen sind und wie hart wir kämpften, um unsere Ehre zurückzuerobern.“
    – Thrall: Kriegshäuptling der Horde (a. D.)


    Dämonen


    Dämonen sind böse unsterbliche Wesen, die sich von Magie und Lebensenergie ernähren. Sie lieben es, Leid zu verursachen, Verderbnis zu verbreiten und natürlich alles zu vernichten, was gut ist. Die meisten Dämonen waren früher sterblich, aber nicht alle waren (oder sind) intelligente Lebensformen.


    Um ein Dämon zu werden, muss ein Wesen mit dämonischer Energie gesättigt werden. Wie die Existenz der Dämonen ohne Bewusstsein schon vermuten lässt, sind die Wünsche eines Wesens nicht von Belang in diesem Vorgang. Ob das Wesen dies möchte oder nicht, es kann in einen Dämon verwandelt werden. Eine solche Verwandlung ändert das Wesen grundlegend, es behält normalerweise nur wenig oder gar nichts von seiner ursprünglichen Persönlichkeit.
    Trotzdem gibt es wenigstens einen Dämon, der bisher sehr viel seiner Persönlichkeit behalten konnte: Illidan Sturmgrimm.

    Keine Abhandlung über Dämonen könnte vollständig sein, wenn sie nicht Sargeras, den dunklen Titanen erwähnen würde. Über die Jahrtausende hat er unzählige Wesen in Dämonen verwandelt, damit sie sich seiner Brennenden Legion anschließen und auf sein Ziel hinarbeiten: die Zerstörung des Universums, welches er als grundlegend fehlerhaft bezeichnet.


    Die Legion hat unzählige Welten verwüstet, um seine düsteren Pläne durchzuführen. Allerdings war Sargeras nicht der einzige Schöpfer der Dämonen und es gibt auch Dämonen, die nicht mit der Legion zusammenarbeiten. Auch hier ist Illidan ein Bespiel dieser Ausnahmen.


    Seit dem Tod des Zauberers Medivh, der zum Todeszeitpunkt von Sargeras' Geist besessen war, wurde dieser nicht mehr gesehen. Doch die Gier nach Leben und Magie kann nie lange gesättigt bleiben. Um es genau zu sagen, die angeborene Grausamkeit eines Dämons lässt seine vorübergehende Sättigung immer nur vorübergehend sein. Deshalb hinterlassen die Dämonen Zerstörung entlang ihres Weges, ob sie nun zur Legion gehören oder auch nicht.

    "Der Weg des geringsten Widerstands ist nur am Anfang gepflastert."